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Der Moment in dem das neue Leben das Licht der Welt erblickt, ist für die Hebamme auch im Berufsleben ein ganz besonderer Augenblick. Sie ist ein kleiner aber wichtiger Teil dieses neuen Lebens. Welche verantwortungsvollen und spannenden Aufgaben zu diesem Beruf gehören, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

Übersicht

  • Die Vorteile im Gesundheitswesen
  • Ein Beruf mit Tradition – die Hebamme
  • Die Tätigkeiten in diesem Beruf
  • Die Voraussetzungen als Hebamme
  • Gibt es formale Voraussetzungen?
  • Wo arbeiten Hebammen?
  • Die Ausbildung als Hebamme
  • Die Ausbildungsvergütung
  • Was kann man im Berufsleben verdienen?
  • Wie sehen die Perspektiven aus?
  • Ein Studium als Hebamme

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Die Vorteile im Gesundheitswesen

Wer mit Menschen arbeiten möchte, ist im Gesundheitswesen gut aufgehoben. Der Markt wächst und Fachkräfte werden gesucht. Somit ist eine berufliche Laufbahn auf dem Sektor ein sicherer Weg in die Zukunft.

Mit Weiterbildungen und Spezialisierungen sind Sie den Anforderungen des Marktes gewachsen und können dem Fortschritt mit Gelassenheit die Stirn bieten. Sie können Ihren beruflichen Weg den Anforderungen anpassen und Ihre Karriere nach Ihren Vorlieben planen.

Ein Beruf mit Tradition – die Hebamme

Der Beruf der Hebamme ist nahezu so alt, wie die Menschheit. Wenn auch die Entwicklung in der Medizin immer weiter fortschreitet, die Geburt eines Kindes bedarf immer noch den Fähigkeiten und Kenntnissen der Hebamme.

Sie ist die Vertraute und die Begleiterin vor, während und noch der Geburt. Sie steht Ihnen mit Ihren Kompetenzen und Ihrem Knowhow
zur Seite und sorgt mit allen Mitteln für das Wohlbefinden der Mutter und des Kindes.

Die Tätigkeiten in diesem Beruf

Hebammen sind die Berater rund um die Geburt. Sie führen Geburtsvorbereitungskurse durch, helfen den werdenden Müttern durch die Schwangerschaft und bringen die Kinder in komplikationslosen Geburten selbst auf die Welt. Sie sind der Ansprechpartner in Risikoschwangerschaften und bei Beschwerden. Sie sind auch bei ärztlichen Geburtsmaßnahmen zugegen und assistieren.

Sie sind die Erstversorger für Mütter und Kinder nach der Geburt und stehen ihnen noch bis acht Wochen nach der Entbindung zur Seite. Sie klären alle Fragen rund um den Säugling, Probleme beim Stillen und sind wichtige Bezugspersonen für Schwangere, die auch psychisch-sozialen Risiken ausgesetzt sind.

Die Voraussetzungen als Hebamme

Die Voraussetzung für den Beruf als Hebamme ist das Interesse und die Vorliebe für diesen Bereich. Sie sollten psychisch stabil sein und in Notfallsituationen einen kühlen Kopf behalten. Mit Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein stellen sich Hebammen ihrem Berufsleben. Sie haben Einfühlungsvermögen und ein kontaktfreudiges Wesen.

Gibt es formale Voraussetzungen?

Für die Ausbildung als Hebammer bewerben sich vornehmlich Absolventen mit dem mittleren Bildungsabschluss. Es gibt allerdings keine gesetzlichen Vorgaben, um die Ausbildung zu starten.

Wo arbeiten Hebammen?

Hebammen finden einen Arbeitsplatz in den geburtshilflichen Abteilungen von Krankenhäusern oder auch in Hebammenpraxen und Geburtshäusern. Sie können auch als freiberufliche Hebamme tätig werden. Bei ihren Aufgaben sind sie auf den Schwangeren- und Wochenstationen zu finden und in den Kreiß- und Entbindungsräumen.

Sie haben Arbeiten in Säuglingszimmern zu verrichten und sind in den Untersuchungszimmern anzutreffen. Weiterhin fallen im Büro, in den Wohnungen und in den Räumen sozialer und öffentlicher Einrichtungen weitere spannende Aufgaben an.

Die Ausbildung als Hebamme

Die Ausbildung zur Hebamme dauert drei Jahre. Deutschland verfügt über 58 Schulen, in denen Sie diesen Beruf erlernen können. Die Schulen sind den Kliniken angeschlossen. Somit werden Sie auf allen Ebenen praktischen mit Wissen und Fähigkeiten versorgt, die Sie für Ihr künftiges Berufsleben benötigen.

Für die anatomischen Grundkenntnisse und die Bereiche, die im theoretischen Gebiet angesiedelt sind, ist die Schule federführend. Für den praktischen Teil sorgen der Klinikablauf und das Alltagsgeschehen in der Geburtshilfe, in dem Sie lernen und an dem Sie wachsen werden.

Die Ausbildungsvergütung

Während der Ausbildung erhalten Sie eine Ausbildungsvergütung. Das ist eine monatliche Zahlung, die mit den Ausbildungsjahren steigt. Sie wird fortlaufend bezahlt, egal ob Sie in der Schulphase sind oder ob Sie Ihren zustehenden Urlaub genießen.

In Ihrer Ausbildungszeit können Sie mit folgenden Zahlungen rechnen:

  • im ersten Ausbildungsjahr erhalten Sie 980 Euro
  • im zweiten Ausbildungsjahr erhalten Sie 1.040 Euro
  • im dritten Ausbildungsjahr erhalten Sie 1.140 Euro

Was kann man im Berufsleben verdienen?

Wenn Sie Ihre Ausbildung als Hebamme beendet und erfolgreich abgeschlossen haben, wartet mit Ihrer ersten Anstellung Ihr erstes Gehalt auf Sie. Was Sie verdienen werden, hängt entscheidend davon ab, für welchen Träger Sie sich als Arbeitgeber entscheiden. Sie verdienen im öffentlichen Dienst durch die tariflich geregelten Löhne mehr, als in privaten Praxen oder wenn Sie freiberuflich tätig sind.

Als reeller Schnitt lässt sich mit ein Einstiegsgehalt von 1.470 bis 1.900 Euro brutto im Monat als Angabe rechnen. Sie können in dem Beruf im öffentlichen Dienst ein Durchschnittseinkommen von 2.000 bis 2.400 Euro brutto im Monat erhalten. Mit Erfahrung und Routine können Sie eine Gehaltszahlung von bis zu 2.800 Euro brutto monatlich erwirken oder Sie klettern die Karriereleiter und die Gehaltsstufen mit Weiterbildungen hinauf.

Wie sehen die Perspektiven aus?

Sie können sich mit der Ausbildung als Hebamme in verschiedenen Bereichen spezialisieren und so eine gefragte Fachkraft auf Ihrem Gebiet werden. Die Kinderheilkunde bietet sich hier zum Beispiel an.

Das Fachwissen, das Sie mit der Entwicklung im Kindes- und Jugendalter versorgt, macht Sie zu einem kompetenten Ansprechpartner. Wenn Sie weiter aufsteigen wollen, können Sie sich für die Prüfung zum Fachwirt in Alten- und Krankenpflege anstreben.

Diese Qualifikation befähigt Sie beispielsweise zur Leitung von selbstständigen Einrichtungen. Wenn Sie der Ehrgeiz gepackt hat, können Sie auch ein Studium an die Ausbildung anhängen und sich neue Fachbereiche mit dieser Bildungsform erobern.

Ein Studium als Hebamme

Unter bestimmten Voraussetzungen können Sie mit einer Ausbildung als Hebamme auch studieren. Hier empfiehlt sich dann der Studiengang in Hebammenkunde. Ein Bachelorstudiengang, der ungefähr drei bis vier Jahre dauert und Sie zur Gesundheitsberatung qualifiziert. Mit dem anschließenden Masterstudiengang können Sie bereits eine Führungsposition in der Lehre und Forschung anstreben und ein spannendes neues Aufgabenfeld ausfüllen.

Bildquelle: © Kzenon – Fotolia.com

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