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Krebs und Therapie

Was sind Krebszellen?

Der menschliche Körper besteht aus Milliarden Zellen. Diese sind spezialisiert auf bestimmte Aufgaben und habe in ihren genetischen Informationen ein festes Programm installiert, nach dem sie sich teilen, wachsen oder absterben. Bei Krebszellen ist dieses Programm gestört. Sie beginnen, sich unkontrolliert zu teilen und zu wachsen. Dabei bilden sie ein eigenes Adersystem aus, um sich mit Sauerstoff und Nährstoffen zu versorgen.

Als körpereigene Zellen habe sie oft nur geringer Unterschiede zu den gesunden Körperzellen. Das Immunsystem erkennt sich daher oft nicht oder erst sehr spät. Die Krebszellen wachsen daher ungestört zu größeren Tumoren heran und verbreiten sich über das Blut im ganzen Körper. Trotz der Ähnlichkeit zu normalen Körperzellen weisen sie einige signifikante Unterschiede zu normalen Zellen auf. Diese Merkmale ermöglichen verschiedene Therapien.

Therapieansätze bei Krebs

Das Herausschneiden der Krebsgeschwulst reicht nur aus, wenn die Krebszellen erkannt wurden, bevor sie sich ausbreiten konnten. In der Regel setzt die Medizin zusätzlich Mittel ein, von denen bekannt ist, dass die gestörten Zellen sie schlechter verkraften als die gesunden Zellen.

Zum Teil arbeiten die Ärzte mit Überwärmung, meist aber mit Zellgiften. Bei der sogenannten Chemotherapie setzen die Ärzte eine Dosis an Gift ein, die normale Zellen gerade noch verkraften, Krebszellen aber vernichten. Vielfach zerstören die Therapeuten die Krebszellen auch durch einen gezielten Beschuss mit energetischen Strahlen.

Die Immuntherapie geht einen anderen Weg. Sie regt das körpereigene Immunsystem an, die Krebszellen zu vernichten. Diese Methode schont die gesunden Zellen und bekämpft den Krebs gezielt.

Ablauf der Immuntherapie

Anregung des Immunsystems

Krebszellen tarnen sich als normale Körperzellen. Die Rezeptoren der Abwehrzellen melden, dass es sich um eine Körperzelle handelt, die das Immunsystem nicht attackieren soll. Diese Blockade ist wichtig. Wenn es nicht funktioniert, kommt es zu einer Autoimmunerkrankung, die körpereigene Abwehr greift den Körper an.

Die Forscher haben in den letzten Jahren Antikörper entwickelt, welche diese Blockaden gezielt aufheben. Sie docken sowohl an den Krebszellen als auch an den Immunzellen an. Die Abwehrzellen erkennen nun die Krebszellen.

Wirkung der Therapie

Sobald die Abwehrzellen in der Lage sind Krebszellen als „feindlich“ zu identifizieren, greifen sie diese Zellen gezielt an. Sie spüren die Krebszellen in jeder Region des Körpers auf und vernichten sie. Bisher gibt es Antikörper, die Lungenkrebs und schwarzen Hautkrebs bekämpfen. In Europa sind zwei Medikamente gegen Hautkrebs bereits zugelassen.

Bei etwa 20 bis 40 Prozent der Patienten bilden sich die Tumore zurück. Bei einem Drittel der Behandelten verschwand der Krebs sogar völlig. Es ist von einer dauerhaften Heilung auszugehen. Wieso die Medikamente nicht bei allen Patienten wirken, konnten die Forscher nicht feststellen.

Nebenwirkungen der Immuntherapie

Das Anregen des Immunsystems birgt Gefahren. Konkret kann das Immunsystem zu stark reagieren, es kommt zu Autoimmunreaktionen. Viele Patienten haben mit Entzündungen der Haut, der Lunge oder des Darms zu kämpfen. Diese Begleiterscheinungen bekommen die Ärzte nicht immer durch Medikamente in den Griff. Manchmal ist es notwendig, die Immuntherapie abzubrechen.

Die Erfahrungen haben gezeigt, dass auch Patienten langfristig von der Therapie profitieren, wenn sie wegen einer Autoimmunreaktion abgebrochen wird. Die Krebszellen hatten sich durch die Behandlung bereits stark zurückgebildet, bevor die Nebenwirkungen zum Abbruch zwangen.

Perspektiven der Krebstherapien

Neuer Ansatz mit vielversprechendem Potenzial

Im Vergleich zu anderen Therapieformen sind die Nebenwirkungen gering und die Erfolge überzeugend. Allerdings steckt die Forschung noch in den Anfängen und bisher stehen nur wenige Medikamente zur Verfügung, die nicht bei allen Erkrankten wirken.

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