Illegaler Organhandel: Neugeborene missbraucht und getötet
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Einfach schrecklich: Neugeborene werden aus Geburtskliniken entführt – betroffene Mütter sind schockiert und versuchen bis heute vergebens Hunderte von Fällen aufzudecken…

Glücklicherweise sind deutsche Babys noch relativ sicher vor derartigen Übergriffen. Doch in der Ukraine werden immer wieder Fälle von Säuglings-Entführungen bekannt. Erste Untersuchungen wurden bereits vor mehreren Jahren durch den Fall von Swetlana Pusikowa angestoßen.

Babys direkt nach der Geburt entwendet?

Swetlana gebar am 4. November 2002 in einer Klinik der ukrainischen Start Charkow ein Mädchen. Leider war die Mutter am Tag der Geburt durch die Strapazen physisch nicht mehr in der Lage, sich um ihr Kind zu kümmern… Am nächsten Tag ging es Swetlana wieder besser. Sie bat den behandelnden Arzt, ihr das Kind zu geben. Doch dieser weigerte sich: Er sagte Swetlana, dass ihr Neugeborenes bereits tot sei.

In der gleichen Klinik gebar eine andere Frau, Elena Sacharowa, einen Monat später ebenfalls ein Kind. Sie hatte ihr Baby überhaupt nicht zu Gesicht bekommen – wenig später entschlossen sich beide Frauen, eine Untersuchung anzustreben. Doch zu einem Ergebnis kamen sie leider nicht.

Organhandel in der Ukraine

Ein Jahr später etwa häuften sich auch deutsche Medienberichte über die Fälle und mögliche Zusammenhänge mit einer organisierten Kriminalität, bei der Säuglinge zu Opfern von Organhändlern werden. Hierbei wurden schreckliche Details bekannt: So wurden unter anderem auf einer Abfalldeponie in Charkow, der Stadt, in der Swetlana und Elena ihre Kinder gebaren, die Leichen von Un- und Neugeborenen entdeckt – allesamt mit entnommenen Organen!

Wieder kam es zu Untersuchungen in der Ukraine, doch auch hier ohne Erfolg. Noch viele Jahre später bestritten die zuständigen Behörden in der Ukraine, dass es sich in den Fällen von Swetlana und Elena um Entführungen gehandelt habe.

Doch merkwürdiger Weise kam es zwischen 2001 und 2003 zu insgesamt 300 ähnlichen Fällen, bei denen Neugeborene scheinbar entführt wurden.

Besonders verdächtig: Der Staatsanwalt Alexander Jegorow leitete in den vergangenen Jahren sogar eine Untersuchung gegen die Ärzte einer Privatklinik der Stadt Mariupol in der Ukraine ein. Er beschuldigte die Klinik, mit gefrorenem Material aus Leber und Hirn menschlicher Embryos gehandelt zu haben. Diese sollen aus verschiedenen Teilen des Landes in die Klinik gebracht worden sein, um in sogenannten Stammzellentherapien verwendet zu werden.

Anders als in vielen anderen Ländern Europas, war dieses Verfahren in der Ukraine legal. Genutzt wird eine Embryo-Stammzellenbehandlung vor allem von reichen Leuten, um sich schöner und jünger zu fühlen.

Beitragsbildquelle: © bevisphoto – Fotolia.com

 

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