Arbeitsmarkt: Immer mehr Rentner haben einen Minijob

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Mittwoch Oktober 28.10.2015 - 2:56 pm

Von der Rente bequem und ohne Sorgen leben zu können, das ist sicher die Vorstellung der meisten Menschen, die auf den Eintritt in die Rente zugehen. Wer jedoch kurz vor diesem Übergang ins Seniorenalter einen Blick auf die zu erwartende Rente bzw. die reale Rente wirft, wird oft nicht davon ausgehen könne, dass seine Vorstellungen Wirklichkeit werden. Für die oft zitierte Altersarmut gibt es eine Reihe von Gründen, die mit dem früheren beruflichen Status und speziell den Auszeiten zusammen hängen. Aber auch die häufig dramatisch gestiegenen Lebenshaltungskosten führen zu einer Diskrepanz zwischen dem realen Einkommen als Rentner und dem, was pro Monat aufgebracht werden muss.

Kinder sind ein Segen, aber …

Gerade für Frauen, die auch noch das „Pech“ haben, statistisch gesehen länger als Männer zu leben, ist die Zeit, die sie vielleicht nur in Teilzeit gearbeitet haben oder in der sie sogar für einige Jahre ganz vom Arbeitsmarkt verschwunden waren, im Alter eine Bürde und der Grund, weshalb sie sich als Seniorinnen noch einmal nach einem Job umsehen müssen.

Von 450 Euro Rente kann nun einmal niemand leben, und auch wenn man im eigenen Haus das Alter verbringen darf, stellt sich die Frage des Ausgleichs. Nun sind Senioren durchaus als Arbeitskräfte gefragt, wenn auch nicht mehr unbedingt in Festanstellung, so doch als zuverlässige Helfer, die ihr Know-how im Alter sinnvoll einsetzen wollen.

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Ultimoarbeit oder Putzen?

Natürlich hat nicht jeder Rentner in aktiven Zeiten einen hochdotierten und -qualifizierten Job ausgeübt. So erklärt sich auch die Anzahl von Senioren, die Tätigkeiten nachgehen müssen, die nicht unbedingt zu den bequemsten und bestbezahlten gehören. Wer Glück hat und mit seiner alten Firma in gutem Kontakt geblieben ist, kann eventuell um den Ultimo herum für Buchhaltungsarbeiten oder Ähnliches heran gezogen werden. Für viele Senioren bleiben jedoch eher ungelernte Tätigkeiten. Nicht wenige Seniorinnen gehen einem Putzjob nach, privat oder für eine Reinigungsfirma.

Kann auch jung halten: ein Minijob

Das Alter mehr oder weniger untätig zu verbringen, ist nicht unbedingt die Traumvorstellung aller Senioren. Auch wenn es den ökonomischen Zwang, die Rente durch einen Minijob auf zu bessern, nicht gäbe, würden viele Senioren von sich aus nach einer Tätigkeit suchen.

Neben dem Ehrenamt ist eine bezahlte Tätigkeit gar keine schlechte Lösung, denn die Anerkennung, die Geld bringt, ist auch, wenn man jenseits der 65 ist, nicht von der Hand zu weisen. Am Berufsleben noch ein Stück Teil zu haben, kann durchaus als Jungbrunnen dienen. Man gehört irgend wie noch dazu, auch wenn die Kräfte vielleicht geringer sind als zuvor.

Den richtigen Job finden

Wer über einen Internetzugang verfügt, und das tun immer mehr Senioren, kann sich unter dem Stichwort „Minijob“ informieren und sich das für ihn Passende aussuchen. Es kommt Heimarbeit in Frage, aber auch Tätigkeiten, denen man „draußen“ nachgeht, wie Zeitungen Austragen, sind zu finden.



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