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Als Chemielaborant hat man einen äußerst aufregenden Job: Wer schon immer mal Wissenschaftler werden wollte, der kann auf diese Weise in vielen Branchen fußfassen und sich nebenbei einer äußerst interessant Arbeit sogar wirklich gutes Geld verdienen. Wir zeigen Ihnen in diesem Artikel, welche Aufgaben der Chemielaborant hat und was man als Chemielaborant verdienen kann.

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Die Aufgaben als Chemielaborant

Chemielaboranten arbeiten sehr eng mit Naturwissenschaftlern und Ingenieuren zusammen. Meist geschieht das im Bereich von Entwicklungs- und Forschungslaboratorien. Entweder in der Industrie oder aber auch in Hochschulen. Die Tätigkeiten, die der Chemielaborant dabei verrichtet, sind zum Beispiel Messungsaufgaben, Analysen oder Qualitätskontrollen.

Ihre Arbeitsschritte im Labor protokollieren sie dabei genauestens. Anschließend führen sie noch eine Auswertung ihrer Arbeit durch. Der Job des Chemielaboranten ist vor allem von praktischen Inhalten geprägt. Da sie Tag für Tag im Chemielabor mit teilweise hochgefährlichen Stoffen arbeiten, ist natürlich besondere Vorsicht geboten. Als Chemielaborant trägt man somit eine hohe Verantwortung. Und das zweierlei: Denn neben dem Gesundheits- und Sicherheitsschutz muss der Chemielaborant auch auf den Umweltschutz achten.

Was verdient man als Chemielaborant?

Gehalt während der Ausbildung

Das erste Gehalt als Chemielaborant bezieht man bereits während der Ausbildung: Im ersten der vier Ausbildungsjahre erhält der Chemielaborant rund 680 bis 750 Euro monatlich. Ab dem zweiten Lehrjahr erhöht sich das Gehalt auf 730 bis 820 Euro pro Monat. Auch im dritten Lehrjahr wird das Ausbildungsgehalt nochmals erhöht. Hier verdient der auszubildende Chemielaborant rund 770 bis 890 Euro je Monat. Im vierten und letzten Lehrjahr gibt es nochmal die letzte Gehaltssteigerung während der Ausbildung. Zwischen 820 und 970 Euro monatlich.

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Einstiegsgehalt

Der ausgelernte Chemielaborant beginnt teilweise mit einem ziemlich guten Einstiegsgehalt: Bis zu 2.800 Euro kann ein Chemielaborant als Einstiegsgehalt bekommen. Wie viel man zu Beginn bekommt, hängt allerdings immer davon ab, in welchem Unternehmen man tätig wird.

Damit direkt verbunden ist die Frage, in welchem Teil Deutschlands sich das Unternehmen befindet. Im Westen Deutschlands verdient man beispielsweise meist mehr als im Osten. Eine weitere Komponente, die das Gehalt beeinflussen kann, ist, ob das Unternehmen an einen Tarifvertrag gebunden ist. Die untere Grenze des Einstiegsgehalts liegt beim frisch ausgelernten Chemielaboranten bei rund 1.700 Euro.

Höheres Gehalt als Chemielaborant durch Weiterbildung

Mit längerer Betriebszugehörigkeit steigt auch das Gehalt nochmals. Vom anfänglichen Einstiegsgehalt kann man so gehaltstechnisch noch ein großes Stück vorankommen. Entscheidend ist dabei, dass man dem Unternehmen durch seine Erfahrungen einen größeren Mehrwert bieten kann, als ein Berufsanfänger.

Tarifverträge sehen solche Gehaltssprünge beispielsweise automatisch vor. Nach einer bestimmten Zeit erhöht sich das Gehalt je nach Grad der Verantwortung und der Komplexität der Aufgaben. Im Laufe seiner Berufslaufbahn sind für den „einfachen“ Chemielaboranten somit bis zu 3.200 Euro brutto pro Monat drin. Im Durchschnitt verdienen Chemielaboranten in Deutschland etwa 2.900 Euro monatlich. Für den Chemielaboranten gibt es also eine ganze Menge zu verdienen. 

Doch auch mithilfe von Weiterbildungen kann man sein Gehalt signifikant in die Höhe treiben. Zur Auswahl stehen einem dabei mehrere Optionen. Mit einer Weiterbildung zum Techniker der Chemietechnik kann man zum Beispiel bis zu 3.800 Euro je Monat verdienen. Das Einstiegsgehalt liegt meist bei rund 2.300 Euro monatlich. Eine weitere denkbare Weiterbildung  wäre der Industriemeister der Chemie, der bis zu 4.500 Euro pro Monat verdienen kann. Auch als Chemieingenieur verdient man nicht schlecht: Bis zu 4.800 Euro pro Monat sind drin.

Wie wird man Chemielaborant?

Chemielaborant wird man durch eine Ausbildung, die nach dem Berufsbildungsgesetz geregelt ist. Sie findet nach dem Dualen System statt, was bedeutet, dass sich die Lernorte Betrieb und Berufsschule regelmäßig abwechseln. In der Regel beträgt die Ausbildungsdauer rund dreieinhalb Jahre. In Ausnahmefällen kann sie aber auch auf drei Jahre oder sogar bis auf zweieinhalb Jahre verkürzt werden. Die Ausbildungsinhalte sind im Großen und Ganzen Analytik, Verfahrenstechnik, physikalische Chemie sowie apparativ-präparative Chemie.

Bildquelle: © contrastwerkstatt – Fotolia.com

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