Hartz 4News am

Alle diejenigen, die zur Bestreitung ihres Lebensunterhaltes auf staatliche Hilfe angewiesen sind, können ab 2016 aufatmen: Ab Januar 2016 steht ihnen aufgrund neuer Regelungen monatlich mehr Geld zur Verfügung.

✅ In diesem Artikel werden alle Fragen zu Hartz 4 beantwortet

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Übersicht

  • -Neue Hartz-IV-Sätze für verschiedene Personengruppen
    -Hartz-IV bei Umzug in eine neue Wohnung
    -Unterstützung für Anschaffungen
    -Schärfere Sanktionen
    -Hartz-IV-Leistungen für Zuwanderer aus anderen EU-Ländern
    -Änderungen in der Kranken-und Pflegeversicherung
    -Zuverdienste zu Hartz-IV
    -Weitere Neuerungen 2016

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Neue Hartz-IV-Sätze für verschiedene Personengruppen

Ab 2016 steigen die Hartz-IV-Sätze für die unterschiedlichen Personengruppen jeweils um einen bestimmten Betrag. So erhalten alleinstehende und alleinerziehende Bedürftige künftig 404 Euro im Monat. Dies entspricht einer Erhöhung um 5 Euro. Paare, Erwachsene im Haushalt anderer sowie Jugendliche von 14-18 Jahren erhalten ab 2016 4 Euro mehr, Kinder von 0 bis 6 sowie von 6 bis 14 Jahren können 3 Euro pro Monat mehr an Unterstützung bekommen.

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Hartz-IV bei Umzug in eine neue Wohnung

Entschließen sich Hartz-IV-Empfänger zu einem Umzug in eine neue Wohnung, die zwar nicht größer, dafür aber teurer als die alte Wohnung ist, wird die Miete nur noch in Höhe der alten Miete bezahlt. Wird also ein Mietvertrag für eine Wohnung mit einer höheren Miete oder höheren Heizkosten unterschrieben, muss der Hartz-IV-Empfänger die zusätzlichen Kosten selbst tragen.

Unterstützung für Anschaffungen

Sind Anschaffungen wie ein Kühlschrank oder dergleichen dringend erforderlich, können in Zukunft Vorschüsse auch ohne Darlehensvertrag gewährt werden. Bislang waren Anschaffungen wie Kleidung oder technische Haushaltsgeräte für viele Hartz-IV-Empfänger nur über ein Darlehen finanzierbar. Dies führte aber zu einer Kürzung der Regelsätze, wodurch die Bedürftigen noch weniger Geld erhielten.

Schärfere Sanktionen

Wird die rechtzeitige Meldung versäumt, kann dies schärfere Sanktionen, schlimmstenfalls auch komplette Kürzungen der Hartz-IV-Bezüge für mehrere Monate zur Folge haben. Zudem können Sanktionen drohen, wenn der Hartz-IV-Empfänger bestimmte Vorgaben nicht erfüllt. So muss er beispielsweise eine zumutbare Arbeit ausführen und einer Aufforderung des Jobcenters, sich ohne Verzögerung zu melden, nachkommen.

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Hartz-IV-Leistungen für Zuwanderer aus anderen EU-Ländern

Unter bestimmten Bedingungen können Zuwanderern aus anderen EU-Ländern Hartz-IV-Leistungen verweigert werden. Diese Entscheidung wurde aufgrund der stetig steigenden Flüchtlingszahlen getroffen. So muss Zuwanderern, die in Deutschland nur kurz oder gar nicht gearbeitet haben, kein Hartz-IV mehr gezahlt werden.

Änderungen in der Kranken-und Pflegeversicherung

Auch bezüglich der Kranken-und Pflegeversicherung kommt es zu Änderungen. Jeder Hartz-IV-Empfänger wird ab einem Alter von 15 Jahren eigenständiges Mitglied der Kranken-und Pflegeversicherung. Lediglich Kinder bis 14 Jahren bleiben auch weiterhin in der Familienversicherung ihrer Eltern mitversichert.

Zuverdienste zu Hartz-IV

Während ein Hartz-IV-Empfänger bislang 100 Euro im Monat dazuverdienen durfte, wird diese Verdienstgrenze ab 2016 angehoben. So ist ein Nebeneinkommen ab einem Betrag von 101 Euro bis 1000 Euro brutto nun zu 20% anrechnungsfrei. Ein Hartz-IV-Empfänger kann dann also 200 Euro behalten.

Hartz 4

Weitere Neuerungen 2016

Ab 2016 muss nur noch alle 12 Monate ein Antrag auf Weiterbewilligung gestellt werden. Durch Einführen einer Bagatellgrenze können vom Jobcenter zu viel geleistete Beiträge bis zu einer Höhe von 50 Euro nicht mehr zurückgefordert werden können.

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