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Schnarchen ist nicht nur für die Betroffenen, sondern auch für alle Beteiligten eine äußerst unangenehme Begleiterscheinung während der nächtlichen Ruhestunden. Abgesehen davon können derart unliebsame Geräusche auf eine ernste Schlafapnoe hindeuten. Ernsthafte Folgen, wie zum Beispiel das Aussetzen des Atems oder ein Herzinfarkt, sind dabei nicht auszuschließen.

Übersicht

  • Schnarchen als Symptom für ernsthafte Erkrankungen
  • Verheerende Folgen sind nicht auszuschließen
  • Der Besuch beim Arzt
  • Mögliche Probleme durch Schnarchen frühzeitig erkennen
  • Die Behandlungsschritte
  • Mittel, die das Schnarchen verstärken

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Verheerende Folgen sind nicht auszuschließen

Eine sogenannte Engstellung im Hals verursacht Atemaussetzer. Dadurch treten erhebliche Störungen während der unterschiedlichen Schlafphasen, meist von den Betroffenen unbemerkt, auf. Der damit einhergehende Sauerstoffmangel kann sich unter Umständen negativ auf die Herzfunktion auswirken und letztendlich zum Schlaganfall oder zu einem Herzinfarkt führen. Potentiell gefährdete Menschen leiden im Vorfeld meist unter Schweißausbrüchen, Müdigkeit sowie unter Sekundenschlaf, welcher sich im Alltag teilweise als sehr gefährlich für die eigene Person und die Umwelt entpuppen kann.

Der richtige Zeitpunkt für einen Arztbesuch

Sobald das Schnarchen nicht nur die unmittelbare Umgebung, sondern auch die eigene Person in Mittleidenschaft zieht, sollten betroffene Menschen einen Arzt aufsuchen. Die erste Anlaufstelle für sind in der Regel Hals-Nasen-Ohren-Ärzte sowie Kliniken, die sich zu weiten Teilen auf derartige Patienten eingestellt haben und über Schnarchzentren verfügen. Im Vordergrund der Behandlung steht stets die Lokalisierung von möglichen Behinderungen der Atemwege.

Vorgehensweise während der Behandlung

Subjektive Beschwerden, wie zum Beispiel der Verdacht auf apnoisches Schnarchen oder permanente Müdigkeit, sind ernstzunehmende Gründe dafür, einen Arzt zu konsultieren. Vor allem bei Kindern sind derartige Anzeichen für eine eventuelle Verengung der Atemwege sehr kritisch zu beurteilen.

Vergrößerte Mandeln oder Polypen können hierbei dafür sorgen, dass der Nachwuchs schnarcht und unruhig schläft. Vor einer finalen Diagnose erhalten Patienten in den meisten Fällen ein Schnarchtestgerät mit nach Hause, sodass der Arzt im späteren Verlauf seine Behandlung auf handfesten Ergebnissen aufbauen kann.

Versträkende Faktoren

Nicht jedes Schnarchen deutet auf eine Krankheit mit besonders schweren Folgen hin. Nach einem ausgiebigen Alkoholgenuss oder der Einnahme von Medikamenten besteht die Möglichkeit, dass Menschen im Schlaf schnarchen und ansonsten sehr angenehme Schlafpartner sind. Probleme natürlicher Herkunft sind darüber hinaus fehlerhafte Kiefer-Bildungen oder eine verhältnismäßig größere Ausbildung der Zunge.

Diese behindert in vielen Situation und je nach Schlaflage den Luftstrom, der seinerseits wiederum zum Schnarchen führen kann. Andere anatomische „Missverständnisse“ bzw. Unstimmigkeiten im Ober- oder Unterkiefer können ebenfalls das Schnarchen begünstigen un die entsprechenden Symptome hervorrufen. Wer regelmäßig und vor allem laut schnarcht, sollte unbedingt einen Arzt aufsuchen und nicht nur für sich selbst, sondern auch für seine Umwelt entsprechende Gegenmaßen einleiten.

Bildquelle: © nenetus – Fotolia.com

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