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Im Hinblick auf das Kernkapital und auf die Bilanzsumme ist die Bank Austria, die ihren Stammsitz in Wien hat, das größte Bankinstitut in Österreich. Fast einhundertprozentiger Inhaber der Bank ist die italienische Bankengruppe UniCredit. Die Bank Austria vertreibt neben Finanzprodukten aus den Bereichen Leasing, Bauen & Wohnen insbesondere Wertpapiere. Gerade letzteres Segment steht vorzugsweise bei Privatkunden im Fokus. Ist die Größe der Bank gleichzeitig ein Synonym für einen seriösen und professionellen Handel mit Wertpapieren? Oder geht es eben aufgrund der Größe in erster Linie um interne Gewinnmaximierung, wobei die individuelle Kundenberatung auf der Strecke bleibt. Im Folgenden wird die Bank analytisch skizziert und deutlich gemacht, ob die Bank Austria empfehlenswert für den Trade mit Wertpapieren ist.

ÜBERSICHT

HINTERGRUND

Daten und Fakten
Angebotsstruktur: Finanzdienstleistungen im Überblick

TRADE
Der Wertpapierhandel im Fokus

STELLENWERT
Kundenmeinungen und Auszeichnungen

BEURTEILUNG
Fazit

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HINTERGRUND

– Daten und Fakten

Die Basisdaten zeugen von einem gesunden Unternehmen

Die Bank Austria zählt in Österreich zu den kapitalstärksten Banken. Dabei zählt das in Wien ansässige Bankhaus sowohl Privatkunden als auch Firmen zum Kundenkreis; angeboten wird eine große Palette unterschiedlicher Finanzprodukte. Gegründet wurde das Bankinstitut bereits im Jahr 1991; es ging quasi aus einem Zusammenschluss mehrerer Kreditinstitute hervor. Im Jahr 2005 gliederte sich die Bank Austria in das Unternehmenskonstrukt der italienischen Bankengruppe UniCredit ein. Die mittlerweile erlangte Bedeutung und Größe der Bank wird heute aus den vorliegenden Zahlen mehr als deutlich. Folgende Basisdaten dokumentieren die Geschäftstätigkeiten der Bank Austria (Stichtag 30. September 2015):

– Die Bilanzsumme beläuft sich auf insgesamt rund 194 Milliarden Euro.
– Das Ergebnis vor Steuern beträgt 803 Millionen Euro.
– Der ROE (Return on Equity) respektive die Eigenkapitalrendite nach Steuern liegt bei 6,9 Prozent.
– Die Kernkapitalquote (bezogen auf alle Risiken) beträgt 10,6 Prozent.
– Die Gesellschaft verfügt weltweit über insgesamt rund 36.000 Mitarbeiter. Im Stammland Österreich sind knapp 7.000 Beschäftigte für die Bank tätig.

Insgesamt 1.585 Filialen zählen zum Unternehmensnetzwerk; in Österreich gibt es insgesamt 225 Geschäftsstellen.
Erwähnenswert ist diesbezüglich, dass die Bank Austria während der weltweiten Finanzkrise zu den an einer Hand abzuzählenden Großbanken Österreichs zählte, die zwischen 2008 und 2010 keinerlei staatliche Hilfe bzw. Unterstützung in Anspruch nehmen musste. Dies zeugt von der vorhandenen Stabilität der Bank Austria.

– Angebotsstruktur: Finanzdienstleistungen im Überblick

Bank Austria überzeugt mit einem breit gestreuten Portfolio an Finanzdienstleistungen

Heute offeriert die Bank Austria Privat- und Firmenkunden sowie Angehörigen der so bezeichneten freien Berufen eine ganze Palette an Finanzprodukten an. Dabei werden die unterschiedlichen Produkte in diverse Segmente bzw. Sparten aufgeteilt. So stehen den Kunden zum Beispiel die einzelnen Bereiche Finanzieren, Konto & Karten, Immobilien, Versichern & Vorsorge sowie Sparen & Veranlagen zur Verfügung. Der Handel mit Wertpapieren und anderweitige Anlageformen sind in der Rubrik Sparen & Veranlagen zusammen gefasst. Innerhalb dieser Rubrik bietet die österreichische Bank vorzugsweise sichere Sparkonten oder auch ausgesuchte Anlageformen an, die eine vergleichsweise höhere Rendite versprechen. Zu nennen sind hier in erster Linie der Wertpapierhandel, Versicherungen, das Investment in Fonds oder auch Anlagestrategien rund um Gold. Im Segment Finanzierungen werden den Kunden demgegenüber mehrere Kreditvarianten, wie zum Beispiel dem oft nachgefragten Konsumentenkredit, präsentiert.

TRADE

– Der Wertpapierhandel im Fokus

Seriösität, Transparenz und Professionalität als Charakteristikum

Geht es um das Thema Brokerage bzw. um den Wertpapierhandel, bietet die Bank Austria zwar ein umfassendes Angebot. Aber wer ein entsprechendes Wertpapier Depot eröffnen möchte, muss gleichzeitig auch ein Verrechnungskonto bei der Bank Austria eröffnen. Diesbezüglich entpuppt sich das Online Konto als die günstigste Möglichkeit. Kunden, die bereits ein Girokonto bei der Bank Austria führen, können dies dann auch als Verrechnungskonto verwenden und sich die Gebühren für ein neu zu eröffnendes Verrechnungskonto sparen. Die Kosten im Einzelnen (Stand Januar 2016):

– Verrechnungskonto: Die Gebühren für ein Konto dieser Art belaufen sich monatlich auf insgesamt 1,99 Euro; pro Jahr sind dies 23,88 Euro. Als nicht gebührenpflichtigen Bonus gibt es für Kunden Kunden eine Bankomatkarte. Zudem sind sämtliche Online-Buchungen kostenlos sowie inkludiert.

– Depotgebühren: Die Bank Austria verlangt pro Quartal 26,28 Euro (fix) für das Wertpapierdepot. Auch für jede Wertpapierposition muss der Kunde zahlen. Dabei wird jede Position mit 3,92 Euro berechnet. Bis Ende 2016 gilt allerdings eine Reduktion um 50 Prozent der Depotgebühren.

– Tradingkosten: Für den Handel an der Wiener Börse werden mindestens 10,50 Euro pro Trade respektive 0,190 Prozent veranschlagt. Mindestens 10,50 Euro (0,195 Prozent) werden auch beim Trading auf dem börslichen Handelsplatz Xetra (Exchange Electronic Trading) fällig. Wer im Hinblick auf Investmentfonds ein Ordervolumen von mindestens 2.000 aufweist, erhält bei dieser Bank auf den Ausgabeaufschlag einen Rabatt von maximal 50 Prozent.

Die Kursgewinnsteuer wird automatisch berücksichtigt. Bei Betrachtung der vorliegenden Zahlen und Daten wird deutlich, dass die Kostenstruktur der Bank Austria rund um den Wertpapierhandel im Vergleich zu anderen Geldinstituten durchaus als hoch zu bezeichnen ist. Nicht vergessen werden sollte aber, dass jeder Kunde bei dieser Bank bzw. diesem Online Broker eine individuelle Beratung in einer der zahlreichen Filiale in Anspruch nehmen kann.

Besondere Boni für kapitalkräftigere Anleger

Bei einem Wechsel von einer anderen Bank zur Bank Austria (in Bezug auf den Trade mit Wertpapieren) erhält der jeweilige Kunde ein komplettes Wechsel- bzw. Starterpaket. Enthalten sind in diesem Paket ein Startbonus von100 Euro Startbonus, der bei der Eröffnung eines neuen Wertpapier-Depots bei der Bank Austria fällig wird. Zudem übernimmt die Bank die Übertragungsspesen, die bei entsprechenden Depotübertragungen von Fremdbanken fällig werden, bis zu einer Höhe von 300 Euro. Zudem wird eine Reduktion der entsprechenden Depotgebühren um 50 Prozent garantiert; diese Reduktion ist allerdings bis Ende 2016 befristet. Dieses Angebot ist an die Bedingung geknüpft, dass das Wertpapierdepot ein finanzielles Volumen von mindestens 5.000 Euro ausmacht.

STELLENWERT

– Kundenmeinungen und Auszeichnungen

Explizite Belobigungen für den Wertpapierhandel und Kundenorientierung

Zum siebten Mal in Folge wurde die Bank Austria 2015 zur „Best Trade Finance Bank“ vom renommierten US-Finanzmagazin „Global Finance“ gekürt. Diese Auszeichnung wird ausschließlich an Banken vergeben, die ein stimmiges Angebotsportfolio aufweisen, die Kunden seriös und umfassend beraten sowie Professionalität und Kompetenz beim Handel mit Wertpapieren aufweisen. Zudem erhielt die Bank ebenfalls im Jahr 2015 den Titel „Top Employer“. Diese Auszeichnung wird vom CRF Institut vergeben und ist als Belobigung für hervorragende Leistungen im Hinblick auf Arbeitsbedingungen, HR-Prozessen, Training bzw. Karriereentwicklung sowie auch für Kulturmanagement konzeptioniert.

Des Weiteren kürte das „Wirtschaft Online“ die Bank Austria 2014 zum innovativsten Finanzdienstleister (zum fünften mal in Folge). Ebenfalls im Jahr 2014 setzte sich die Bank beim viel beachteten Wettbewerb „Kundenorientiertester Dienstleister Österreichs“ durch. Insbesondere das neu strukturierte Geschäftsmodell mit den kundenfreundlichen Beratungs- und Betreuungsmodellen, mit der Transparenz und der aktiven Kunden- und Mitarbeitereinbindung im Bereich Wertpapierhandel sowie die Bemühungen um explizite Nachhaltigkeit wurden von den Juroren gerühmt. Zahlreiche weitere Auszeichnungen sind auch wiederholt an die Segmente Trade Finance, Custody, Project Finance sowie Foreign Exchange vergeben worden.

BEURTEILUNG

– Fazit

Seriösität und Funktionalität ist beim Wertpapierhandel jederzeit gegeben

Die in Wien ansässige Großbank bietet seit nunmehr über 20 Jahren ihre Finanzprodukte am Markt an. Das Unternehmen hat sich in dieser zeit einen guten Ruf als seriöser und zuverlässiger Broker erarbeitet. Auch wenn das Bankhaus befristete Angebote, wie zum Beispiel die Rabattierung von bestimmten Ordervolumina, ist die Kosten- und Gebührenstruktur rund um den Handel mit Wertpapieren im Vergleich zu konkurrierenden Finanzdienstleistern eher hoch.

Dafür erhalten die Kunden aber eine persönliche Beratung und können sich auf die Funktionalität und den Service der Bank voll und ganz verlassen. Die zahlreichen Auszeichnungen, die die Bank Austria bereits einheimsen konnte, sind ein zusätzlicher Nachweis von Seriösität, Professionalität und Zuverlässigkeit. Wer hier in das Wertpapiergeschäft einsteigen möchte, sollte allerdings ein Depot aufweisen, dass im Minimum 5.000 Euro ausmacht. Erst ab dieser Summe können Anleger mit Boni und anderweitigen Vergünstigungen rechnen.

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