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Die Henkel AG & Co. KGaA hat ihren Hauptsitz in Düsseldorf-Holthausen und gehört zu den deutschlandweit bekanntesten Herstellern von Konsumgütern aus den Bereichen Laundry & Home Care (Wasch- und Reinigungsmittel), Beauty Care (Schönheitspflege) und Adhesive Technologies (Klebstoffe).

Das bedeutet im Einzelnen?

Zu den von Henkel produzierten Wasch- und Reinigungsmitteln ebenso Universal- und Spezialwaschmittel wie Weichspüler und Bad- und Glasreiniger der Marken Persil, Pril, Purex, Weißer Riese, Perwoll, Fewa, Spee, Dixan, Vernel, Somat, Sidolin und Bref.

In puncto Schönheitspflege und damit Haar-, Körper-, Haut- und Mundhygiene kümmert sich das Unternehmen um Marken wie Schwarzkopf, Syoss, Dial, Fa, Schauma, Taft, Gliss Kur und Diadermine.

Und sobald es um Kleb- und Dichtstoffe sowie Funktionsbeschichtungen in Luft- und Raumfahrt, Automobilbau, Elektronik und Medizintechnik geht, ist Henkel ebenfalls weit mit vorne, da es die fünf Marken Loctite, Bonderite, Technomelt, Teroson und Aquence sein Eigen nennt.
Darüber hinaus spielen auch Klebstoffe für Schule, Beruf und Haushalt eine nicht zu unterschätzende Rolle – denn fast jeder kennt die Labels Pritt, Ponal, Pattex, Ceresit, Metylan, Sista oder Tangit.

Kein Wunder also, …

dass Henkel nicht nur an der Börse notiert wird, sondern auch weltweit agiert und 2015 einen Umsatz von 18,1 Milliarden € und ein betriebliches Ergebnis von gut 2,6 Milliarden € erwirtschaftete.

Das ging aber nicht im Alleingang – denn letztlich haben 49.450 Mitarbeiter (davon 8.350 in Deutschland) entscheidend zum Erfolg mit beigetragen. Und gezeigt, dass sich eine Karriere bei Henkel durchaus lohnt!

Übersicht:

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Nebenjob

Natürlich gibt es bei Henkel verschiedene Möglichkeiten, ein Praktikum zu absolvieren oder sich als Werkstudent zu bewerben.

Eine weitere spannende Idee für alle, die nicht so viel Zeit haben, aber von den Produkten profitieren möchten, ist eine Stelle als Produkttester.

Denn Henkel produziert unter anderem Reinigungsmittel, Waschmittel oder Hygiene-Sprays der Marken:

  • biff,
  • Bref,
  • dato,
  • der General
  • Persil,
  • Perwoll,
  • Pril,
  • Sidol,
  • Sidolin,
  • Sil,
  • Sofix,
  • Somat,
  • Spee,
  • Vernel,
  • WC-Frisch sowie
  • Weißer Riese

und ist immer auf der Suche nach Testern, die zukünftige Produkte vor der tatsächlichen Markteinführung ausprobieren und kritisch bewerten.

Sobald man sich auf der Interetseite von Henkel (henkel-lifetimes.de) angemeldet hat, darf man sich problemlos als Produkttester bewerben. Dazu muss man lediglich ein Produkt, das man testen möchte, auswählen und erläutern, warum gerade man selbst derjenige ist, der den Test am besten durchführen sollte.

Sofern man einer der ausgewählten Tester ist, erhält man das Produkt kostenfrei – inklusive einer genauen Nutzungsanleitung, einer Übersicht, worauf man beim Testen achten sollte und wie die Bewertung stilistisch geschrieben werden muss.

Damit Henkel den Test tatsächlich auswerten kann, muss er unbedingt schriftlich eingeschickt werden; ein Bild oder eine ganze Photoreihe sind ebenfalls Pluspunkte, aber kein Muss.

Wichtig dabei ist vor allem, dass man das Produkt ganzheitlich und ehrlich bewirbt. Eine leichte Nutzbarkeit ist schließlich unter Umständen nur die Hälfte wert, wenn einen bereits die Verpackung und / oder der Geruch abschrecken.

Karriere

Um bei Henkel einzusteigen und das Unternehmen von seiner intimeren Seite aus kennen zu lernen, lohnt sich ein Praktikum als erster Schritt.
Dies kann man wie weltweit 1.500 andere Praktikanten pro Jahr recht gut mit dem Studium verbinden und so bereits zu Hochschulzeiten sein eigenes Fachwissen durch einen guten Schuss Praxiserfahrung ergänzen.

Besonders von Vorteil erweist sich dabei, dass im Headquarter in Düsseldorf Mitarbeiter aus 50 verschiedenen Ländern angestellt sind und man wirklich die Gelegenheit bekommt, über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen.

Dafür muss man sich aber auch schon vier bis sechs Monate im Voraus bewerben, denn die Stellen sind gefragt und daher schnell weg.

Zusätzlich bietet Henkel verschiedene Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen und Studenteninitiativen inklusive:

  • Vorträgen,
  • Forschungskooperationen,
  • Workshops & Fallstudien,
  • Exkursionen und
  • zwanglosen Kamingesprächen mit Top-Managern

an, sodass man auch auf diese Weise von einer Zusammenarbeit profitieren kann.

Vielleicht möchte man ja anschließend sogar seine Abschlussarbeit bei Henkel schreiben?

Zudem stehen für Hochschulabsolventen und Berufserfahrene in Form von verschiedenen Trainee-Programmen, Stellenangeboten und diversen Fortbildungen viele Karrieretüren offen.

Ausbildung

Wer eine Ausbildung bei Henkel absolvieren möchte, hat dazu zwei grundlegende Möglichkeiten:

Entweder, er macht eine klassische duale Ausbildung, beispielsweise zum:

und entscheidet sich damit für eine durchschnittlich dreijährige Lehrzeit.

Oder er versucht sich an einem dualen Studium aus folgenden Studiengangsbereichen:

  • Bachelor of Science – Chemistry and Biotechnology
  • Bachelor of Engineering – Elektrotechnik
  • Bachelor of Engineering – Chemieingenieurwesen
  • Bachelor of Business Administration (mit Wahlpflichtmodul IT).

Die Ausbildungen können je nach aktuellem Angebot in Düsseldorf, Viersen-Dülken, Unna, Hannover, Heidelberg, Bopfingen, Schönbach, Heidenau, Wassertrüdingen und München belegt werden – genauso kommt es bei den Studiengängen auf die individuellen aktuellen Richtlinien an.
So beginnen die dualen Studiengänge 2016 alle in Düsseldorf.

Gehalt

Das Gehalt bei Henkel schwankt wie bei allen anderen Unternehmen auch in Abhängigkeit vom Aufgaben- und Verantwortlichkeitsbereich des jeweiligen Angestellten. Hier einige Beispiele:

Als „interner“ oder Marketing-Praktikant sollte man mit 800 bis 1.100 € brutto pro Monat rechnen, Praktikanten im International Marketing dürfen sogar mit 1.000 bis 1.300 € im Monatsbrutto planen.

Chemielaboranten verdienen etwa 4.600 € brutto im Monat, Planning Manager verdienen etwa 4.750 € im Monatsbrutto und Bezirksleiter können sich auf durchschnittlich 5.250 € brutto pro Monat einstellen.

Und wer International Junior Brand Manager wird, steigt mit 4.500 € im Monatsbrutto ein, um sich als International Brand Manager auf bis zu 5.400 € brutto pro Monat hochzuarbeiten.

Bildquelle: © Africa Studio – Fotolia.com

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