News am

Amazon, der gigantische Online-Versandhandel möchte seine Pakete künftig selbst zustellen – zumindest sieht zurzeit alles danach aus. Was das für bestehende Paketdienste und für Sie bedeutet, falls Sie auf Jobsuche sind, das erfahren Sie in diesem Artikel.

Übersicht:

  • Und das erwartet Sie in diesem Artikel:
  • Kurz und knapp: Das Wichtigste über Amazon
  • Amazon stellt Pakete jetzt selbst zu
  • Amazon setzt Ideen in die Tat um
  • So will Amazon liefern
  • Auch interessant: Amazon Fresh – Start im Frühjahr 2016
  • Geld verdienen als Lieferkurier für Amazon

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

Kurz und knapp: Das Wichtigste über Amazon

Amazon.com ist ein börsennotierter amerikanischer Online-Versandhändler, der nicht nur auf dem amerikanischen Subkontinent für Furore sorgt, sondern schon seit einigen Jahren einer der wichtigsten Online-Händler der ganzen Welt ist.

Mit einer enorm breit gefächerten Produktpalette hat Amazon nach eigenen Angaben die weltweit größte Auswahl für Bücher, CDs und Videos im Internet.

Sogar eigene Marken vertreibt das Unternehmen mittlerweile – so zum Beispiel das Amazon Kindle. Dieses ist eine Marke für mobile Lesegeräte.

Lieferungen in der ganzen Welt: Bisher hatte Amazon für jede Menge Arbeit bei unterschiedlichen Lieferunternehmen auf der ganzen Welt gesorgt, doch nun soll sich das Blatt allen Angaben nach wenden.

Amazon möchte seine Waren wohl künftig selbst liefern, und das mit einem eigenen Lieferservice. Ärgerlich ist das natürlich für die bisherigen Partner. Für Amazon selbst hingegen könnte das ein cleverer Schritt sein.

Amazon stellt Pakete jetzt selbst zu

Amazon bedrängt nun zahlreiche Paketdienste: Im Großraum München hat das Unternehmen bereits damit angefangen, die Lieferungen selbst auszufahren. Letztendlich wird dieser Testlauf aber wohl den gesamten Online-Handel betreffen.

Bereits im September 2015 wurde bekannt, dass das Unternehmen nun zunehmend in die Standorte München und Olching investieren wolle. Schon ab dem Jahr 2016 sollte demnach der Dienst „Prime Now“ in der bayerischen Hauptstadt vertreten sein und fleißig die Pakete ausliefern.

Amazon setzt Ideen in die Tat um

Natürlich hat es Amazon nicht bei Ideen und heißer Luft belassen. Kurz nach der Verkündung schon mietete Amazon eine 6.000 Quadratmeter große Halle im Gewerbegebiet Geiselbullach an.

Ab hier sollen täglich Waren geliefert und von rund 200 Fahrern zu den einzelnen Haushalten befördert werden. Allerdings nicht so, wie man sich das normalerweise vorstellen würde…

Keine eigene Lieferflotte: Anders als man nun erwarten würde, möchte Amazon keine eigene Lieferflotte aufbauen. Wie aber sonst sollen die vielen Waren transportiert werden? Dafür hat sich Amazon eine ganz besondere Idee ausgedacht…

So will Amazon liefern

Anstatt DHL und Hermes für den Versand zu beauftragen, hat Amazon rund 200 regionale Lieferdienste beauftragt. Das könnte für die Zukunft bedeuten, dass auch in den anderen Städten Deutschlands ähnliche oder selbe Lieferdienste von Amazon entstehen.

Auch wird darüber spekuliert, ob Amazon durch die Beauftragung von regionalen Lieferdiensten neue Jobs für Kuriere schaffen könnte. Allerdings wäre es wohl nicht so, dass man von Amazon direkt eingestellt würde, sondern vielmehr als bestehender Kurier Lieferaufträge von Amazon annehmen müsste. Natürlich wäre auch das eine Möglichkeit für viele Kuriere ihr Geschäft zu erweitern.

Auch interessant: Amazon Fresh – Start im Frühjahr 2016

Wussten Sie’s? Lebensmittel liefert Amazon schon seit einigen Jahren. Allerdings bisher nur Gewürze, Süßigkeiten und Pasta. Nun soll Amazon Fresh, der Lebensmittel-Lieferservice von Amazon auch in Deutschland starten. Auch das könnte interessanterweise mit dem neuausbau einer neuen Art der eigenen Lieferflotte starten.

Schon seit 2007 in den USA: Als Lebensmittel Lieferservice ist Amazon in den USA schon seit dem Jahr 2007 unterwegs. Auch in Deutschland könnte das Projekt gut ankommen, sodass wir schon bald frische und gekühlte Lebensmittel direkt von dir Haustüre geliefert bekommen.

So könnte Amazon Fresh in Deutschland aussehen: Nun sind viele Experten noch darauf gespannt, wie Amazon Fresh in Deutschland aussehen könnte. Denn natürlich muss das Modell aus den USA nicht zwangsweise in Deutschland kopiert werden.

In den USA umfasst das Lieferprogramm von Amazon Fresh heute rund 20.000 Lebensmittel-Produkte. Und das nur 8 Jahre, nachdem Amazon Fresh in Seattle gestartet ist.

Zum Vergleich: REWE Online führt in seinem Sortiment rund 8.000 bis 12.000 Produkte.

Geld verdienen als Lieferkurier für Amazon

Allem Anschein nach könnte es schon sehr bald dazu kommen, dass der riesige Online-Versandhandel seine Partnerschaften mit den großen Logistikunternehmen beendet und stattdessen auf einen eigenen Lieferservice setzt.

Dass ein solches Vorhaben machbar ist, hat der Testlauf in Bayern gezeigt. Als nächstes wird sich offenbaren, in welchen anderen Städten Deutschlands ein ähnlicher Lieferservice ausgeweitet werden soll.

Dadurch, dass die Aufträge durch Amazon quasi von den Logistikriesen zu den regionalen Kurieren verlagert würden, könnten durch den akuten Mehrbedarf von Kurieren zahlreiche neue Arbeitsplätze in den entsprechenden Gebieten entstehen.

Gefährliche Kehrseite: Natürlich bedeutet der Wegfall der jährlich millionenfachen Aufträge durch Amazon für die großen Logistikgiganten eine enorme Bedrohung. Hier könnte die Folge sein, dass viele Unternehmen einige Mitarbeiter entlassen müssen.

Bildquelle: © lassedesignen – Fotolia.com

3 Bewertungen
4.00 / 55 3