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Sie möchten bereits mit Beginn der Lehre richtig durchstarten, einen Beruf erlernen, der sich doppelt bezahlt macht und selbst in der Ausbildungszeit schon eine beträchtliche Summe einbringt? In dem Fall sollten Sie sich für eine duale Ausbildung zum Handelsfachwirt entscheiden!

Wir möchten Ihnen in diesem Artikel die doppelt qualifizierte Ausbildung zum Handelsfachwirt / zur Handelsfachwirtin näher vorstellen, die in Kombination mit einer Ausbildung zum Kaufmann bzw. zur Kauffrau im Einzelhandel oder im Groß- und Außenhandel angeboten wird.

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Handelsfachwirt werden und drei Fliegen mit einer Klappe schlagen!

Entscheiden Sie sich für eine Ausbildung als Handelsfachwirt, schlagen Sie drei Fliegen mit einer Klappe. Sie möchten einmal Filialleiter, Abteilungsleiter oder Verkaufsstellenleiter werden? Kein Problem, während der Ausbildungszeit werden sie gezielt darauf vorbereitet. Zudem lernen Sie die unterschiedlichsten Einsatzgebiete kennen und Sie verdienen bereits vom 1. Ausbildungsjahr an sehr viel Geld.

Ohne Fleiß keinen Preis und ohne die besten Voraussetzungen keine Lehrstelle. Um eine Ausbildung zum Handelsfachwirt zu beginnen, müssen Sie einige Vorkehrungen treffen. In der Schule gut aufpassen, ordentlich lernen, um ein Zeugnis vorweisen zu können, was aufgrund hervorragender Noten sofort überzeugt. Die besten Zensuren auf dem Schulabschlusszeugnis sind nicht der einzige ausschlaggebende Punkt, um eine Lehrstelle zu ergattern.

Möchten Sie Handelsfachwirt werden, müssen Sie das notwendige Know-how für diesen Beruf mitbringen. Sie sollten sehr verantwortungsbewusst sein, zuverlässig, pünktlich und zudem in der Lage sein, eigenständig und eigenverantwortlich zu arbeiten. Überdies ist es wichtig, dass Sie wissbegierig und vor allem lernfähig sind. Sie müssen sich gut konzentrieren können und Ausdauer beweisen, denn die duale Ausbildung zum Handelsfachwirt ist kein Kinderspiel. 

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

 

Zielstrebigkeit und Einsatzfreude zeichnen Sie aus? Sie behalten sogar im größten Trubel einen klaren Kopf? Sie können andere Menschen motivieren, sind stets freundlich und treten souverän auf? Sie fühlen sich in der Lage, Fach- und Führungsaufgaben zu übernehmen? Sofern diese Fragen mit einem klaren „Ja“ beantworten können, bringen Sie gute Eigenschaften und Voraussetzungen für den Beruf des Handelsfachwirts mit!

Hinweis:

Um eine kombinierte Ausbildung zum Handelsfachwirt / zur Handelsfachwirtin zu absolvieren, wird als Schulabschluss das (Fach-)Abitur empfohlen!

Doppelt qualifizierende Ausbildung für angehende Handelsfachwirte

Abiturienten, die eine Doppelausbildung anstreben, müssen hauptsächlich hervorragende Noten in Mathematik, Deutsch und Englisch haben. Darüber hinaus ist für die doppelt qualifizierende Aus- und Weiterbildung zum Handelsfachwirt absoluter Ehrgeiz wichtig. Im Grunde genommen beinhaltet das „Abiturienten-Programm“ eine Ausbildung zum Kaufmann / zur Kauffrau im Einzelhandel (oder im Groß- und Außenhandel) in Kombination mit einer Weiterbildung zum Handelsfachwirt / zur Handelsfachwirtin.

In dem Fall erlernen Abiturienten/innen innerhalb von drei Jahren nicht nur einen Beruf, sondern haben nach erfolgreichem Abschluss gleich 2 oder sogar 3 Ausbildungen in einem Zug absolviert. Wobei in der Regel bereits nach 1 ½ Ausbildungsjahren der erste Berufsabschluss erfolgt. Nach Vollendung der drei Lehrjahre haben die Auszubildenden dann zugleich ihren Abschluss als Handelsfachwirt in der Tasche.

Da die dreijährige Doppelausbildung sehr sinnvoll ist, weil sie am Ende mehrere Abschlüsse mit sich bringt, heißt es natürlich „büffeln, was das Zeug hält“. Der Lernaufwand ist bei dieser kombinierten Aus- und Weiterbildung weitaus größer als bei einer normalen Berufsausbildung. Ohne Disziplin und Ehrgeiz geht es nicht. Zudem sollten junge Menschen bedenken, die sich für eine doppelt qualifizierende Ausbildung im Einzelhandel, im Groß- und Außenhandel, in Verbindung mit der Weiterbildung zum Handelsfachwirt entscheiden, dass sie während der dreijährigen Ausbildungszeit recht wenig Freizeit haben.

Wie bei einer normalen Berufsausbildung findet auch die Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann – oder Groß- und Außenhandelskaufmann – zunächst dual statt. Was bedeutet, die Azubis pendeln zwischen Berufsschule und Ausbildungsstätte. Darüber hinaus findet zusätzlich die Weiterbildung zum Handelsfachwirt in einem externen Bildungszentrum statt. Der Berufsschulalltag mit Doppelqualifizierung ist durchaus sehr stressig. Er verlangt sehr viel Eigendisziplin und Durchhaltevermögen.

Wer sich nicht scheut, die sogenannte „Abiturienten-Ausbildung“ anzustreben, die mit einer enormen Doppelbelastung verbunden ist, hat nach 3 Jahren Ausbildungszeit mehrere Abschlüsse in der Tasche und kann daher gleich durchstarten und gutes Geld verdienen. Wobei gesagt werden muss, dass Abiturienten, die eine kombinierte Lehre mit Ausbildungsschwerpunkt Handelsfachwirt absolvieren, bereits in den ersten drei Berufsschuljahren ein recht hohes Ausbildungsgehalt bekommen.

Ausbildungsgehalt für angehende Handelsfachwirte 

Die Ausbildungsvergütung für angehende Handelsfachwirte, die gleichzeitig Einzelhandels,- oder Groß- und Außenhandelskaufmann/frau lernen, steigt pro Jahr an. Der Ausbildungslohn ist bundeslandspezifisch (daher unterschiedlich hoch) und überdies abhängig von der Art des Unternehmens, in denen die praktische Ausbildung der Kaufleute und Handelsfachwirte stattfindet.   

Die Höhe der Ausbildungsgehälter im Überblick:

  • Bereits im ersten Jahr der Berufsausbildung können sich die Auszubildenden über Vergütungen in Höhe von 600,00 bis 900,00 Euro brutto freuen.
  • Im 2. Ausbildungsjahr steigt der Lehrlingslohn. Der mögliche Verdienst liegt bei 700,00 bis 1.000,00 Euro brutto.
  • Noch höher ist Ausbildungsvergütung im 3. Lehrjahr, dann sind zwischen 800,00 bis 1.800,00 Euro brutto zu erwarten.

Weil es sich um eine duale Berufsausbildung handelt, ist das Ausbildungsgehalt relativ hoch. Schließlich haben die Azubis nicht nur ein höheres Arbeitspensum zu erfüllen, müssen mehr büffeln als andere Auszubildende und tragen wesentlich mehr Verantwortung. Angehende Handelsfachwirte werden schon sehr früh mit spezifischen Fach- und Führungsaufgaben der mittleren Ebene betraut, weshalb die Unternehmen auch ein großzügiges Ausbildungsgehalt in Aussicht stellen.

Nach der dualen Ausbildung zum Handelsfachwirt viel Geld verdienen

Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss zum Einzelhandelskaufmann / zur Einzelhandelskauffrau (oder Kaufmann / Kauffrau im Groß- und Außenhandel) inklusive Weiterbildung zum/zur Handelsfachwirt/in steht der beruflichen Karriere nichts mehr im Weg.

Ausgebildete Handelsfachwirte sind in der Lage:

  • Mitarbeiter zu motivieren, einzuarbeiten, Dienstpläne zu erstellen
  • für eine fach- und sachgerechte Lagerung der Waren Sorge zu tragen
  • Waren auf Mängel zu überprüfen und diese bei Bedarf zu reklamieren
  • Buchhaltungsaufgaben durchzuführen und Abrechnungen zu erstellen
  • Verhandlungen zu führen (dazu zählen auch englische Fachgespräche)
  • Verkaufsfördernde Maßnahmen zu planen, durchzuführen und zu beobachten
  • die betriebsinterne Software perfekt zu beherrschen
  • …    

Handelsfachwirte können daher nach ihrer dualen Aus- und Weiterbildung sofort als Substitut ins Berufsleben einzusteigen. Ein Substitut ist der Stellvertreter des Abteilungsleiters, der u.a. für die Koordination des Verkaufspersonals zuständig ist, Verwaltungstätigkeiten durchführt und für die Pflege und Lagerung der Waren verantwortlich ist.    

Einstiegsgehälter:

Aufgrund der verantwortungsvollen Aufgabe gibt es bereits im ersten Arbeitsjahr nach der dualen Berufsausbildung zum Handelsfachwirt ein recht hohes Einstiegsgehalt. Der Bruttoverdienst ist, wie im Fall des Ausbildungsgehalts, von mehreren Faktoren abhängig und bewegt sich zwischen 1.800,00 bis 3.000,00 Euro monatlich.

Zu den Aufgabenbereichen der Handelsfachwirte auf der mittleren Führungsebene zählen:

  • Einkauf
  • Vertrieb
  • Marketing
  • Controlling
  • Rechnungswesen
  • Personal

Mögliche Bruttomonatseinkommen für qualifizierte Handelsfachwirte

Ausgebildete Handelsfachwirte können aufgrund ihrer Qualifikation nach der Berufsausbildung in unterschiedlichen Einsatzgebieten die verschiedensten Positionen einnehmen. Da sie bestens vorbereitet sind, umfassende betriebswirtschaftliche Kenntnisse besitzen, sind sie in der Lage, eigenständig eine Filiale zu leiten. Sie können demnach eine Stelle als Filialleiter, Verkaufsstellenleiter oder Abteilungsleiter antreten.

Das monatliche Bruttoeinkommen für qualifizierte Handelsfachwirte hängt davon ab, in welchen Einzelhandelsbetrieben sie eingesetzt werden und in welcher Position. Beim Unternehmen Peek & Cloppenburg verdienen Filialleiter monatlich zwischen 2.300,00 bis 4.600,00 Euro brutto. Nur, um ein Beispiel zu nennen, wie hoch der mögliche Verdienst ausfallen könnte. Selbst Verkaufsstellenleiter können sich nicht über zu wenig Geld beklagen, denn je nach Einzelhandelsunternehmen (und in Abhängigkeit vom Bundesland) sind Gehälter von bis zu 4.000,00 Euro brutto im Monat möglich.    

Fazit:

Wenngleich die kombinierte Berufsausbildung zum Handelswirt viel Kraft, Disziplin und Eigenmotivation erfordert, so zahlt sie sich letzten Endes doppelt und dreifach aus. Die Gehälter sind nicht zu verachten, die Aufstiegschancen stehen ebenfalls nicht schlecht, da es weitere Möglichkeiten gibt – durch ein weiterführendes Studium etwa oder eine Weiterbildung zum Handelsbetriebswirt – die Karriereleiter hochzuklettern. Daraus ergeben sich zudem höhere Verdienstmöglichkeiten. 

Bildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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