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Zeitungsausträger bzw. Prospektzusteller werden in den Stellenausschreibungen der Regionalzeitschriften immer gesucht. Für wen ist der Job als Zeitungszusteller geeignet und wie hoch sind die Verdienstmöglichkeiten in der Zeitungszustellungsbranche? Lesen Sie mehr darüber in diesem Artikel!

Zeitung austragen

Frühaufsteher zum Zeitungsaustragen gesucht!

Wer Zeitungen austragen möchte, muss sich zunächst bewusst sein, dass er eventuell sehr zeitig aufstehen muss. Dies ist hauptsächlich der Fall, wenn Tageszeitungen ausgetragen werden. Zudem müssen die Prospekte und Zeitschriften stets pünktlich in den Briefkästen der Leser liegen. Was bedeutet, dass der Zusteller selbst bei dem größten Unwetter hinaus ins Freie muss, um den Job zu erledigen.

Wer zu Fuß unterwegs ist, benötigt ein rollendes Hilfsmittel, in dem die Gazetten regen- und windgeschützt aufbewahrt werden können. In den seltensten Fällen werden die Transportmittel von den jeweiligen Unternehmen gestellt, die Mitarbeiter zum Verteilen von Druckschriften suchen.

Was wird von Zeitungsboten erwartet:

  • Flexibilität und Eigendynamik
  • Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit
  • hervorragende Ortskenntnisse
  • Freundlichkeit und Kundenorientiertes arbeiten

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Wie sehen die Löhne in der Zeitungszustellung aus?

Die wohl wichtigste Frage, die sich potenzielle Zeitungsausträger stellen, ist die: Lohnt sich das Austragen von Zeitschriften? Die Löhne in dieser Branche geraten mehr und mehr unter Druck, da es in der Zeitungszustellung keine allgemein verbindlichen bzw. einheitlichen Regeln für die Lohnhöhe gibt und nach wie vor noch unterschiedliche Entlohnungssysteme die Branche bestimmen.

Oftmals werden die Zeitungszusteller (in dem Fall sind weibliche wie männliche Personen gemeint) nach Stücklohn bezahlt. Springer können ergänzend auch einen Zeitlohn erhalten. Mitunter werden den Zeitungsboten zusätzlich Aufwandsentschädigungen angeboten. Dann, wenn sie beispielsweise mit dem eigenen Pkw die Zeitungen transportieren, oder wenn die Strecke zu beschwerlich ist.

Stücklohn-Bezahlung in der Zeitschriftenzustellungsbranche

Wer mit dem Gedanken spielt, Zeitungen auszutragen, sollte die Anbieter kritisch unter die Lupe nehmen. Genau überlegen, ob der Aufwand lohnt, wenn der Stücklohn zu gering ist. Gerade die Streckenlänge ist in dem Fall ausschlaggebend, um auf einen angemessenen Stundenlohn zu kommen. Zahlt der Arbeitgeber pro Zeitschrift einen Stücklohn von 15 Cent, ergibt das bei 100 Exemplaren, die in einer Stunde verteilt werden, einen Stundenlohn von 15,00 Euro.

Es klingt zunächst verlockend, für die Zeitschriftenzustellung pro Stunde 15,00 Euro zu verdienen. In den seltensten Fällen ist es tatsächlich an dem, da die Wegstrecken viel zu lang sind, mitunter erschwerte Bedingungen einen reibungslosen und zügigen Ablauf erschweren. Benötigt der Zeitungsbote 2 Stunden, verdient er durchschnittlich 7,50 Euro pro Stunde. Zu beachten ist zudem, dass der Stücklohn nicht alleine ausschlaggebend ist, um einen monatlichen Verdienst zu berechnen.

Werden die Exemplare vom Unternehmen an die Adresse des Zustellers geliefert, muss dieser jene erst einmal sortieren, in das eigene Transportmittel umlagern und kann sich hernach erst auf den Weg machen. Die Zeit, die er für diese Tätigkeiten benötigt, fällt nicht mit in die Berechnung. Die Stücklohn-Bezahlung birgt allerdings noch ganz andere Risiken, die mit ins Kalkül gezogen werden müssen.

Wenn anstelle der vereinbarten 100 Exemplare nur 50 Exemplare geliefert werden, fällt der Lohn geringer aus. Sofern der Arbeitnehmer pro Stück bezahlt wird, kann er selbst entscheiden, wann er die Exemplare zustellt. Dies bedeutet für den Arbeitgeber, dass seine Anweisungen, was Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeiten anbelangt, nicht wirksam sind, sofern die Bezahlung im Stücklohn erfolgt.

Fazit:

Der Stundenlohn für das Austragen von Zeitschriften kann niemals konkret kalkuliert werden, da es auf die Menge ankommt, auf den Weg und die Witterungsverhältnisse. Ein monatliches Einkommen, von dem ein Zeitungszusteller leben könnte, ist mit diesem Job nicht zu erreichen. Arbeitslose, Rentner, Schüler und Studenten können durch das Zustellen von Prospekten und Zeitungen lediglich ein kleines Taschengeld verdienen.

Bildquelle: © grafikplusfoto – Fotolia.com

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