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Übersicht:

Anhebung der Bemessungsgrenze 2016

  • – Plan der Regierung
  • – Ursache für die Anhebung

Aussichten für Frauen 2016

  • – Frauenquote für Unternehmen
  • – Mehr Frauen im gesamten Unternehmen

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Anhebung der der Bemessungsgrenze 2016

– Plan der Regierung

Besserverdiener müssen in diesem Jahr höhere Sozialabgaben leisten. Eine entsprechende Rechtsverordnung wurde bereits vom Bundesrat in die Rechtsgrößen der Sozialversicherung aufgenommen. Von der Änderung sind selbstverständlich auch Normalverdiener betroffen, allerdings ist deren zusätzliche finanzielle Belastung als verhältnismäßig gering einzustufen.

Von der Anhebung der Beitragsbemessungsgrenze sind die Renten- und Arbeitslosenversicherung gleichermaßen betroffen. Der Anstieg im Westen beläuft sich auf 6200 Euro Brutto-Monatseinkommen und im Osten auf 5400 Euro. Darüber hinaus fand eine Anpassung der Beitragsbemessungsgrenze für die Kranken- und Pflegeversicherung statt. Diese lag im Jahr 2015 noch bei 4125 Euro des Brutto-Monatseinkommens und wurde auf 4237,50 Euro angehoben. Hier gibt es keinen für Osten und Westen gesplitteten Wert. Die Höhe der Anhebung ist für Deutschland einheitlich.

– Ursache für die Anhebung

Die Erhöhung erfolgte nicht grundlos. Ihr wurde ein durchschnittlicher Gehaltsanstieg in ganz Deutschland von rund 2,7 Prozent im Jahr 2014 zugrunde gelegt. Die statistischen Daten zeigen, dass das Durchschnittseinkommen seit dem genannten Zeitraum in Westdeutschland um 2,4 Prozent und im Osten um 3,39 Prozent höher ausfällt. Auf welchen Betrag sich die Mehrbelastung für die Versicherten beläuft, lässt sich nicht genau sagen. Allerdings steht eines fest: Wer mit seinem Einkommen unterhalb der angehobenen Grenzwerte liegt, ist von der Änderung nicht betroffen und muss somit keine höheren Versicherungsbeiträge leisten.

Aussichten für Frauen 2016

– Frauenquote für Unternehmen

Im vergangenen Jahr von der Regierung beschlossen, muss sie sich nun in der Praxis bewähren: Die Frauenquote. Seit dem 1. Januar 2016 müssen 101 börsennotierte, voll mitbestimmungspflichtige Unternehmen mindestens 30 Prozent ihrer Posten im Aufsichtsrat mit Frauen besetzen. Wird der geforderte Frauenanteil nicht erreicht, bleiben die Stühle leer und dürfen nicht aus der Notsituation heraus mit Männern besetzt werden. Hinzu kommt, dass auch für die Besetzung im Vorstand ein Frauenanteil vorgesehen ist – ebenso wie für zwei weitere Führungsetagen.

Wie sich bisher gezeigt hat, tun sich einige große Unternehmen mit der Einhaltung der Zielvorgaben durch die Regierung schwer. Ein Beispiel ist Porsche Automobil Holding, dem es immer noch nicht gelungen ist, nur einen einzigen Aufsichtsratsposten mit einer Frau zu besetzen. Der Frauenanteil in den Kontrollgremien der Unternehmen liegt bei durchschnittlich 22 Prozent, obwohl über Weihnachten intensiv versucht wurde, geeignetes weibliches Personal für die zu besetzenden Posten zu finden. Bei jedem fünften Unternehmen liegt er sogar bei nur 10 Prozent.

– Mehr Frauen im gesamten Unternehmen

Einige große Konzerne zeigen jedoch, wie es geht und versuchen den grundsätzlichen Frauenanteil im Unternehmen aufzustocken, nicht nur den im Aufsichtsrat und Vorstand. So ist es beispielsweise Henkel bereits gelungen, zu einem Anteil von 44 Prozent Frauen als Führungskräfte zu etablieren, und auch unter der restlichen Belegschaft sind bereits deutlich mehr Frauen als noch im Jahr zuvor. Das Ziel ist laut Aussage einiger Vorstandsmitglieder eine Verbesserung im Bereich der Diversität.

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