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Eine vollwertige und sättigende Mahlzeit ist für Empfänger von Arbeitslosengeld 1 und 2 nicht immer selbstverständlich. Zwar leben wir im materiellen Überfluss und dennoch können sich viele unserer Bürger nicht adäquat ernähren. Auch die Studien des statistischen Bundesamts unterstützen diese Information. Etwa 34 Prozent der Erwerbslosen sind 2014 aufgrund massiver finanzieller Nöte nicht in der Lage gewesen sich gut zu ernähren. Ein trauriges Beispiel im eigenen Land.

✅ In diesem Artikel werden alle Fragen zu Hartz 4 beantwortet

Warme Mahlzeiten werden zur Rarität

Viele Bürger und Politiker sehen die sogenannten Hartz Reformen als ausschlaggebend für diese alamierenden Zahlen. Das Existenzminimum eines Hartz 4 Empfängers ist sehr limitiert und greift die Gesamtsituation des Beziehenden an. Extras sind im Großen und Ganzen nicht vorgesehen, reicht das monatliche Geld ja oft nicht einmal für ein tägliches warmes Essen.

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Keine Heizwärme wegen Hartz 4?

Auch typische Versorgungsleistungen wie Heizgas,Strom und Co geraten oft in Rückstand. Einige verzichten auch auf das Einheizen, um die entstehenden Kosten zu vermeiden. Etwa 31 Prozent der Erwerbslosen klagten im letzten Jahr über erhebliche Entbehrungen, welche die Lebensqualität mindern.

Verarmung im Land des Wohlstands?

Bisher gilt ein Regelsatz von 399 Euro für Alleinstehende. Dieser beinhaltet die eigene Versorgung bezüglich Körperpflege, Hausrat, Kleidung, Strom und Ernährung. Viele würden mit diesem Betrag wahrscheinlich nicht einen dieser Lebensbereiche erfolgreich abdecken. Da wundert man sich nicht, dass die Tafeln in Deutschland überannt werden. Der Ansturm auf die fast kostenfreien Nahrungsmittel ist enorm und steigt stetig an.

Kleine Erhöhung für besseres Essen?

Zwar wird der Satz ab 2016 um 5 Euro jeweils erhöht, aber hilft diese Maßnahme bei einer guten Ernährung? Was ist gut genug für Erwerbslose? Eine Frage die vielleicht nicht leicht zu beantworten ist. Keine großen Anschaffungen bezüglich Raumausstattung und Kleiderwahl ist noch nachvollziehbar. Aber beim Essen sparen? Für viele nicht vorstellbar. Sollte man selbst mit etwa 3 Euro am Tag kochen müssen, stünden viele vor einem Mysterium.

Kochen für wenig Geld möglich

Einige Betroffene behaupten jedoch es sei möglich sich mit wenig gut zu ernähren. Es wurden sogar spezielle Kochbücher entwickelt, um anderen bei diesem Thema zu helfen. Wochenpläne sollen Erwerbslose bei einer ausgewogenen Ernährung unterstützen. Als „Kochbuch für Arme“ wurden Werke dieser Art betitelt. Probanden probierten es aus und waren positiv überrascht. Aufgrund der Reichhaltigkeit der Rezepte bliebe oft ein Rest für den nächsten Tag, wodurch man sogar hier und da Cents einsparen konnte.

Was kann sich ändern?

Viele Bürger und Politiker fordern kurzfristig eine Erhöhung der Sätze für Erwerbslose. Die 5 Euro für 2016 sind für viele sicherlich nur ein Tropfen, der auf einen heißen Stein fällt. Aber wie viel wäre notwendig um sich gut zu ernähren? Fakt ist wer selbst kocht und Grundzutaten dafür nutzt, kann einiges mit wenig Geld erreichen. Die Einschränkungen durch Regelsätze sind sicherlich erheblich und bedeuten eine komplette Umstellung der Gewohnheiten. Wer will sich schon an schlechteres gewöhnen? Es scheint nicht unmöglich mit den Regelsätzen leben zu können. Aber dennoch wünscht man Betroffenen etwas mehr Luxus, gerade wenn Menschen ohne eigenes verschulden in diese Situation gekommen sind.

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