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Ein Kind zu bekommen, führt bei den meisten Müttern zu einer längeren Auszeit von der Arbeit. Sie bleiben erst einmal zu Hause, um viel Zeit mit dem Baby zu verbringen. Ein weiterer Grund ist, dass auch die Möglichkeiten der Kinderbetreuung oftmals fehlen. Umso schwerer fällt in vielen Fällen der Wiedereinstieg in den Job, der gut geplant und vorbereitet werden sollte. Der folgende Beitrag gibt nützliche Tipps, wie der berufliche Anschluss am besten funktioniert.

In der Babypause unbedingt Kontakt halten

Auch in der Babypause ist es wichtig, den Kontakt zu den Kollegen und Vorgesetzten zu halten und sich ab und zu einmal sehen zu lassen. Gute Möglichkeiten sind hierfür Betriebsausflüge oder Firmenfeiern. Dies bietet die optimale Möglichkeit, auf dem Laufenden zu bleiben und nicht in Vergessenheit zu geraten.

Ein verlässlicher Mitarbeiter kann ebenso über die Geschehnisse im Unternehmen informieren. Das Internet erlaubt es, sich zu vernetzen und somit auszutauschen. Über fachliche oder organisatorische Veränderungen unterrichtet zu sein, dies ist sehr wichtig.

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Betreuung des Kindes bereits in der Babypause organisieren

Nur wer weiß, dass das Baby gut aufgehoben ist, kann sich der Arbeit mit Kraft und Elan widmen. Daher ist es wichtig, sich zeitig genug für eine Betreuungsform zu entscheiden. Wenn es ein Krippenplatz sein soll, ist eine rechtzeitige Anmeldung wichtig. Am besten geschieht dies schon während der Schwangerschaft, da die Wartelisten oftmals sehr lang sind.

Planung ist unverzichtbar

Es ist empfehlenswert, dem Arbeitgeber möglichst früh mitzuteilen, wie man sich den Wiedereinstieg genau vorstellt. Dies zeigt Interesse und Engagement. Hierfür ist es erforderlich, sich Gedanken zu machen: Soll es Teil- oder Vollzeit sein? Bleiben die Aufgaben gleich? Gab es in der Zwischenzeit eventuell Weiterbildungen, sodass anspruchsvollere Tätigkeiten übernommen werden können? Es ist ratsam, die eigene Zukunft selber in die Hand zu nehmen, statt die Dinge einfach auf sich zukommen zu lassen.

Auch in der Babypause wenige Stunden arbeiten

Wer fachlich auf dem Laufenden ist, steigt nach der Elternzeit viel entspannter in den Job ein, da nicht alles, was an Neues hinzukam, auf einmal gelernt werden muss. Die meisten Unternehmen sind dankbar, wenn sie Unterstützung bekommen. Schließlich fällt aufgrund der Babypause eine Fachkraft weg. Durch Vertretungen wird signalisiert: Es gibt mich noch und andererseits erspart es dem Arbeitgeber oftmals, sich nach einer neuen Arbeitskraft umzuschauen.

Hilfe bei der Agentur für Arbeit holen

Wer sich neu orientieren möchte, kann auf die Unterstützung der Agentur für Arbeit zurückgreifen. Einige Unternehmen erhalten Zuschüsse, wenn sie Frauen nach der Elternzeit einstellen. Auch Kurse sind geeignet, um sich beruflich zu orientieren.

Fazit

Dies waren die Tipps, wie der Wiedereinstieg in den Job nach der Elternzeit am besten gelingt. Am wichtigsten ist hierbei die Planung, um den Schritt bestmöglich umzusetzen.

Bildquelle: © Cello Armstrong – Fotolia.com

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