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Leiharbeit liegt im Trend. Bei vielen Menschen und Arbeitgebern ist dieses Modell beliebt, bei anderen umstritten. Würde es Leiharbeit nicht geben, hätten es die Menschen angeblich noch schwerer, im Berufsleben Fuß zu fassen.

Die Altersarmut steigt, Maßnahmen sind gefragt

Alleine in Bayern waren es im Jahre 2014 über 67.000 Menschen über 65, die als Grundsicherungsempfänger gelten. Dies bedeutet in der Statistik, dass rund 2,6 von 100 Personen als arm gelten. In Nürnberg sind es 3,6, in Oberfranken liegt sie bei 1,9. Die CSU setzt auf die wichtigen Säulen Integration, Altersversorgung und Arbeitsmarkt, der verbessert werden muss.

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Mütterrente und Flexirente sollen erleichtern bringen

Mütter dürfen nicht mehr bestraft werden, wenn sie bei ihren Kindern bleiben und sich um deren Wohl kümmern. Deswegen ist die Mütterrente geplant, die hier für mehr Flexibilität sorgen soll. Die Flexirente wiederum regelt das Hinzuverdienen zur Rente ohne bürokratische Hürden. Von Altersarmut sind auch zahlreiche Migranten betroffen, die nicht arbeiten dürfen. Das Budget für neue Schulen, Ausbildungsmaßnahmen, Sprachkurse und Kindertagesstätten, belauft sich im Jahr 2016 auf 548 Millionen Euro, welches den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern soll.

Leiharbeit ermöglicht Chancen die nicht da wären

Das Sozialministerium sieht Leiharbeit als Chance, nicht als Begünstigung zur Altersarmut. Vor allem Langzeitarbeitslose und Berufsanwärter erhalten durch die Leiharbeit die Chance sich zu profilieren. Leiharbeiter Jobs werden generell schneller vergeben, weil Mitarbeiter austauschbarer sind. Das mag zwar für den Arbeitnehmer negativ wirken, weil er immer um seinen Job fürchten muss, wer sich jedoch bemüht und Ehrgeiz zeigt, kann sich damit auch einen fixen Arbeitsplatz verdienen.

Prüfe, wer sich ewig bindet, gilt auch im Job immer häufiger. Die Leiharbeite sorgt ferner für ein fixes Grundeinkommen, dass das Überleben sichert. Arbeitnehmer sammeln Praxis und stellen damit ihr Können unter Beweis. Das macht sich im Lebenslauf sicher gut. Viele Firmen mögen Bewerber, die Erfahrung mitbringen, wer keine aufweisen kann, hat keine Chancen. Anders bei der Leiharbeit, dort ist es möglich, Erfahrungen zu sammeln.

Zahlreiche Maßnahmen gegen Altersarmut

Aus dem Boden sprießen nach und nach Maßnahmen, die den Einstieg ins Arbeitsleben erleichtern sollen. Davon profitieren Jugendliche, Mütter und Langzeitarbeitslose auf gleicherweise. Ferner werden leistungsschwache Personen gefördert, informiert und betreut, dass auch diese eine faire Chance erhalten, sich am Markt zu etablieren. Von 2014 bis 2020 sollen rund 27 Millionen Euro an Förderungen in Ausbildungsstellen fließen, um benachteiligte Jugendliche zu fördern.

Zudem gibt es ein Strukturförderprogramm, welches dafür sorgt, dass Jugendliche aus Hartz-IV Familien mehr Motivation an den Tag legen und aus dem Kreislauf der Arbeitslosigkeit ausbrechen können. Weiteres sollen bis 2019 rund 60.000 Asylwerber gefördert und integriert werden. Hierfür werden Ausbildung -und Praktikumsplätze gesucht.

Ein Fluch oder ein Segen?

Der Staat tut mittlerweile eine Menge, um den benachteiligten Menschen auf die Beine zu helfen. Für solche Zwecke ist Leiharbeit sicherlich nicht verkehrt. Leider profitieren viele Firmen von günstigen Arbeitskräften, welche nicht gewillt sind, zu fördern, sondern nur auszubeuten. Leiharbeit kann und soll funktionieren, wenn auf ein faires Miteinander gesetzt wird. Jeder Mensch sollte die Chancen auf eine vernünftige Arbeit bekommen, die einem liegt und wo auch die finanzielle Seite stimmt, sodass ein humanes Leben möglich ist.

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