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Wer seinen Job verliert und Geld zur Überbrückung braucht, findet Hilfe beim Staat. Doch für das monatliche Arbeitlosengeld oder Hartz 4 – Zahlungen wird man verpflichtet bestimmte Auflagen zu erfüllen und den Anweisungen des Amtes nachzukommen. Oftmals sind die auferlegten Pflichten vielseitig und nicht immer nachvollziehbar. Doch meistens kommt man den Forderungen am Ende doch nach um nicht eine Kürzung oder gar eine komplette Streichung des Geldes zu riskieren. Lesen Sie hier, was das Arbeitsamt tatsächlich von Arbeitslosen verlangen darf.

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Bei der Jobsuche ist Eigeninitative gefragt!

Grundsätzlich gilt, das der Arbeitslosengeldempfänger in der Pflicht steht sich um einen neuen Job zu bemühen! Das Arbeitslosengeld soll als vorrübergehende Maßnahme dienen. Deshalb erwartet das Arbeitsamt im Gegenzug eigenständiges Bemühen bei der Jobsuche. Der Berater steht Ihnen dabei nur zur Hilfe. Welche Maßnahmen dabei vom Arbeitssuchenden durchgeführt werden müssen, ist von Fall zu Fall unterschiedlich Grundsätzlich wird aber verlangt, dass Sie sich selbst passende Stellenanzeigen in Zeitungen oder online auf Jobportalen suchen.

Auch die Aufgabe eines eigenen Jobgesuches oder der Besuch von Jobmessen wird gerne gesehen. Zusätzlich werden dem Arbeitslosen Stellenangebote von dem zuständigen Berater zugeteilt. Hier darf das Arbeitsamt von Arbeitslosen verlangen, dass Sie sich auf diese Angebote bewerben, auch wenn die Stelle nicht im vollen Maße auf das eigene Profil passt. Kommt es zur Verweigerung der Bewerbungspflicht, können durch das Arbeitsamt entsprechende Kürzungen der Sozialleistungen veranlasst werden.

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Die vereinbarte Anzahl an Bewerbungen ist verpflichtet

Neben der Jobsuche gehört auch das Schreiben ausreichender Bewerbungen mit zu den Auflagen, die zu erfüllen sind. In der Regel vereinbart der Berater den Umfang der monatlichen Bewerbungen, die zu verschicken sind. Der Arbeitslose ist hierbei in der Pflicht einen Nachweis seiner monatlichen Bewerbungen zu erbringen.

Dies kann in Form von der Weiterleitung der Bewerbungmails oder einer Kopie der schriftlichen Ausführung erfolgen. Die Kosten des Bewerbungsprozesses können durch das Arbeitsamt erstattet werden. Hierzu zählen neben Bewerbungsmappen und den Versandkosten auch Bewerbungsfotos, Schreibutensilien und weitere Materialien, die in diesem Zusammenhang käuflich erworben werden müssen.

Jede zumutbare Beschäftigung muss angenommen werden

Auch wenn ein Job dem Arbeitslosen nicht hundertprozentig zusagt oder es sich bei der Tätigkeit um einen völlig anderen Arbeitsbereich handelt, so ist er dennoch dazu verpflichtet diese Stelle anzunehmen. Das Arbeitsamt betont, dass jede zumutbare Beschäftigung anzunehmen ist.

Was bedeutet zumutbarer Job?

Eine zumutbare Stelle ist auch eine Arbeit, die deutlich schlechter entlohnt wird als Ihre vorherige Arbeit. Hier heißt es Abstriche machen. Als ebenfalls zumutbar sieht das Arbeitsamt in der Regel Jobs, die sich nicht unmittelbar in der Umgebung des Arbeitslosen befinden. Weite Anfahrtswege oder sogar ein Umzug müssen hierbei in Kauf genommen werden. Wie bereits erwähnt, muss die neue Tätigkeit auch nicht den Ausbildungs- und Erfahrungsprofil des Suchenden entsprechen. So kann es passieren, dass ein arbeitsloser Postbote plötzlich Fließbandarbeit leisten muss.

Was passiert, wenn der Arbeitslose dennoch den Job verweigert?

Bei einer Verweigerung ohne trifftigen Grund kann es zur zeitweisen Streichung des Arbeitslosengeldes kommen.

Wer gegen diese Pflichten verstößt, muss damit rechnen, dass ihm für eine gewisse Zeit das Arbeitslosengeld gestrichen wird.

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