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Sie sind wichtiger, als man meinen mag: Träume können uns verraten, was in unserem Innersten vor sich geht. Sie offenbaren uns, wie wir uns wirklich fühlen, ob wir uns unterbewusst mit einer Sache besonders auseinandersetzen oder ähnliches. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, weshalb es sinnvoll sein kann, sich seine Träume etwas genauer anzuschauen…

Übersicht:

  • Weil Schlaf so wichtig ist!
  • Auch Träume können die Schlafqualität enorm verschlechtern
  • Darum sind Träume so wichtig für uns!
  • Wer sich an seinen Traum erinnert, hat nicht gut geschlafen
  • Keine großen Traumunterschiede zwischen Erinnerern und Nicht-Erinnerern
  • Albträume auch bei Erwachsenen keine Ausnahme
  • Das sind die häufigsten Albträume
  • Auch keine Seltenheit: Horrorträume vom Job
  • Das sind die häufigste Albträume vom Job
  • Ihre Träume deuten auf Probleme hin: Man sollte sie also ernst nehmen
  • Was kann man gegen regelmäßige Albträume tun?

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Weil Schlaf so wichtig ist!

Ein erholsamer Schlaf ist die halbe Miete. Wer auch öfter mit Schlafstörungen zu kämpfen hat, sei es durch Einschlafprobleme oder durch schlechte Träume, der büßt damit ein ganzes Stück Lebensqualität ein.

Wer an Schlafstörungen leidet, ist nicht in der Lage, sein gesamtes geistiges Potenzial auszuschöpfen. Ganz im Gegenteil: Er büßt damit einen Großteil seiner Kapazitäten ein. Konzentrationsstörungen, Ideenausfälle sowie schlechte Stimmung sorgen nicht nur dafür, dass es im Job nicht rund läuft, sondern auch im Privatleben.

Wer nichts unternimmt, der endet häufig in einer Abwärtsspirale, in der alles nur noch schlimmer wird. Wer schon einmal in dieser unangenehmen Situation gesteckt hat, der wird es wissen.

Auch Träume können die Schlafqualität enorm verschlechtern

Wer schlecht träumt, der schläft häufig auch sehr unruhig. Für einen gesunden und erholsamen Schlaf ist das natürlich alles andere als schön! Aber: Die Träume einfach zu ignorieren wäre fatal! Tatsächlich verraten uns unsere Träume eine ganze Menge über uns. Zum Beispiel darüber, wo wir gerade große Baustellen haben…

…doch mehr dazu in den weiteren Abschnitten.

Darum sind Träume so wichtig für uns!

Träume spiegeln unser tiefstes Unterbewusstsein wieder – eigentlich unglaublich. Und auch wenn fast jeder schon einmal davon gehört hat, so macht sich dennoch kaum jemand so wirklich Gedanken über seine Traumzustände.

Träume können uns Aufschluss über unsere seelische und geistige Gesundheit geben. Dank ihnen können wir gezielt reagieren und etwas in unserem Leben verändern, was uns im tiefsten Unterbewusstsein stört, das wir im Alltag allerdings nicht wirklich als Störung wahrnehmen können.

Im Schlaf sortiert das Gehirn Eindrücke und verschiedene Geschehnisse. Es verarbeitet unzählige Informationen und Emotionen. Forscher haben außerdem herausgefunden, dass wir im Schlaf buchstäblich lernen:

Wussten Sie, dass:

  • rund zwölf Prozent aller Menschen nur in Schwarz oder Weiß träumen?
  • wer gerade am Schnarchen ist, nicht träumt?

Wer sich an seinen Traum erinnert, hat nicht gut geschlafen

Wer sich an seinen Traum nach dem Aufwachen erinnern kann, der soll angeblich keinen besonders guten Schlaf gehabt haben. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher bei einer Studie vom Lyon Neuroscience Research Center.

Warum ist das so? Anscheinend litten Personen, die sich an ihren Traum nach dem Aufwachen erinnern konnten, etwa doppelt so häufig an Schlaflosigkeit und Schlafstörungen wie Personen, die sich nach dem Aufwachen nicht mehr an das geträumte erinnern können. Außerdem soll das Gehirn wesentlich sensibler auf das Schnarchen des Partners reagieren.

Keine großen Traumunterschiede zwischen Erinnerern und Nicht-Erinnerern
Wirkliche Unterschiede zwischen dem Traumaufkommen von Personen, die sich erinnern können und Personen, die sich nicht erinnern können, konnten bei der Studie jedoch nicht entdeckt werden.

Das bedeutet im Klartext: Wer sich an seinen Traum erinnern kann, träumt deswegen nicht unbedingt wilder, schöner oder mehr. Es ist eher ein Signal dafür, dass man leichter geschlafen hat und sensibler auf Störquellen reagiert hat.

Fazit: Wenn Sie sich häufiger an Ihre Träume erinnern und sich nach dem Aufstehen deswegen sogar ein wenig angespannt fühlen, könnte das daran liegen, dass Sie etwas unruhiger geschlafen haben. Aber wer weiß – vielleicht ist es auch ein kleiner Wink des Schicksals?

Albträume auch bei Erwachsenen keine Ausnahme

Studien zufolge leidet im Durchschnitt jeder Zehnte Erwachsene regelmäßig an Albträumen. Zum Beispiel, dass man verfolgt wird, oder dass man ohne Schuhe auf der Arbeit erscheint.

Träume können verrückt sein – und dennoch tragen Sie meist eine wichtige Botschaft tief in sich: Die soeben beschriebenen Träume erzählen dem Träumer zum Beispiel von einer Angst, entblößt dazustehen. Beispielsweise auf der Arbeit vor den anderen Kollegen.

Der Hintergrund der Botschaft kann umso vielseitiger sein. Eventuell hat man einen Chef, der einen häufig in unangenehme Situationen vor der ganzen Crew chiffriert.

Auch interessant: Knapp jeder Fünfte der Probanden einer Studie zum Thema Albträume gab an, dass in den Träumen Szenen aus Horrorfilmen vorkommen.

Das sind die häufigsten Albträume

Hier sind aufgelistet die am häufigsten vorkommenden Albträume:

  • Fall im Traum (Zum Beispiel Sturz in den Abgrund – ca. 40 Prozent der Albträume)
  • Jagt auf Menschen (Zum Beispiel verfolgt werden – ca. 26 Prozent der Albträume)
  • Paralyse (Zum Beispiel das Gefühl, nicht flüchten zu können – ca. 25 Prozent der Albträume)
  • Unpünktlichkeit (Zum Beispiel auf Arbeit – ca. 24 Prozent der Albträume)
  • Verlustängste (Zum Beispiel der Tod eines nahestehenden Menschen – ca. 21 Prozent)

Diese Werte sind natürlich lediglich Durchschnittswerte, die beim Befragen der Teilnehmer der statistischen Auswertung herauskamen. Man sollte wissen, dass die eigenen Träume immer höchst individuell sind. Und dennoch ist es interessant, sich mal anzusehen, wovon die Menschen im Durchschnitt am häufigsten träumen.

Auch keine Seltenheit: Horrorträume vom Job

Für manche kann es kaum etwas Schlimmeres geben: Auch in der Nacht während wir schlafen verbringen wir Zeit mit unseren Chefs und Arbeitskollegen. Wirklich erholsam ist das natürlich nicht – es kommt meist eher einem Horrorfilm gleich.

In einer Umfrage aus dem Jahr 2003 ergab, dass rund 60 Prozent aller männlichen Angestellten einer britischen Bank sowie 80 Prozent der weiblichen Kollegen von ihrer Arbeit träumen.

Makaber: Rund die Hälfte der Träumenden wachte davon schweißgebadet auf.

Eine weiterer Studie erschien noch dramatischer: Im selben Jahr wurden nämlich 1.000 Erwachsene zu ihren Träumen befragt. Von ihnen litt deutlich mehr als die Hälfte unter Albträumen aus dem Job. Ein Viertel der Befragten hatte einen solchen Albtraum von der Arbeit fast wöchentlich.

Das sind die häufigste Albträume vom Job

Die Probanden der Studie, die öfter Albträume von der Arbeit hatten, wurden nun befragt, wovon sie denn genau träumten. Und das hier sind die Antworten:

  • 1. zu einem Meeting zu spät kommen
  • 2. nervenaufreibende Diskussionen mit dem Chef
  • 3. einen Kollegen oder eine Kollegin begehren
  • 4. ganz unerwartet eine Präsentation halten müssen
  • 5. nackt auf der Arbeit erscheinen
  • 6. Computerabsturz oder kompletter Datenverlust
  • 7. gekündigt werden

Ihre Träume deuten auf Probleme hin: Man sollte sie also ernst nehmen

Viele Forscher beschäftigen sich schon seit Menschengedenken mit der Traumdeutung. Heute weiß man dank unzähliger Studien, dass Träume im Grunde genommen nichts anderes sind, als die Verarbeitung des vergangenen Tags oder zumindest die surreale Fortsetzung dessen.

Wichtig: Wiederkehrende Albträume sind etwas anderes: Sie sind ein ernsthaftes Anzeichen dafür, dass man ein ungelöstes Problem hat oder eine unterbewusste Angst mit sich trägt.

Welche Ängste und Probleme das sein könnten, ist den meisten Träumenden sogar bewusst. Mit ein wenig Selbstreflexion und mithilfe des Traumes kann meine seine tiefsten Ängste Schritt für Schritt analysieren und so im Prinzip auch herausfinden, wo man Baustellen im Leben hat. Diese sollte man natürlich am besten auch sehr bald in Angriff nehmen.

Was kann man gegen regelmäßige Albträume tun?

Wie schon erwähnt können regelmäßig plagende Albträume auch ein Warnsignal sein, dass man etwas verändern muss. Experten raten, eine sogenannte Vorstellungs-Wiederholungstherapie anzusetzen.

Der Betroffene denkt sich herbei für seinen Horror-Traum ein alternatives Ende vor, das natürlich positiv ist. Dieses soll man sich regelmäßig durch den Kopf gehen lassen. Im Prinzip versucht man dadurch durch das Bewusstsein das Unterbewusstsein zu beeinflussen. Durch das bewusste Erleben programmiert man seine Traumwelt ganz einfach um.

Bildquelle: © Romolo Tavani – Fotolia.com

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