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Bei einer geringen Gehaltshöhe werden die zu zahlenden Beiträge ins Sozialversicherungssystem schnell zur finanziellen Herausforderung. Midi-Jobber mit einem Einkommensbereich zwischen 450 und 850 Euro im Monat genießen in Deutschland allerdings einen Vorteil in Form gestaffelter Beiträge.

ÜBERSICHT:

  • INFORMATIONEN ZUM RENTENBEITRAG IM MIDI-JOB
  • Höhe des Beitragssatzes für Midi-Jobber
  • Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?
  • Folgen für den Arbeitgeber
  • WEITERES WISSENSWERTES ZUM THEMA
  • Aufstockung durch den Midi-Jobber
  • Informationen der Deutschen Rentenversicherung

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Informationen zum Rentenbeitrag im Midi-Job

Höhe des Beitragssatzes für Midi-Jobber

Für Midi-Jobber gilt in Deutschland aktuell eine Gleitzone, der Rentenbeitrag und weitere Sozialversicherungsbeiträge werden nach einem gestaffelten System ermittelt. Die Einsparungen fallen umso höher aus, je näher das monatliche Einkommen an der Untergrenze des Midi-Jobs von 450 Euro ist. Wer nur wenige Euro über diese Grenze verdient, profitiert von einer Ersparnis gegenüber dem regulär berechneten Beitragssatz von gut 20 Euro. Der Wert sinkt sukzessive, mit einem Monatseinkommen von 750 Euro beträgt die Ersparnis immerhin noch fünf Euro.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Die Regelung des reduzierten Rentenbeitrags kommt automatisch zum Einsatz, sofern es sich um ein echtes Midi-Jobverhältnis handelt. Hiermit sind sämtliche Erwerbstätigkeiten gemeint, deren Monatsverdienst oberhalb von 450 Euro liegen und somit nicht mehr einem Mini-Job entsprechen. Umgekehrt darf der Verdient die Grenze von 850 Euro nicht überschreiten, ab hier sieht der Gesetzgeber ein reguläres Beschäftigungsverhältnis gegeben.

Folgen für den Arbeitgeber

Wie bei einem regulären Angestellten teilen sich Arbeitgeber und -nehmer die Sozialabgaben, im Falle eines Midi-Jobs jedoch stärker zu Lasten des Arbeitgebers. Dieser hat in der Gleitzone stets den vollen Beitragsanteil zu zahlen, der sich ohne die Reduktion bei klassischer Berechnung der Rentenbeiträge ergibt. Die finanzielle Entlastung wirkt sich somit effektiv nur für den Arbeitnehmer aus.

Weiteres Wissenswertes zum Thema

Aufstockung durch den Midi-Jobber

Durch die geringeren Einzahlungen in der Gleitzone muss der Arbeitnehmer die Folge bedenken, dass im Lebensalter geringere Ansprüche auf eine staatliche Altersrente entstehen. Dies möchten viele Betroffene vermeiden, weshalb sie freiwillig auf die Reduktion verzichten können.

In diesem Fall wird eine Aufstockung auf den regulären Beitragssatz vollzogen. Ob sich dies individuell lohnt, sollte vor allem von den vorhandenen finanziellen Spielräumen des jeweiligen Haushaltes abhängig gemacht werden.

Informationen der Deutschen Rentenversicherung

Wer den exakten Eurobetrag für die individuelle Ersparnis erfahren möchte oder mehr zur potenziellen Aufstockung wissen will, sollte einen Blick auf die Webseite der Deutschen Rentenversicherung werfen.

Diese hält Broschüren und weitere Informationsmaterialien bereit, die sich explizit mit diesem Thema befassen. Auch eine Hotline wurde für Midi-Jobber und Interessenten eingerichtet, wobei die Institution aufgrund Ihres Charakter ausschließlich fachliche Informationen zum Thema Rente als Auskunft geben kann.

Bildquelle: © Marco2811 – Fotolia.com

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