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Die Heizkosten sind ein großer Kostenfaktor, unabhängig davon, ob Sie in einer selbst genutzten oder gemieteten Immobilie wohnen. Doch durch die Berücksichtigung von einigen Regeln lässt sich der Energieverbrauch senken und Sie sparen Heizkosten ein. Lernen Sie die 7 besten Tipps kennen und schonen Sie Ihre Haushaltskasse.

Tipp 1: Die Heizkörper regelmäßig entlüften

Im Laufe der Zeit gelangt Luft in das Heizungssystem, was zu einem Nachlassen der Heizleistung führt. Um die gleiche Wärme im Raum zu erzeugen, ist ein höherer Energieverbrauch notwendig. Daher sollten Sie mindestens einmal im Jahr, am besten vor Beginn der Heizsaison, die Heizkörper entlüften.

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Tipps 2: Heizungswasser auffüllen

Ein zu niedriger Wasserdruck führt zu einer verminderten Heizleistung und dementsprechend zu höheren Energiekosten. Kontrollieren Sie daher regelmäßig den Wasserdruck und füllen Sie Bedarf Wasser nach. Der optimale Druck ist oftmals auf dem Manometer gekennzeichnet, ansonsten müssen Sie die Herstellerangaben der Heizungsanlage berücksichtigen. Im Allgemeinen wird empfohlen, pro Höhenmeter 0,1 Bar zu berechnen. Hierfür zählt die Distanz zwischen dem Kessel und dem Standort des höchsten Heizkörpers.

Tipp 3: Auf eine gute Isolierung am Haus achten

Durch ein schlecht isoliertes Dach kann im Durchschnitt rund 30 Prozent der erzeugten Heizwärme entweichen. Hinzu kommen Verluste durch undichte Fenster oder andere Schwachstellen. Gerade ältere Holzfenster, die über keine Doppelverglasung verfügen, sorgen für hohe Heizkosten. In der Regel lohnt sich auf mittlere Sicht gesehen eine Modernisierung.

Tipp 4: Gezielt und effektiv lüften

Das regelmäßige Lüften ist wichtig für das Raumklima und verhindert unter anderem die Schimmelbildung. Ein übermäßig häufiges Lüften wiederum führt ebenfalls zur Pilzbildung und ist gleichzeitig für hohe Heizkosten verantwortlich. Wer im Winter Fenster in einem gekippten Zustand stehen lässt, der riskiert nicht nur Schimmelbildung durch die entstehende Temperaturdifferenz sondern auch hohe Heizkosten.

Selbst bei ausgeschalteter Heizung findet ein Abkühlen des Heizkörpers statt beziehungsweise dieser schaltet in den Frostschutz und schützt sich selbst durch ein leichtes Erwärmen. Besser ist es, täglich mehrere Stoßlüftungen durchzuführen. Hierfür werden die Heizkörper ausgeschaltet und die Fenster im gesamten Haus für rund 5 bis 10 Minuten geöffnet.

Tipp 5: Die richtige Raumtemperatur auswählen

Je niedriger die Raumtemperatur ist, desto mehr sinken die Heizkosten. Als Faustregel gilt: Pro Grad Zimmertemperatur reduzieren sich die Kosten um rund 6 Prozent. Wird die Temperatur konstant gehalten, dann ist die ebenfalls für die Senkung der Energiekosten von Vorteil.

Tipp 6: Heizkörper möglichst frei lassen

Möbel sollten nicht vor die Heizkörper gestellt werden. Steht beispielsweise ein Schrank oder das Sofa vor dem Heizkörper, dann werden die Objekte stark erwärmt, was zu einem erhöhten Energieverbrauch führt.

Tipp 7: Die richtige Programmierung auswählen

Moderne Heizungsanlagen sind mit einer Zeitschaltuhr ausgestattet. Dadurch passen Sie die Einstellungen an Ihre Tagesgewohnheiten an. Während Sie auf der Arbeit sind, wird die Temperatur abgesenkt. Bevor Sie nach Hause kommen, schaltet sich die Heizung wieder hoch.

Bildquelle: © Gina Sanders – Fotolia.com

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