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Viele Paare kaufen in jungen Jahren ein Eigenheim und zahlen es im Laufe ihres Lebens ab. Mit Renteneintritt sind sie schuldenfrei und glauben, gut in ihre Altersvorsorge investiert zu haben. Dies ist jedoch häufig ein Trugschluss. Es ist wichtig, trotz der Kredittilgung Rücklagen zu bilden. Nur dann können Sie mit finanzieller Sicherheit in Ihre Rentenzeit gehen und stehen nicht vor dem Problem, dass Sie alt und pleite sind.

Übersicht

  • Finanzierung des Eigenheims
  • Grundlagen der Finanzierung
  • Eigenleistung und Selbstbehalt
  • Rücklagen bilden für das Alter
  • Lebensversicherungen
  • Klassische Ersparnisse
  • Alt und pleite trotz Eigenheim
  • Sanierungskosten nach Renteneintritt
  • Kosten für Krankheit und Pflege
  • Verwertung des Eigenheims
  • Verkauf oder Vermietung
  • Lebenslanges Wohnrecht oder Leibrente

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Finanzierung des Eigenheims

Grundlagen der Finanzierung

Der Kauf oder der Bau eines Eigenheims sollten sehr gut geplant werden. Es ist sehr wichtig, dass die monatliche Belastung nicht zu hoch ist. Sie sollten Geld übrig behalten, um Rücklagen zu bilden. Auch als Eigenheimbesitzer brauchen Sie Ersparnisse. Sie sind für alle Reparaturen selbst verantwortlich und Sie müssen für das Alter Ersparnisse bilden. Deshalb sollten Sie die Raten so wählen, dass Ihnen jeden Monat ein finanzieller Spielraum bleibt.

Eigenleistung und Eigenkapital

Um die monatlichen Raten für das Haus zu reduzieren und den Spielraum zu schaffen, können Sie kleiner bauen. Bedenken Sie, dass die Kinder irgendwann ausziehen und Sie im Alter allein in Ihrem Haus leben. Möchten Sie nicht kleiner bauen, können Sie Kosten reduzieren, indem Sie Teile des Innenausbaus selbst übernehmen. Außerdem sollten Sie Eigenkapital mitbringen: 15 bis 25 Prozent sind sehr hilfreich, um die monatlichen Raten zu reduzieren.

Rücklagen bilden für das Alter

Lebensversicherungen

Lebensversicherungen gelten als gute Absicherung, nicht nur für die Zeit des Alters, sondern wenn ein Partner verstirbt, bevor die Raten für das Haus abgezahlt sind. Mit dem Rentenbeginn kommen die meisten Lebensversicherungen zur Auszahlung. Sie sind nicht nur für das Alter abgesichert, sondern auch während der Zeit der Kredittilgung.

Klassische Ersparnisse

Wenn Sie die Finanzierung so planen, dass ein monatlicher Spielraum besteht, können Sie neben der Lebensversicherung Barvermögen ansparen. Mit diesem sorgen Sie vor, dass Sie im Alter nicht pleite sind.

Alt und pleite trotz Eigenheim

Sanierungskosten nach Renteneintritt

Vielleicht fragen Sie sich, warum Sie im Alter pleite sein sollten, wenn Sie keine Mietzahlungen leisten müssen. Wenn Sie das Haus bereits in jungen Jahren gekauft haben, ist es bei Rentenbeginn 20 oder 30 Jahre alt. Es kann sein, dass Sanierungen notwendig werden, dessen Kosten Sie tragen müssen. Können Sie sich das nicht leisten, müssen Sie eine Hypothek aufnehmen. Dies stellt eine Belastung dar, vor allem dann, wenn die Rentenzahlungen gering sind.

Kosten für Krankheit und Pflege

Im Alter können Sie krank oder pflegebedürftig werden. Dies verursacht Kosten, denn Sie müssen teilweise selbst für Pflege- und Medikamentenkosten aufkommen. Diese Kosten müssen Sie von Ihrer Rente finanzieren, wenn Sie keine Rücklagen gebildet haben.

Verwertung des Eigenheims

Verkauf oder Vermietung

Wenn Sie merken, dass Sie finanziell nicht mehr zurechtkommen, sollten Sie an Ihrem Eigenheim nicht mehr festhalten. Überlegen Sie, ob Sie es verkaufen oder vermieten können. Von dem Geld können Sie eine Wohnung finanzieren und sich so finanzielle Entlastung schaffen.

Lebenslanges Wohnrecht oder Leibrente

Ist Ihr Eigenheim groß genug, können Sie es verkaufen und sich eine monatliche Leibrente auszahlen lassen. Alternativ haben Sie auch die Möglichkeit, sich notariell ein lebenslanges Wohnrecht zusichern zu lassen.

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