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Auszubildende in Deutschland sind nicht unbedingt für einen dekadenten Lebensstil bekannt, in vielen Branchen haben sich die Gehälter in den vergangenen Jahren jedoch positiv entwickelt. Gleichzeitig ist die Spanne zwischen gut und schlecht bezahlten Ausbildungen jedoch nach wie vor sehr groß. Wer von seinem Gehalt vernünftig leben möchte, der sollte im Vorfeld vergleichen.

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Mehr Geld für Auszubildende

Für Azubi war das Klima in Deutschland lange nicht so günstig wie heute. Aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage vieler Unternehmen haben sich die Gehälter in vielen Ausbildungen zuletzt deutlich gesteigert. Darüber hinaus sind Auszubildende aktuell sehr stark nachgefragt. Aufgrund des demografischen Wandels fehlt in vielen Unternehmen der Nachwuchs, weshalb mittlerweile beinah ein Wettbewerb um die Azubis entstanden ist. Darüber hinaus entscheiden sich auch immer mehr junge Menschen für ein Studium, was die Anzahl der potenziellen Ausbildungskandidaten weiter reduziert. In vielen Branchen versuchen Unternehmen daher, gerade durch gute Löhne Interessenten anzulocken.

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Überraschende Spitzenposition

Während der Beruf des Maurers in der Regel zwar gut bezahlt ist, gilt er trotzdem nicht als ein Job für Spitzenverdiener. Ganz anders sieht die Sache allerdings bei der Ausbildung aus. In Westdeutschland verdienen Maurer-Lehrling im Schnitt rund 1050 Euro, was die Platz 1 im Ranking der bestbezahlten Ausbildungsjobs darstellt. In Ostdeutschland bewegt sich das Gehalt eines Maurer-Lehrlings dagegen bei 861 Euro. Aus diesem Grund wird in den neuen Bundesländern die Spitzenposition auch von den Mechatronikern gehalten. Diese erhalten im Osten im Durchschnitt 976 Euro im Monat.

Gute Löhne in der Industrie

Die Ausbildung als Mechatroniker wird auch in Westdeutschland sehr gut bezahlt. Mit 998 Euro bleibt der Beruf nur knapp unter der Marke von 1000 Euro, belegt aber trotzdem den zweiten Platz. Vervollständigt werden die besten drei Berufe durch eine weitere Ausbildung in der Industrie. So liegen Industriemechaniker mit 996 Euro in Westdeutschland ebenfalls nur knapp unter den 1000 Euro. Im Osten werden Lehrlinge mit 947 Euro ebenfalls überdurchschnittlich bezahlt. Auch hier bedeutet der Wert am Ende Rang 3, da die Ausbildung als Versicherungs- und Finanzkaufmann/-frau mit 986 Euro noch leicht besser bezahlt wird.

Wirtschaftsberufe im oberen Drittel

Während die Topverdiener im späteren Berufsleben in vielen Fällen aus der Wirtschaft kommen, lassen sich die Ausbildungsberufe zumindest im oberen Drittel in Hinblick auf die Bezahlung finden. Die bereits angesprochene Ausbildung als Versicherungs- und Finanzkaufmann/-frau gehört dabei zu den wenigen Jobs, bei denen das Lohnniveau in West- und Ostdeutschland identisch ist. Auch der/die Verwaltungsfachangestellte/r fällt in diese Kategorie. Hier erhalten Auszubildende in Ost und West im Schnitt 895 Euro. Das typisch unterschiedliche Bild findet sich dagegen bei Berufen wie Industriekaufmann/-frau mit 960 zu 894 Euro oder dem/der Kaufmann/-frau im Einzelhandel mit 827 zu 740 Euro.

Am Ende der Liste

Neben den Ausbildungen, die am besten bezahlt werden, lohnt sich auch ein Blick ans Ende der Gehaltsliste. Sowohl im Osten als auch im Westen sind es Friseur, Floristen und Bäcker, die mit dem wenigsten auskommen müssen. Ein Friseurlehrling verdient in Ostdeutschland mit 269 Euro sogar so wenig, dass man nicht einmal eine eigene Wohnung finanzieren kann.

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