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Wie arbeiten onkologische Kosmetiker, wie werden sie ausgebildet und wie können sich onkologische Kosmetiker weiterbilden? Wir haben uns einmal in die Haut der onkologischen Kosmetiker versetzt und uns ihren Job genau angeschaut. Im heutigen Artikel decken wir die Details, Fakten, Zahlen und Hintergründe zu diesem hoch spezialisierten Beruf auf.

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Übersicht:

  • Kurzportrait
  • Weiterbildung Onkologische Kosmetik
  • Voraussetzung Kosmetik Ausbildung
  • Ausbildung onkologische Kosmetiker
  • Wo onkologische Kosmetiker Weiterbildung machen?
  • Onkologie + Kosmetik – Wie passt das zusammen?
  • Onkologie – Grundlegende Informationen
  • Hautirritationen durch Krebstherapie
  • Kosmetik – Grundlegende Informationen
  • Arbeitsumfeld von Kosmetikern
  • Onkologie + Kosmetik – So passt das zusammen?
  • Onkologische Kosmetiker als spezialisierte Fachleute
  • Heilung statt Styling – Einsatzgebiete für onkologische Kosmetiker
  • Was machen onkologische Kosmetiker?
  • Gehalt onkologische Kosmetiker

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Kurzportrait

Onkologische Kosmetiker behandeln die Haut von Krebserkrankten. Dies ist ihre Spezialisierung, und onkologische Kosmetiker helfen den Patienten, die durch die Krankheit hervorgerufenen Belastungen zu lindern oder auszumerzen.

Diese Belastungen können durch die Krebstherapie entstehen, also Strahlen- und Chemotherapie. Durch sie wird die Haut rau, fahl und oftmals auch sehr viel empfindlicher gegenüber Keimbefall. Onkologische Kosmetiker setzen hier an, um die Haut von Krebspatienten im Idealfall wieder zu dem zu machen, was sie einmal war.

Weiterbildung Onkologische Kosmetik

Wichtig vorweg zu wissen: Menschen, die als onkologische Kosmetiker arbeiten wollen, müssen dazu eine entsprechende Weiterbildung absolvieren. Es handelt sich um eine Spezialisierung, die sich zum Beispiel als Weiterbildung, zusätzlich zur Ausbildung zur Kosmetikerin empfiehlt.

Voraussetzung Kosmetik Ausbildung

Die Kosmetik Ausbildung ist Grundlage für die Arbeit in der onkologischen Kosmetik. Die Ausbildung zur Kosmetikerin dauert in der Regel 3 Jahre und findet im dualen System statt. Kosmetiker/innen arbeiten in entsprechenden Studios, Wellness-Einrichtungen, Bädern oder auch Hautarztpraxen.

Ausbildung onkologische Kosmetiker

Und damit wäre auch schon die ideale Überleitung zu den onkologischen Kosmetikern geschafft. Auch sie arbeiten nämlich in einem medizinischen Umfeld, betätigen sich aber gleichzeitig als Kosmetiker. Mit dem Vorwissen aus ihrer Ausbildung können Kosmetiker/innen nun in einem Seminar oder einem Betrieb mit entsprechender Spezialisierung eine Weiterbildung zur onkologischen Kosmetikerin durchlaufen.

Wo onkologische Kosmetiker Weiterbildung machen?

Grundsätzlich kann diese Weiterbildung von Ärzte, Fortbildungszentren oder auch in Seminaren angeboten werden. Auch Kosmetik- und Wellness-Schulen, sowie einige Volkshochschulen bieten die Möglichkeit zu dieser Weiterbildung.

Onkologie + Kosmetik – Wie passt das zusammen?

Noch ist die onkologische Kosmetik eine nicht so weit verbreitete Spezialisierung unter den Dermatologen, sondern eher noch eine Randerscheinung.

Doch die medizinische Kosmetik gewinnt in den letzten Jahren immer weiter an Bedeutung, und es ist wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit, bis erste onkologische Kosmetiker aus einer Universität kommen oder zu solchen ausgebildet werden.

Onkologie – Grundlegende Informationen

Doch woraus besteht eigentlich der Arbeitsalltag onkologischer Kosmetiker? Dazu analysieren wir genau die beiden Bestandteile der Berufsbezeichnung, Onkologie und Kosmetik, um daraus letztendlich ein schlüssiges Bild zu erhalten.

Die Onkologie ist eigentlich die Lehre von den Krebserkrankungen. Sie ist ein Teil der inneren Medizin und beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Krebserkrankungen.

Hautirritationen durch Krebstherapie

Vor allem die Therapie von Krebsgewebe ist es, die im Nachhinein die Behandlung durch onkologische Kosmetiker erforderlich macht. So werden zum Beispiel bei der Strahlentherapie Tumore durch ionisierende Strahlung entfernt.

Ein Verfahren, das unter Umständen Hautschäden hervorrufen kann, und auch die Chemotherapie ruft deutliche Veränderungen am Hautbild vor, die durch onkologische Kosmetiker zumindest in einem gewissen Rahmen gehalten werden können.

Kosmetik – Grundlegende Informationen

Kosmetik ist im historischen Wortsinne gleichbedeutend mit schmücken. Jedoch schwingt bei der heutigen Kosmetik auch das Pflegen und Erhalten des Körpers mit, sowie bei der medizinischen Kosmetik darüber hinaus auch das Wiederherstellen der Schönheit.

Generell behandelt die Kosmetik neben der Haut auch weitere Körperteile, wie Nägel und Haare. Onkologische Kosmetiker beschränken sich auf die Haut, bzw. die Behebung von Schäden auf der Haut.

Arbeitsumfeld von Kosmetikern

Auch ist allgemein ein anderes Arbeitsumfeld bei „normalen“ Kosmetikerinnen zu erwarten. Sie werden in Schönheitssalons beschäftigt, in „Nagelstudios“ zum Beispiel, sowie auch in Hotels oder Wellnesseinrichtungen.

Mit der Weiterbildung zur onkologischen Kosmetikerin ändert sich dies jedoch höchstwahrscheinlich, denn die onkologische Kosmetik findet in ganz anderen Umfeldern statt.

Onkologie + Kosmetik – So passt das zusammen?

Die Onkologie und die Kosmetik sind also zwei recht unterschiedliche Disziplinen. Normalerweise ist die Onkologie ein hoch spezialisierter medizinischer Schwerpunkt, während die 3-jährige Kosmetikausbildung in vielen Fällen schon mit einem Hauptschulabschluss angefangen werden kann.

Onkologische Kosmetiker als spezialisierte Fachleute

Auch die Inhalte beider Themenbereiche könnten eigentlich unterschiedlicher nicht sein: Krebs und Körperverschönerung. Trotzdem ist die onkologische Kosmetik eine logische Kombination.

Sie vereint die Auswirkungen der Krebstherapie mit deren Behandlung, das heißt, die Hautschäden durch Strahlentherapie, Chemo und Co. werden durch speziell ausgebildete onkologische Kosmetiker fachgerecht versorgt.

Heilung statt Styling – Einsatzgebiete für onkologische Kosmetiker

Einsatzgebiete für onkologische Kosmetiker sind daher keinesfalls die oben genannten Nagelstudios oder Wellness-Oasen. Onkologische Kosmetiker können ein eigenes Studio eröffnen, sich bei Arztpraxen, Krankenhäusern oder Sanatorien bewerben.

Dort helfen sie, die schweren Umstände, in denen sich ihre Patienten wegen ihrer Krebsbehandlung befinden, zu erleichtern.

Was machen onkologische Kosmetiker?

Durch bestimmte aggressive Krebstherapien verursachte Hautschädigungen verursachen enorme Schmerzen bei den Patienten. die Haut leidet unter den Giften, denen der Körper im Kampf gegen den Krebs ausgesetzt wird. Dort setzen onkologische Kosmetiker an und behandeln die empfindliche Haut. Dabei geht es nicht um die Schönheit, sondern darum, Leid zu lindern und manchmal auch Patienten in den Tod zu begleiten.

Gehalt onkologische Kosmetiker

Noch werden onkologische Kosmetiker nicht auf staatlich anerkannten Wege ausgebildet, sondern in Seminaren privater Bildungsstätten, bzw. auch in Volkshochschulen. Ein Ausbildungsgehalt für onkologische Kosmetiker gibt es daher nicht.

Onkologische Kosmetiker liegen nach der Weiterbildung bei einem Einstiegsgehalt von bis zu 1700€, also nahe dem Gehaltsniveau der Kosmetikerin.

Bildquelle: © karelnoppe – Fotolia.com

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