Nebenjob als Blutspender – Gutes tun und Geld verdienen

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Generell sollte man das Blutspenden eigentlich nicht als „Nebenjob“ bezeichnen. Es handelt sich hierbei um einen elementar wichtigen Teil der Medizin, der in Notfällen Leben rettet. Die Entscheidung Blut zu spenden, sollte deshalb nicht profitorientiert sein. Dass man allerdings für eine solche gute Tat auch noch eine Entschädigung bekommt, lässt sich als positiver Nebeneffekt beschreiben. Was beim Blutspenden allerdings zu beachten ist, erfahren Sie hier.

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Indirekt Leben retten

Die Blutspende erfolgt in den meisten Fällen als Vollblutspende. Das bedeutet, dass circa 500ml Blut durch eine Vene entnommen werden. Im Gegensatz zur Blutplasmaspende findet hier das gesamte Blut Verwendung.

Nach der Entnahme wird das Blut haltbar gemacht und untersucht. Sobald sich das Blut als geeignet erweist, wird es zur Herstellung von Blutprodukten genutzt und in einer Blutbank gelagert, bis es benötigt wird.

Eine Blutspende ist in der Regel circa alle drei Monate möglich, manchmal auch häufiger. Die genaue Anzahl der erlaubten Spenden hängt davon ab, wo man sich das Blut entnehmen lässt. Eine Plasmaspende ist wesentlich häufiger möglich.

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Die Voraussetzungen für Blutspender

Um als Blutspender in Frage zu kommen ist ein Mindestalter von 18 Jahren notwendig. Personen über 68 gelten hingegen nicht mehr als geeignet. Zusätzlich muss gewährleistet sein, dass der Spender körperlich völlig gesund ist.

Abgesehen davon müssen weitere gesundheitliche Vorgaben eingehalten werden. Wer sich innerhalb der letzten sechs Monate ein Tattoo oder Piercing hat stechen lassen, wird als Spender abgelehnt. Auch Schwangere und Menschen die erst kürzlich eine Schutzimpfung erhalten haben oder unter Eisenmangel leiden, kommen als Blutspender nicht in Frage.

Vor dem Blutspenden müssen Freiwillige darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Außerdem ist das Verzehren einer Mahlzeit empfehlenswert, solange diese nicht zu fettreich ist. Am Abend vorher darf kein Alkohol konsumiert werden.

Ein Gesundheitscheck inklusive

Bevor man das allererste Mal Blut spendet, wird man von Ärzten sorgfältig untersucht. Dabei werden sowohl Herz als auch Lunge abgehört und Körpertemperatur und Blutdruck gemessen. Zusätzlich werden die Laborwerte des Spenderblutes ermittelt.

Vor jeder Spende muss außerdem ein Fragebogen ausgefüllt werden. Dabei werden Fragen zu eventuellen (Vor-)Erkrankungen und Risikogefahren gestellt. Auf diese Weise soll gesichert werden, dass das Blut keiner Infektionskrankheit (beispielsweise aus dem Ausland oder durch Geschlechtsverkehr übertragbar) ausgesetzt wurde.

Bevor das Blut für andere Menschen verwendet wird, wird jede einzelne Spende erneut auf Infektionserreger untersucht. Dies ist im Grunde genommen für den Spender ein kostenloser Gesundheitscheck. Man tut also nicht nur etwas Gutes und erhält dafür Geld, sondern hat darüber hinaus noch einen Gesundheitscheck inklusive.

Unterschiedliche Aufwandsentschädigung

Ein richtiges „Gehalt“ bekommt man als Blutspender selbstverständlich nicht. Es handelt sich ja offiziell auch nicht um einen Nebenjob. Viel eher erhalten die Spender eine Art Aufwandsentschädigung.

Um welche Summe es sich dabei genau handelt, ist abhängig vom Blutspendedienst. In den meisten Fällen liegt sie bei circa 20€-25€. Einige Institute zahlen auch gar kein Geld aus, sondern bedanken sich bei ihren Spendern in Form einer Mahlzeit oder kleiner Präsente.

Die Möglichkeiten Blut zu spenden sind zahlreich. Mögliche Anlaufstellen bieten dabei örtliche Pharma-Unternehmen und Blutspendedienste oder natürlich Krankenhäuser und Universitätskliniken.



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