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Kann man nebenberuflich Geld verdienen, das man nicht versteuern muss? Auch wenn das Thema Steuern nicht gerade das beliebteste ist, so macht es dennoch enorm Sinn, sich mit ein paar grundlegenden Dingen bezüglich Steuerrecht zu beschäftigen. Wir stellen Ihnen in diesem Artikel die Dinge vor, die Sie zum Thema „steuerfreier Nebenverdienst“ unbedingt wissen sollten!

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Nebenverdient in Deutschland

Anders als Steuern sind Nebenjobs ein außerordentlich beliebtes Thema in Deutschland. Wer sich ein kleines Taschengeld hinzuverdienen möchte, kann in Deutschland ganz einfach einen Nebenjob annehmen. Dabei ist es egal, ob man bereits einem Hauptjob nachgeht, ob man noch Schüler ist und für sein Taschengeld arbeiten geht oder sich als Student, Harz IV-Empfänger oder Rentner seine Existenz sichern möchte. 

Eine wichtiges Thema gibt es allerdings beim Geldverdienen immer, dem man Beachtung schenken sollte: Und das ist nun einmal das etwas unangenehmere Thema „Steuern“!

Wer sich nicht rechtzeitig mit dem Thema auseinandersetzt, den kann unter Umständen eine böse Überraschung erwarten. Wer sich allerdings gut informiert, der kann sogar Steuern sparen! Denn es gibt auch die Möglichkeit, einem Nebenjob nachzugehen und Geld zu verdienen, ohne Steuerabgaben leisten zu müssen…

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Steuerfreier Nebenverdienst: So geht’s!

Um neben einem Hauptjob noch etwas dazuzuverdienen, arbeitet eine Menge von Arbeitnehmern noch nebenbei. Nun muss man zwischen selbstständiger und nichtselbstständiger Nebentätigkeit unterscheiden:


Selbstständige Nebentätigkeit

Ein Nebenverdienst, der durch eine selbstständige Nebentätigkeit verdient wird, ist bis zu einem Jahreseinkommen von 410 Euro grundsätzlich komplett steuerfrei. Allerdings gibt es auch einige selbstständige Nebentätigkeiten, bei denen die Freigrenze bei 2.100 Euro pro Jahr liegt. Zum Beispiel gilt das für die Nebenverdienste der Berufsgruppen Betreuer, Pfleger, Erzieher, Ausbilder, Künstler oder Übungsleiter. Auch Angestellte, die nebenberuflich einer ehrenamtlichen Tätigkeit nachgehen, haben einen Steuerfreibetrag von 500 Euro pro Jahr.

Wer sich nebenberuflich selbstständig machen möchte, der verpflichtet sich dazu, seine Einnahmen beim zuständigen Finanzamt anzugeben. Wie viel man verdient spielt dabei keine Rolle. Wichtig ist zu wissen, dass bis zu einer Jahresumsatzgrenze von 17.500 Euro die Kleinunternehmerregelung gilt. Diese beinhaltet, dass Selbstständige, die diese Regelung in Anspruch nehmen, von der Umsatzsteuerpflicht befreit sind. Fallen bei der Nebentätigkeit Kosten und Investitionen an, so kann man diese auch von der Steuer absetzen.

Nichtselbstständige Nebentätigkeit

Auch ein Angestelltenverhältnis ist als Nebenjob möglich. Hier gibt es die geniale Variante eines Minijobs: Bis zu 450 Euro monatlich kann man sich dazuverdienen, ohne Steuern zahlen zu müssen. Lediglich Sozialabgaben müssen vom Verdienst geleistet werden. Die Lohnsteuer hingegen wird lediglich vom Arbeitgeber mit einem Pauschalbetrag abgeführt und mindert somit nicht den eigentlichen Nebenverdienst, den der Arbeitnehmer am Monatsende erhält. Dieser Nebenverdienst ist quasi steuerfrei. Leider können in dieser Jobvariante keine Werbungs- und Investitionskosten abgesetzt werden. Übersteigt man eine durchschnittliche Verdiensthöhe von 450 Euro pro Monat in einem Kalenderjahr, so muss der Nebenverdienst auf einer Lohnsteuerkarte abgerechnet werden. Damit müssen auf den Nebenverdienst auch Steuern gezahlt werden. Er ist dann natürlich nicht mehr steuerfrei.

Sollte der Nebenverdienst auf ein Nebenkonto fließen?

Unglaublich viele Menschen in Deutschland gehen einem Nebenjob nach. Dabei stellen sich viele die Frage, ob der Nebenverdienst auf das Hauptkonto, zusammen mit allen anderen Einnahmen, oder aber auf ein Nebenkonto fließen sollte. 

Tatsächlich kann es sinnvoller sein, seinen Nebenverdienst auf ein zusätzliches separates Konto überweisen zu lassen. Das schafft eine gute Übersicht. Außerdem kann man das Extrakonto auch als eine Art Sparkonto für Urlaube, etc. führen. Hier finden Sie ein kostenloses Girokonto, bei dem Sie sogar 150 Euro Startguthaben erhalten

Kostenloses Extrakonto für den steuerfreien Nebenverdienst

Mit dieser Kombination können Sie richtig gut Geld sparen! Der steuerfreie Verdienst erspart Ihnen bereits Abgaben an das Finanzamt. Ein zusätzliches kostenfreies Girokonto sorgt dafür, dass die Einnahmen separat zum Hauptgehalt abgeführt werden können. So haben Sie mehr Übersicht in Ihren Finanzen. 

Kostenlose Girokonten gibt es jede Menge in Deutschland. Man zahlt keinerlei Führungsgebühren. Ein besonders gutes und kostenfreies Girokonto für Nebenverdienste finden Sie hier. 

Bildquelle: © psdesign1 – Fotolia.com

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