Sie interessieren sich für Kunstgegenstände, wollen aber auch gleichzeitig auf Tuchfühlung mit der Zeit sein? Dann sollten Sie sich für die Konservierung und Restaurierung entscheiden. Ein Beruf, der neben einem spannenden Aufgabenbereich einen noch immer den tieferen Sinn für die Arbeit spüren lässt. Was Sie über diesen interessanten Beruf alles wissen sollten, erfahren Sie hier in diesem Artikel.

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Übersicht:

  • Die Arbeit in der Konservierung und Restaurierung
  • Wo Sie in der Konservierung und Restaurierung Ihr Aufgabenfeld finden
  • Was Sie interessieren sollte
  • Die formalen Voraussetzungen
  • Notwendiges Vorwissen
  • Das Studium Konservierung und Restaurierung
  • Die Spezialisierungsmöglichkeiten während des Studiums
  • Die Ausbildung
  • Zukunftsaussichten
  • Das Gehalt in dieser Branche

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Die Arbeit in der Konservierung und Restaurierung

Die Arbeit in der Konservierung und Restaurierung ist eine anspruchvolle Tätigkeit, die eine akademische Ausbildung notwendig macht. Der Restaurator kümmert sich vornehmlich um die Pflege und auch die Bewahrung von Kunst- und Kulturgütern. Seine Ausbildung versetzt ihn in die Lage, die fachgerechte Betreuung eines Kunstobjektes zu gewährleisten.

Das geschieht umfassend vom Bereich der Analyse bis hin zur Dokumentation. In der Konservierung und Restaurierung müssen Sie sich dauerhaft den Gegebenheiten anpassen und können sich mit der passenden Weiterbildung die geeignete Qualifikation erwerben.

Wo Sie in der Konservierung und Restaurierung Ihr Aufgabenfeld finden

Mit der Ausbildung in Konservierung und Restaurierung finden Sie in verschiedenen Branchen und an unterschiedlichen Wirkungsstätten Ihr Aufgabenfeld. Das kann beispielsweise in Museen, Restaurierungswerkstätten oder auch an Hochschulen sein.

Sie können Ihren Beruf als Sachverständiger ausüben oder sich in Denkmalschutzbehörden, Bibliotheken und Archiven verdient machen. Selbst der Einzelhandel mit Kunstgegenständen oder Antiquitäten bietet eine Möglichkeit, Ihre berufliche Definition zu finden.

Was Sie interessieren sollte

Im Interessenfeld von Restaurierung und Konservierung müssen Sie natürlich handwerkliches Geschick vorweisen. Sie sollten ebenso, das nötige Einfühlungsvermögen in der Kunst haben, wie auch an historischen Kenntnissen interessiert sein.

Die Vorliebe für die Kunst ist wohl die Triebfeder in diesem Beruf, der Sinn für Ästhetik eine Grundlage dafür. Sie sind findig und einfallsreich? Dann nutzen Sie diesen Vorteil, um bei der Beschaffung von Ersatz für alte Materialien eine Nasenlänge im Voraus zu sein. Das Verantwortungsbewusstsein, die Sorgsamkeit und die selbstständige Arbeitsweise erleichtern Ihnen den Weg in einen spannenden und interessanten Beruf.

Die formalen Voraussetzungen

Die formalen Voraussetzungen für ein Studium in Konservierung und Restaurierung sind die allgemeine oder die fachgebundene Hochschulreife oder auch die Fachhochschulreife. Die Zugangsbedingungen für die Hochschulen sind unterschiedlich und können beispielsweise bei befufenet-arbeitsagentur.de nachgelesen werden.

Ja nach Hochschule gibt es auch ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Unter Umständen wird auch ein Vorpraktikum von Ihnen verlangt, deshalb ist es ratsam, die Zugangsberechtigungen der Hochschulen der einzelnen Bundesländer abzufragen.

Notwendiges Vorwissen

Die zeitliche Einordnung von Kunstgegenständen, Denkmälern oder zum Beispiel auch Objekten erfordert kunstgeschichtliches Wissen von den Interessenten in Konservierung und Restaurierung. Ebenso sind Kenntnisse in Chemie von Vorteil, da Sie bei der Konservierung mit chemischen Substanzen die Wirkungsweise besser verstehen.

Sie sind gerne in den Englischunterricht gegangen und Ihnen liegen Fremdsprachen? Dann haben Sie eine gute Grundlage für die Konservierung und Restaurierung. Die Englischkenntnisse müssen Sie nämlich auf Fachenglisch erweitern und der Fachsprachenunterricht in Italienisch und Französisch erleichtert das Verständnis der Fachliteratur, die in den entsprechenden Sprachen verfasst ist.

Das Studium Konservierung und Restaurierung

Das Studium in Konservierung und Restaurierung dauert grundständig sieben bis acht Semester und endet bei erfolgreicher Arbeit mit dem Bachelor. Die Studieninhalte reichen beispielhaft von Ausstellungstechnik über Fotografie über die Kunst- und Kulturgeschichte bis hin zu Naturwissenschaftlichen Grundlagen.

Sie werden in die Techniken des Konservierens und des Restaurierens in Theorie und Praxis eingeführt. Das Praktikum im Museum oder Archiven oder anderen Einrichtungen wird gegebenenfalls gefordert. Erwerben Sie schon während des Studiums wichtige Schlüsselqualifikationen mit passenden Modulen oder auch freiwilligen Praktika, um den Berufseinstieg optimal vorzubereiten.

Die Spezialisierungsmöglichkeiten während des Studiums

Schon während des Studiums können Sie die jeweilige Spezialisierung, je nach Hochschulangebot, wählen. Die Studiengänge, die Sie absolvieren können, sind mit der Zusatzbezeichnung ausgewiesen und geben, beispielsweise auf der Seite der Arbeitsagentur, einen guten Überblick über die angebotenen Möglichkeiten.

Die Spezialisierungen erfolgen in archäologischen Bereichen, wie auch Wandmalerei und Raumausstattung. Machen Sie sich selbst ein Bild davon, welcher Zweig Ihrer Vorliebe entspricht.

Die Ausbildung

Es gibt im Bereich Konservierung und Restaurierung keine staatlich anerkannte Ausbildung, die Sie absolvieren können. Der Beruf in diesem Bereich setzt immer die akademische Ausbildung voraus. Sie können aber mit einem Meister in einem handwerklichen Beruf eine Weiterbildung zum Restaurator anstreben.

Es gibt ein Portfolio an Weiterbildungen bei unterschiedlichen Bildungseinrichtungen. Das Angebot deckt sowohl die Teilzeitausbildungen ab, wie auch die Vollzeitausbildungen. Die Weiterbildungen sind kostenpflichtig. Sie haben allerdings die Möglichkeit bei einigen Bildungsangeboten die Förderung über einen Bildungsgutschein zu erwirken.

Zukunftsaussichten

Mit dem grundständigen Studium können Sie weiterführende Studienfächer belegen, um die Qualifikation zu erweitern und die Perspektive für sich zu gestalten. Sie haben beispielsweise die Möglichkeit Konservierung und Restaurierung zu vertiefen und eine wertvolle Fachkraft zu werden.

Alternativ ist Denkmalpflege oder Kunstgeschichte weiterführend als Spezialgebiet interessant und öffnet ein neues Spektrum an Chancen. Sie können mit Fähigkeiten und Fertigkeiten in Konservierung und Restaurierung in der freien Wirtschaft Ihre Karriere planen oder in der öffentlichen Verwaltung Ihre berufliche Laufbahn ausbauen. Sie haben aber auch die Möglichkeit, sich als freiberuflicher Restaurator für Skulpturen und Plastiken oder als Konservator selbstständig zu machen.

Das Gehalt in der Branche

Die regionalen Einflüsse machen sich in der Branche bemerkbar. So unterliegen die Gehälter, die Sie erwarten können, Schwankungen. Je nach Bundesland und vielleicht auch Wirkungsstätte fallen die Gehälter sehr unterschiedlich aus. Sie können mit einem durchschnittlichen Gehalt von monatlich etwa 3.200 Euro rechnen. Der Verdienst variiert hier nach den angegebenen Kriterien von 2.200 Euro brutto monatlich, bis hin zu 4.200 Euro monatlich.

Bidquelle: © LaCozza – Fotolia.com

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