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Realschüler, die ihre Prüfungen erfolgreich hinter sich gelassen haben und sich bereits vorab mit ihrer weiteren Zukunft beschäftigt haben, sollten keineswegs das Hauptaugenmerk auf ein weiterführendes Gymnasium legen, um im Anschluss ein Studium ihrer Wahl in Angriff zu nehmen. Absolventen der mittleren Reifen können sich ruhigen Gewissens auf dem Ausbildungsmarkt umschauen und so das Fundament für eine erfolgreiche Karriere in der Berufswelt legen.

Übersicht

  • Das Studium wird überbewertet
    Praxis zahlt sich aus
    Ein stabiles Fundament
  • Unsicherheit sollte klaren Vorstellungen weichen
    Mit der Familie und Freunden reden
    Schwächen erkennen und verstehen
  • Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten
    Lehrgänge und Seminare geschickt mit der Praxis kombinieren
    Der Verdienst

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Das Studium wird überbewertet

Praxis zahlt sich aus

Von der so bequemen und bekannten Schulbank in die Betriebshallen oder Büroräume zu wechseln ist für alle frisch gebackenen Auszubildenden ein schwerer Umstieg. Unzählige neue Eindrücke prasseln während dieser Phase auf den Azubi ein und sind meist nur schwer zu Verdauen. Neben „ungewöhnlich“ wirkenden Anforderungen bis hin zum Umgang mit den „Kollegen“ bereiten zahlreiche Stolpersteine den Weg. Dennoch zahlt sich dieses Sammelsurium an Praxiserfahrung für die Zukunft aus. Nur weil andere eine Universität besuchen und studieren, bedeutet das nicht, dass sie praktische Erfahrung sammeln.

Ein stabiles Fundament

Ein Beispiel: Halten Studierende den Ansprüchen des Professors im Rahmen der Semesterklausuren nicht Stand, müssen sie die allseits bekannte „Ehrenrunde“ drehen und im Folgesemester im jeweiligen Studienfach mit einer Zusatzbelastung kämpfen. Scheit sie erneut, ist das Studium aus statistischer Sicht nahezu beendet. Dabei sind in der Regel mehr als zwei Jahre Vergangen – einen Abschluss gibt es dafür nicht. Wer hingegen seine Ausbildung nach der Realschule beginnt und diese nach drei Jahren erfolgreich beendet, kann gegenüber der Wirtschaftswelt etwas für den weiteren Berufsweg vorweisen.

Unsicherheit sollte klaren Vorstellungen weichen

Mit der Familie und Freunden reden

Während die einen Mitschüler für ein Studium bzw. gegen eine Ausbildung argumentieren, halten es andere im kompletten Gegenteil. Mit jedem Sekunde bis zum „Tag der Entscheidung“ wächst nachvollziehbarerweise die eigene Unsicherheit. Wer sich einen guten Überblick verschaffen möchte, sollte daher mit Familienangehörigen und Freunden über die eigenen Stärken und Schwächen. Auf diese Weise zeichnet sich zumindest eine Richtung ab.

Zahlreiche Weiterbildungsmöglichkeiten

Lehrgänge geschickt mit der Praxis kombinieren

Lehrgänge für Berufe gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Nach der erfolgreichen Teilnahme an derartigen Lehrveranstaltung winkt mindestens eine Teilnahmebestätigung, die Auskunft über bestimmte erworbene Qualifikationen erteilt. Gleichzeitig bringt jeder Tag im Betrieb zusätzliche Erfahrungswerte mit sich. Diese Kombination aus Praxis und Theorie lässt ein Studium in weiten Teilen unberücksichtigt. Auf dieser Basis steigen die persönlichen Qualifikationen erheblich, was den Verlauf der Karriere enorm begünstigt.

Der Verdienst

Es entspricht nicht der Wahrheit, dass junge Akademiker sofort nach ihren Berufseinstieg gegenüber „gelernten“ Fachkräften mehr verdienen. Studien auf dem Arbeitsmarkt ergaben in jüngster Zeit, dass studierte Fachkräfte bis zum 40. Lebensjahr vollbeschäftigt sein müssen, um die einstigen Auszubildenden zu überholen. Je nach Berufs-Gruppe bzw. -Wahl kann diese Zahl erheblich schwanken.

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