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Jeder freut sich auf den Ruhestand und überlegt, wie er die arbeitsfreie Zeit mit interessanten Erlebnissen gestalten kann. Doch die Realität wirft leider einen dunklen Schleier über das Rentenalter und stellt Menschen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben, vor die Frage, ob das Geld am Lebensabend überhaupt zum (Über)leben reicht oder der Weg in die Altersarmut droht.

Fakt ist:

  • – der Geldwert ist gesunken
    – Rentenerhöhungen können Inflation nicht ausgleichen
    – drohende Mehrbesteuerung der Renten bereitet Sorge
    – private Altersvorsorge ist nicht für jedermann möglich

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Wenn der Lebensabend in Altersarmut führt

Die jährlichen Rentenbescheide zeigen deutliche Lücken, die immer mehr Arbeitnehmern und Selbstständigen Angst und Sorgen bereiten. Denn die gesetzliche Rente wird trotz Erhöhungen und Anpassungen nicht ausreichen, um den Lebensabend zu finanzieren und sich vor der Inanspruchnahme zusätzlicher Sozialleistungen zu schützen.

Während die prozentuale Berechnung der Renten immer weiter nach unten geht und bald nur noch 43 Prozent des durchschnittlichen Einkommens im Berufsleben beträgt, steigen die Kosten für Miete und Lebenshaltung, für Lebensmittel und Arzneimittel stetig. Bisher werden 66 Prozent der Rente besteuert, während ab dem Jahr 2040 die Gesamtrente steuerpflichtig werden soll. Es ist schon jetzt erkennbar, dass die Inflation voranschreitet und das Geld in 20 bis 30 Jahren noch weniger Wert ist als heute.

Geringere Beschäftigungszeiten senken den Rentenanspruch

In der Vergangenheit hatten Arbeitnehmer zwischen 35 und 45 Jahren Zeit, sich einen adäquaten Rentenanspruch zu erarbeiten. Durch die heutige Situation am Arbeitsmarkt, die geringeren Löhne und zahlreiche Teilzeitbeschäftigte ist ersichtlich, dass kaum ein Rentner seinen Lebensabend aus eigener Kraft finanzieren und ohne zusätzliche Sozialleistungen bestreiten kann.

Auch Niedrigzinsen und die minimalen Renditen von Versicherungsprodukten nehmen Einfluss auf den Lebensabend und lassen die zusätzliche Absicherung auf privater Ebene in Frage stellen. Wenn die staatliche Rente nicht reicht, bleibt vielen Rentnern nur noch der Weg zum Amt und mit einhergehender Beantragung zur Unterstützung zum Lebensunterhalt. Gerade für Menschen, die ihr Leben lang in Arbeit waren und ihren Rentenanspruch erwirtschaftet haben, ist dieser Weg mit viel Scham und Unverständnis verbunden.

Im Rentenbescheid Lücken erkennen und gegensteuern

Wer den jährlichen Rentenbescheid zur Hand nimmt und sich über die wichtigen 3 Zahlen informiert, weiß bereits vor Renteneintritt, ob er mit seinen Einkünften auskommen wird oder sich mehr über die private Vorsorge informieren sollte. Der oben aufgeführte Betrag zeigt die Summe, die man bei vollständiger Erwerbsunfähigkeit erhält.

Der darunter aufgelistete Betrag zeigt die eigene Ansparung, die man im Laufe seines Berufslebens in die Rentenversicherung eingezahlt und für den Lebensabend gespart hat. Der dritte Betrag erteilt Auskunft darüber, wie die monatliche Rente im Falle eines konstanten Verdienstes wie bisher ausfällt und ist somit die wichtigste Zahl, mit der man sich über die Rentenhöhe und damit über die Eigenversorgung am Lebensabend in Kenntnis setzen kann.

Bei den meisten Rentnern reicht die staatliche Rente zum Leben nicht aus. Die demographische Entwicklung, die Inflation und eventuelle Arbeitslosenzeiten oder Teilarbeitszeiten beeinflussen die Rentenhöhe enorm. Ohne eine private Vorsorge werden die wenigsten Rentner am Lebensabend auskommen, wenn der Weg zum Sozialamt ausbleiben oder ein Zuverdienst über kleine Nebenjobs ausgeschlossen werden soll.

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