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Anhand eines Falles aus dem Landkreis Rendsburg-Eckernförde wurde allgemeingültig festgelegt, dass Vermieter, welche an Hartz-IV-Bezieher vermieten und die Zahlung der fälligen Mieten direkt vom zuständige Jobcenter erhalten, eine überschüssige Zahlung nicht einbehalten dürfen, sondern diese an das JC zurück zu zahlen haben.

Geld muss zurückgezahlt werden

Es ging in dem besagten Fall um einen zu viel gezahlten Betrag von 860 Euro. Diese wollte der Vermieter nutzen, um finanzielle Forderungen an die Mieter, welche bereits zuvor den Mietervertrag gekündigt hatten und ausgezogen waren, abzudecken. Das Jobcenter sah dies jedoch nicht ein, da das Geld rein zur Deckung der Miete gedacht war. Die anderweitigen Forderungen müssten auf anderem Wege eingeholt und die 860 Euro an das JC vom Vermieter zurückgezahlt werden.

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