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Der eine zählt Schäfchen, der andere schwört auf ein Glas warmer Honigmilch. Es gibt zahllose Tricks, die vergeblich dabei helfen sollen, abends sofort einzuschlafen. Doch was hilft wirklich? Die Antwort lautet: Das Bett tatsächlich nur zum Schlafen nutzen!

Rituale vor dem Zubettgehen

Wer unter Einschlafschwierigkeiten leidet, sollte Rituale vor dem Schlafengehen entwickeln. Dazu gehört ein fester Zeitpunkt, an dem das Bett aufgesucht wird. Ein Spaziergang um den Block, eine lauwarme – auf keinen Fall heiße oder kalte – Dusche, ein paar Seiten lesen stimmen den Körper auf die Nachtruhe ein. Sport zu treiben ist zwar gut, aber das Training sollte mindestens zwei Stunden vor der Zubettgehzeit beendet sein.

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Wenig essen und keinen Alkohol trinken

Mit gefülltem Magen schläft es sich ebenso wenig gut wie mit völlig leerem Bauch. Eine leichte Mahlzeit am Abend ist wichtig. Wer auf Alkohol nicht verzichten mag, sollte es bei einem Glas Wein oder Bier bewenden lassen. Nach starkem Alkoholkonsum klappt das Einschlafen zwar zunächst recht gut, aber tiefes Durchschlafen wird durch Alkohol verhindert.

Das Bett ist nur zum Schlafen da

Die meisten Menschen nutzen das Bett mittlerweile nicht mehr nur zum Aufenthalt während der Nachtruhe, sondern als Ort zum Fernsehen, Lesen, Radio hören. Nicht wenige arbeiten sogar regelmäßig mit dem Laptop oder Tablett im eigenen Bett. Dort ist es gemütlich, der Nutzer fühlt sich wohl und warm. Allerdings kann sich diese zusätzliche Nutzung des Bettes zu einem echten Problem ausweiten, wenn es ans Einschlafen geht.

Das Hirn verbindet aktive Tätigkeiten mit dem Bett

Durch das Arbeiten oder Fernsehen im Bett stellt das Gehirn eine Verbindung von aktiven Tätigkeiten mit der Einschlafruhe her. Kurz gesagt: Es kommt durcheinander. Die Signale, die es aussendet, sind für den Körper widersprüchlich. In der Folge liegt der Mensch lange wach und kommt nicht zur Ruhe, obwohl er sehr müde ist. Bis das Gehirn auf Einschlafmodus umgeschaltet hat, vergeht eine lange Zeit, in der sich der Schlaflose hin und her wälzt. Ein ruhiger Nachtschlaf, aus dem der Betroffene morgens ausgeruht aufwacht, sieht anders aus.

Dieser Trick hilft wirklich beim Einschlafen

Das Bett wird tatsächlich nur zum Schlafen genutzt. Lesen, Fernsehen oder gar Computerarbeiten führt der Schläfer auf dem Sofa oder am Schreibtisch aus. Für das Gehirn wird dadurch die Verwirrung aufgelöst und es kann ungehindert das Signal zum Einschlafen ausschicken.

Stromquellen rund um das Bett ausschalten

Wer das Bett nur zum Schlafen nutzt, braucht keinen Fernseher oder kein Radio im Raum. Wenn darauf nicht verzichtet werden soll, werden vor dem Schlafengehen alle Stromquellen abgeschaltet. Das bedeutet: Stecker ziehen oder die Stromzufuhr durch Schalter unterbrechen. Standby-Lichter am Fernseher oder Aufladeleuchten am Laptop verhindern, dass der Körper Melatonin bildet. Das Schlafhormon ist aber unverzichtbar, wenn es um schnelles Einschlafen und ruhiges Durchschlafen geht.

Einschlafen nicht erzwingen

Manchmal lässt sich der Körper nicht zum Einschlafen zwingen. Wenn kein Mittel hilft, ist es besser aufzustehen und sich mit wenig aufregender Lektüre auf das Sofa zu setzen. Meist lassen sich auf diese Weise die Gedanken klären, sodass der Körper nach kurzer Zeit die Ruhe findet, die er zum Einschlafen benötigt.

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