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Jedes Jahr hält für Verbraucher immer wieder viele Änderungen bereit. In 2016 steigt nicht nur die Rente sondern auch der Hartz 4-Regelsatz. Zudem wird die Strom-Umlage erhöht und das Kindergeld. Kontonummer und Bankleitzahl werden durch die IBAN ersetzt. Aber was ändert sich noch in 2016? Die folgende Übersicht klärt diesbezüglich auf.

✅ In diesem Artikel werden alle Fragen zu Hartz 4 beantwortet

Thema Wohnen: Was ändert sich?

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Wohngeld:

Wohngeld

In 2016 wird sich das Wohngeld erhöhen. Ca. 870.000 Haushalte in Deutschland mit einem geringen Einkommen erhalten Wohngeld.

Beispiel: Ein 2-Personen-Haushalt wird durchschnittlich 186 Euro erhalten, vorher betrug die Höhe des Wohngeldes im Schnitt 112 Euro.

Strom-Umlage:

Ab dem 01.01.2016 steigt die EEG-Umlage auf 6,534 Cent pro Kilowattstunde, sprich um knapp 0,2 Cent. Betroffen ist auch die KWK-Umlage, die sich womöglich um ca. 0,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen wird und sich somit fast verdoppelt. Aufgrund Dessen werden die Umlagen im Strompreis in 2016 so hoch wie nie sein. Insgesamt steigt die Gesamt-Umlage um 0,6 Cent pro Kilowattstunde.

KfW-Kredite:

Ab 1. April 2016 gewährt die KfW doppelt so hohe Förderkredite für Bauherren, die Neubauten mit optimaler Energieeffizienz bauen. Durch diese Neuerung beträgt die Obergrenze nun 100.000 Euro pro Wohneinheit. Vorher betrug sie 50.000 Euro.

Thema Familie: Was ändert sich?

Mindestunterhalt:

Ab dem 01.01.2016 erhöht sich der Mindestunterhalt für das erste und zweite Kind und zwar für Kinder zwischen 0 und 5 Jahre auf 239 Euro, für Kinder zwischen 6 und 11 Jahren auf 289 Euro und bei Kindern zwischen 12 und 17 Jahren auf 354 Euro. Dies gilt nur für getrennt lebende Eltern.

Kindergeld:

Kindergeldantrag

Das Kindergeld steigt ebenfalls ab dem 1. Januar 2016 und zwar in Höhe von 2 Euro für jedes Kind. Das erste und zweite Kind erhält dann monatlich 190 Euro, das dritte Kind 196 Euro und jedes weitere 221 Euro. Beachtet werden sollte hier unbedingt, dass Eltern nun bei der Familienkasse die Steuer-ID von Kind und Eltern einreichen müssen und zwar spätestens bis Ende 2016.

Thema Geld: Was ändert sich?

Hartz 4:

Zum 1. Januar 2016 erhöht sich der Hartz 4-Satz. Je nachdem um welche Bedarfsstufe es sich handelt erhöht sich der Regelsatz um drei bis fünf Euro. Alleinstehende Hartz 4-Empfänger erhalten nun 5 Euro mehr, sprich 404 Euro und Paare 4 Euro mehr, sprich 364 Euro. Des Weiteren wird jeder Empfänger eigenständiges Mitglied der gesetzlichen Versicherung, da die Familienversicherung entfällt.

Girokonto:

Jeder EU-Bewohner soll spätestens bis zum 18.09.2016 ein Recht auf ein eigenes Girokonto haben. Über dieses Basiskonto soll jeder Verbraucher Kartenzahlungen, Lastschriften, Überweisungen sowie Ein-und Auszahlungen tätigen können.

SEPA-Umstellung:

Bei Inlands-Überweisungen muss ab dem 1.02.2016 ausschließlich die IBAN angegeben werden. Kontonummer und Bankleitzahl können dann nicht mehr genutzt werden.

Rente:

In Deutschland leben über 20 Millionen Rentner. Diese erhalten ab Juli 2016 mehr Geld. Die Rente steigt nach aktuellen Angaben um 4,3 Prozent in West-Deutschland und über 5 Prozent in Ost-Deutschland. Mitte 2016 soll zudem die Flexi-Rente eingeführt werden. Diese soll den Einstieg in die Rente flexibler gestalten.

Thema Gesundheit: Was ändert sich?

Nährwertangaben

Ab 13. Dezember 2016 wird die Angabe von Nährwerten auf Lebensmittel-Verpackungen Pflicht. Dies gilt auch beim Internet-Verkauf. Es gibt aber auch Ausnahmen. Eine dieser Ausnahme ist Alkohol mit mehr als 1,2 Prozent. Die Nährwertangaben müssen folgendes enthalten: gesättigte Fettsäuren, Fett, Brennwert, Zucker, Kohlenhydrate, Eiweiß und Salzgehalt.

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