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Wer zusätzlich zu seinem Hauptjob Geld verdienen möchte, ist meist auf der Suche nach einem flexiblen Nebenjob. Dabei spielen sowohl die zeitlichen als auch logistischen Faktoren eine wichtige Rolle.

Besonders lohnenswert erscheint daher die Teilnahme an Online-Umfragen: Diese lassen sich oft schnell beantworten und wirken auf den ersten Blick durchaus lukrativ. Aber halten die Anbieter auch, was sie versprechen?

Heimarbeit.de nimmt OmniPanel, eines des bekanntesten und größten Unternehmen in dieser Branche unter die Lupe.

Übersicht:

  • OmniPanel stellt sich vor
  • Die Mitarbeit bei Omnipanel als Umfrage-Teilnehmer
  • Die ersten Schritte: Registrierung und vorab-Umfrage
  • Ablauf einer Umfrage
  • Das Auszahlungssystem
  • Wie seriös ist OmniPanel?
  • Der erste Eindruck
  • Der Umgang mit den Teilnehmer-Daten
  • Die Qualitätsprüfungen
  • Fazit

Möchten Sie von Zuhause aus Geld verdienen?

OmniPanel stellt sich vor

OmniPanel ist die Online-Version der OmniQuest der OmniQuest Gesellschaft für Befragungsprojekte mbH und Mitglied des Arbeitskreises Deutscher Markt- und Sozialforschungsinstitute (ADM).

OmniQuest wurde 1996 in Bonn gegründet und betreibt Markt- und Meinungsforschung für die Industrie und verschiedene Institute. Dafür arbeitet sie sowohl mit quantitativen als auch qualitativen Erhebungen und Felddienstleistungen, die mit Hilfe des Webs, Telefons und in face-to-face-Aktionen durchgeführt werden.

Bei OmniPanel sind natürlich das Web und das Telefon von hoher Bedeutung, seltener wird in Umfragen auf die Mimik des Teilnehmers Wert gelegt.

Mit gut 50.000 Teilnehmern (Tendenz steigend) beschreibt sich OmniPanel zu Recht als einer der größten deutschen Felddienstleister – und arbeitet mit einem ausgeklügelten System, um nicht nur den Umfrage-Auftraggebern, sondern auch -Teilnehmern gerecht zu werden.

Die Mitarbeit bei Omnipanel als Umfrage-Teilnehmer

Die ersten Schritte: Registrierung und vorab-Umfrage

Um überhaupt Zugang zu den Umfragen zu erhalten, muss sich der Interessent mit seiner E-Mailadresse und einem Passwort als Teilnehmer anmelden.

Dabei erfragt OmniPanel neben der E-Mailadresse seinen Wohnort. Das klingt im ersten Moment vielleicht verdächtig, dient aber nur der Validierung des Teilnehmers – selbstverständlich wird diese nicht an Dritte weiter gegeben.

Die Angabe der Telefonnummer hingegen ist freiwillig. Sie lohnt sich jedoch, wenn er an Telefon-Umfragen teilnehmen möchte.

Hinzu kommen weitere personenbezogene Angaben (Geschlecht und Alter), bevor es in einer kleinen vorab-Umfrage um die Lebensverhältnisse und Interessen des zukünftigen Users geht.

Diese Informationen helfen OmniPanel dabei, herauszufinden, für welche Themen er sich begeistert und in welchen Bereichen seine Antworten für Unternehmen informativ sein könnten.

Clever: Auch die Option „Ich möchte diesbezüglich keine Angaben machen“, ist ohne negative Auswirkung auf die Test-Fortsetzung wählbar.
So kann der spätere Umfrage-Teilnehmer so detailliert antworten, wie er es für richtig hält.

Natürlich steht außer Frage, dass mehr Details die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man für eine Umfrage ausgesucht wird. Dennoch steht es dem User frei, über das Ausmaß und die Stellen selbst zu entscheiden.

Nach Abschluss dieser Befragung ist das Profil frei gegeben und er wird anschließend über prinzipiell infrage kommende Umfragen per Mail benachrichtigt.

Ablauf einer Umfrage

Bevor eine Umfrage überhaupt startet, informiert OmniPanel den potenziellen Teilnehmer via E-Mail über die Art der Umfrage (Online-Befragung mit Fragebogen, Telefonbefragung oder Befragung mit Webcam) und gibt eine ungefähre Zeitdauer sowie eine ganz konkrete Punktzahl für die Befragung an.

Die Punkte werden gesammelt und im später beschriebenen Auszahlungssystem verrechnet.

Der Großteil der Umfragen nimmt zwischen zehn und zwanzig Minuten in Anspruch und bringt zwischen zehn und vierzig Punkte. Zehn Punkte entsprechen dabei in etwa einem Euro.

Die Themen bewegen sich in der Regel im Bereich von Handel, Medien und Dienstleistungen, weshalb für jeden Teilnehmer früher oder später ein spannendes Thema dabei ist.

Nach Beendigung der Umfrage schreibt OmniPanel die angegebenen Punkte dem Punktekonto des Teilnehmers gut.

Das Auszahlungssystem

Die im Laufe der Umfragen gesammelten Punkte landen in einem jederzeit vom User einsehbaren Punktekonto.

Sobald 200 Punkte erreicht sind, kann er sich diese auf vier verschiedene Arten auszahlen lassen:

  • Per PayPal in Form von Bargeld,
  • als Gutschein,
  • Prämie,

– oder er spendet seine Punkte in Form von Geld für einen von OmniPanel unterstützten sozialen Zweck.
Bei einer guten bis sehr guten Auslastung können bis zu 100 Euro erreicht werden – eine Auszahlung ist allerdings nur solange möglich, wie man als Teilnehmer gemeldet ist.

Auf gut Deutsch: Wer seinen Account auflöst, ist seine Punkte los. Allerdings ist eine Account-Schließung jederzeit und unkompliziert möglich, also keine falsche Scheu bei Bedarf.

Wie seriös ist OmniPanel?

Der erste Eindruck

Gut! Die Homepage ist klar gegliedert und übersichtlich, alle relevanten Informationen lassen sich dank der informativen Überschriften problemlos entnehmen. Zudem werden keine Wunder versprochen, was ebenfalls sehr angenehm ist.

Nichtsdestotrotz ist eine Homepage kein Garant für Seriosität – ein tiefer gehender Blick hinter die Kulissen enthüllt jedoch einige weitere erfreuliche Fakten.

Der Umgang mit den Teilnehmer-Daten

OmniPanel schreibt den Datenschutz seiner Teilnehmer groß: Es wird nichts an Dritte weiter gegebenen, sofern nicht eine behördliche oder richterliche Anweisung dazu vorliegt – und auch der Umfragen-Auftraggeber bekommt nur die anonymisierten Informationen, die für seine Umfrage relevant sind.

Zudem ist OmniPanel ISO 27001-zertifiziert, arbeitet mit den neuesten ISS-Verschlüsselungen und klärt die User bereits vor der Anmeldung genau darüber auf, welche Daten sie wofür angeben. Doch das ist noch nicht alles…

Die Qualitätsprüfungen

von OmniPanel sorgen dafür, dass Fakes wie doppelt angemeldete Teilnehmer entfernt werden und nur diejenigen übrig bleiben, deren Antworten tatsächlich auswertbar sind. Insofern haben auch User, die zusammenhanglose Antworten ankreuzen, um die Umfrage möglichst schnell zu beenden, auf die Dauer keine Chance. Das Ergebnis: Eine höhere Qualität für die Auftraggeber und eine höhere Wertschätzung für die ehrlichen Teilnehmer!

Fazit

Die Teilnahme an Meinungsumfragen macht zwar nicht reich, ist bei OmniPanel aber durchaus empfehlenswert – einem transparenten Umgang mit den Teilnehmer-Daten und einem gelungen geregelten Umfrage- und Verrechnungsablauf sei Dank.

Bildquelle: © Olivier Le Moal – Fotolia.com

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