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Altersarmut ist ein zentrales Thema. Untersuchungen haben ergeben, dass besonders Frauen davon betroffen sind. Etwa 70 Prozent von ihnen werden eine Rente bekommen, die unter dem Niveau einer Hartz IV Empfängers liegt. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Scheidungen, ein geringes Einkommen oder lange Pausen aufgrund von Kindererziehung gelten als Ursachen. Dennoch können Frauen etwas tun: Wichtig ist, dass die Vorsorge für das Alter nicht zu spät beginnt, vor allem dann, wenn nur ein kleines Einkommen zur Verfügung steht.

Übersicht

Gründe für das niedrige Rentenniveau der Frauen

  • Minijobs
  • Kindererziehung
  • Scheidung
  • geringer Verdienst

Abhilfe schaffen durch Vorsorge

  • Richtige Jobauswahl
  • Sparen für das Alter
  • Freiwillige Einzahlungen in die Rentenkasse

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Niedriges Rentenniveau – Frauen sind benachteiligt

Es scheint, als würden die Gründe, warum Frauen eine geringere Rente beziehen als Männer, auf der Hand liegen: Die klassische Rollenverteilung ist in den Familien immer noch präsent. Der Mann geht arbeiten und verdient das Geld, die Frau bleibt zu Hause bei den Kindern. Wenn die Ehe hält und das Paar gemeinsam alt wird, ist die Frau durch den Mann versorgt.

Hat dieser ein hohes Einkommen erwirtschaftet, bekommt er eine gute Rente oder Pension, und das Auskommen der Frau ist auch im Alter gesichert. Sollte der Mann vor der Frau versterben, bezieht diese eine Witwenrente. Leider handelt es sich bei diesem klassischen Modell um ein Auslaufmodell, denn immer mehr Ehen werden geschieden und die Frauen sind im Alter nicht versorgt. Die Scheidung ist jedoch nicht der einzige Grund, warum Frauen im Alter bis zu 70 Prozent weniger Rente bekommen als die Männer.

Kindererziehung und Minijobs

Viele Frauen entscheiden sich für die Ausübung eines Minijobs. Dieser bringt verschiedene Vorteile: Die Steuerbelastung ist gering, die Frau ist krankenversichert und sie kann Beruf und Familie miteinander vereinbaren. Die Nachteile liegen darin, dass nur sehr geringe Rentenanwartschaften erworben werden. Die Rente im Alter fällt so gering aus, dass mitunter nicht einmal das Hartz IV Niveau erreicht werden kann.

Gleiches gilt, wenn die Frau zu Hause bleibt und die Kinder erzieht. In diesen Jahren werden gar keine Beiträge in die Rentenkasse eingezahlt. Für die Geburt und die Erziehung eines Kindes werden lediglich drei Jahre auf dem Rentenkonto gutgeschrieben, unabhängig davon, wie lange die Frau zu Hause bleibt.

Ein weiterer Grund ist, dass Frauen oftmals weniger verdienen als Männer, auch dann, wenn sie Vollzeit arbeiten. Ein niedriger Verdienst bedeutet eine geringe Rente im Alter.

Vorsorge treffen

Frauen sollten so zeitig wie möglich mit der Vorsorge für das Alter beginnen, vor allem dann, wenn absehbar ist, dass sie nicht ihr ganzes Arbeitsleben lang in einer Beschäftigung stehen werden. Bei der Auswahl des Jobs ist es wichtig darauf zu achten, dass die Beschäftigung rentenversicherungspflichtig ist. Nur dann werden Anwartschaften auf die gesetzliche Rente erworben.

Sparen für das Alter

Auch kleine Beträge können im Alter einen schönen Gewinn abwerfen. Regelmäßiges Sparen über mehrere Jahrzehnte ist sehr lohnenswert. Deshalb sollte möglichst frühzeitig damit begonnen werden.

Freiwillige Einzahlung in die Rentenkasse

Wurden durch eine Berufstätigkeit bereits Anwartschaften erworben, kann es von Vorteil sein, in Zeiten der Kindererziehung oder der Tätigkeit als Hausfrau freiwillige Beiträge in die Rentenkasse einzuzahlen, um so die Altersrente zu erhöhen.

Bildquelle: © Syda Productions – Fotolia.com

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