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Was viele Politiker schon länger in diverse Diskussionen über die Rente und das Eintrittsalter in die Diskussion eingebracht haben, wird nun ausgesprochen. In Anbetracht der Politik der null Zinsen durch die europäische Zentralbank und Mario Draghi prophezeit nun nämlich der Chef der Sparkassen, Georg Fahrenschon, dass das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre oder sogar über dies hinaus ansteigen wird. Eine Aussage, die zunächst einmal für Erschrecken sorgen wird. Allerdings lässt sie sich vor dem Hintergrund der genauen Begründen anders lesen.

Wahl zwischen privater Vorsorge oder längerer Arbeitszeit

Beschäftigte hätten entweder die Wahl mehr in die private Vorsorge zu stecken oder viele Jahre länger zu arbeiten. Dies sagte der Präsident vom deutschen Sparkassen-sowie Giro Verbands in der am Donnerstag veröffentlichten „Bild“. Andernfalls drohten einigen Personen Folgen, wie unter anderem Altersarmut. Auf das Problem der Altersarmut wird insbesondere vor dem Hintergrund einer zunehmenden „Veralterung“ der Gesellschaft immer wieder in politischen Debatten zwischen Rechten und Linken gewarnt. Auf eine mögliche Rolle des Sozialstaats ging Fahrenschon allerdings nicht weiter ein.

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Zinsen und Zinseszinsen drohen zunehmend wegzufallen

Ursächlich für den wesentllich über das Alter von 67 Jahren hinausgehenden Eintritt in die Rente wird von Fahrenschon der zunehmende Wegfall von bisherigen Vermögensquellen wie Zinsen und auch Zinseszinsen genannt. Auf diese Art und Weise würde bei der Altersvorsorge auf privater Seite bei einer großen Menge an Arbeitnehmern eine riesige Lücke klaffen, welche aus Sicht Fahrenschons deutlich unterschätzt wird und die Fahrenschon große Sorgen bereitet. I

Beschäftigte müssen sich auf weniger Geld einstellen

n dieses Bild passt auch die Ankündigung, dass eine Kontoführung sehr bald schon Geld kosten würde, da die Sparkassen die fehlenden Einnahmen auf irgendeine Art und Weise kompensieren müssen. Eine hohe Zahl an Beschäftigten erhalte im hohen Alter ein wesentlich geringeres Maß als dies im Ursprung erwartet werde. So würde Millionen Rentnern schließlich viel bares Geld fehlen, wie Fahrenschon eindringlich warnte.

Auch Präsident des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft warnt

Und auch aus einer anderen Perspektive betrachtet gibt es viele Gründe, die für eine derartige Ausdehnung sprechen. Alexander Erdland, der dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft als Präsident vorsitzt, analysierte, dass allein auf Grund der deutlich zunehmenden Erwartung des Lebens darüber diskutiert werden müsse, die durchschnittliche Lebensarbeitszeit auszudehnen. Aus Sicht Erdlands muss frühzeitig darüber gesprochen werden, weil die Altersabsicherung aus seiner Sicht viele Jahrzehnte betreffen würde.

Rückkehr zum Eintrittsalter von 65 Jahren wird eindeutige Absage erteilt

Einer Rückkehr zu dem bisher schon bekannten System der Rente mit einem Eintrittsalter von 65 Jahren wurde von Seiten Erdlands ganz eindeutig eine klare Absage erteilt. Wer etwas derartiges fordere, so Erdland, wecke bei den Menschen da draußen falsche Hoffnungen.

Zusammenfassung und Fazit

Der Wind wird rauer und die Luft für viele Beschäftigte im hohen Alter dünner. Um einen Nebenjob werden viele Menschen wohl schlicht und einfach nicht mehr herum kommen. Was genau die Zukunft bringt, wird sich zeigen. Doch die meisten Beschäftigten dürften gut damit fahren, sich auf diesedurch verschiedene hochrangige Personen aus dem Banken- und Versicherungswesen getätigten düsteren Aussichten einzustellen und beispielsweise auch für eine entsprechende Gesundheit und körperliche Fitness zu sorgen.

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