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Nach jahrzehntelanger Arbeit verabschieden sich die meisten Menschen mit Mitte 60 in den wohlverdienten Ruhestand. Oft aber reicht die Rente alleine nicht aus, um den Lebensabend entspannt genießen zu können. Wer als Rentner den Gürtel nicht enger schnallen will, sollte sich frühzeitig um eine private Altersvorsorge kümmern. Aber auch für Senioren, die bereits im Ruhestand sind, gibt es Möglichkeiten, ihre Rente aufzustocken und das Portemonnaie zu entlasten.

Private Altersvorsorge mit der Riester-Rente

Die Riester-Rente hat in den letzten Jahren wieder an Attraktivität gewonnen, nachdem sie transparenter und effizienter gestaltet wurde. Mit dem „Riestern“ kann man bereits in der Ausbildung oder während des Studiums beginnen, denn mit bereits 5 Euro pro Monat kann man einsteigen. Ein großes Plus: Die private Altersvorsorge wird jährlich vom Staat bezuschusst.

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Frühzeitig Geld sparen

Je früher man mit dem Sparen anfängt, umso besser. Wer mit 30 Jahren bereits beginnt, mindestens zehn Prozent des Bruttogehalts sinnvoll anzulegen, schafft für das Rentenalter ein gutes Polster.

Kurzfristig Vermögen aufbauen

Zehn bis 15 Jahre vor dem Ruhestand sollte man spätestens damit beginnen, sich ein kleines Vermögen aufzubauen. In den letzten Berufsjahren ist das Gehalt häufig am höchsten und langfristige Verpflichtungen wie Unterhaltsleistungen für die Kinder oder die Abzahlung des Eigenheims sind in der Regel bereits abgeschlossen. Daher lohnen sich kurz- und mittelfristige Anlagen in diesen Jahren besonders.

Grundsicherung vom Staat

Reichen Rente, Einkünfte aus einem Nebenjob und privates Vermögen alleine nicht aus, um den eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten, können Rentner die sogenannte Grundsicherung beantragen. Als Faustregel gilt: Beträgt das monatliche Einkommen insgesamt weniger als 773 Euro, sollte man von der Deutschen Rentenversicherung prüfen lassen, ob ein Anspruch auf Grundsicherung vorliegt.

Nebenjob für Rentner

Erlaubt es die gesundheitliche Verfassung, spricht nichts dagegen, sich als Rentner ein kleines Zubrot zu verdienen. Vor Erreichen der Regelaltersgrenze dürfen Pensionäre höchstens 450 Euro dazuverdienen, ohne dass die Rente gekürzt wird. Ist die Regelaltersgrenze erreicht, sollte man abwägen, ob sich ein Hinzuverdienst überhaupt noch lohnt.

Versicherungen ausmisten

Manche Versicherungen, die im Arbeitsleben notwendig waren, sind im Rentenalter nicht mehr sinnvoll. Dazu gehören beispielsweise die Arbeitsunfähigkeitsversicherung, überteuerte Versicherungen für die Ausbildung der Enkel oder eine Unfallversicherung. Ebenfalls überflüssig können Brillen- oder Mobiltelefonversicherungen sein. Ein absolutes Muss bleiben die private Haftpflicht- und die Krankenversicherung.

Rabatte dank Rentnerausweis

Für Senioren gibt es viele Möglichkeiten, im Alltag Geld zu sparen. Ob Kino, Museum, Theater oder Schwimmbad – Rentner zahlen dort meist ermäßigte Eintrittspreise. Auch für Bus und Bahn gibt es meist Sondertarife. Um von diesen Vorteilen zu profitieren, reicht die Vorlage des Rentnerausweises aus. Und das beste: Den Ausweis bekommt man zusammen mit dem Rentenbescheid; man muss ihn nicht gesondert beantragen.

Bildquelle: © pressmaster – Fotolia.com

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