Ein Fall, der sich bereits vor sieben Jahren in Österreich ereignete, sorgte nun aufgrund des dort gefallenen Gerichtsurteil erneut für öffentliches Aufsehen…

Diskriminierung aufgrund des Geschlechtes bei Jobentscheidung

Ein Politiker hatte sich auf eine Stelle im hiesigen Verkehrsministerium beworben. Parallel dazu gab es zwei weitere potentielle Kandidaten für denselben Job. Besagter Mann setzte sich in allen zu testenden Bereichen gegen seine Konkurrenten durch. Dennoch wurde ihm der Posten verwehrt. Statt ihm wurde eine weibliche Bewerberin eingesetzt – obwohl er selbst der geeignetste Kandidat für den Job war. Gegen diese nicht nachvollziehbare und aufgrund der Bewertungslage unbegründete Entscheidung hatte der Mann geklagt. Nun bekam er in allen Punkten Recht.

Ihn erwartet eine stattliche Zahlung

Als Entschädigung für diese diskriminierende Entscheidung in dem verjährten Bewerbungsfall wurde ihm jetzt eine Zahlung in Höhe von 312.000 Euro zugesichert. Dieser finanzielle Ausgleich bezieht sich auf die potentiellen Löhne, die ihm im Rahmen der gefallenen Entscheidung verwehrt geblieben waren. Außerdem enthält er eine Einmalzahlung von ca. 5300 Euro aufgrund der ihm zugefallenen Beeinträchtigung.

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