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In Rheinland-Pfalz kam es Ende Mai zu einem Eklat, als ein muslimischer Polizist den als Gratulation gemeinten Handschlag einer Kollegin verweigerte. Er hätte dies aus „religiösen Gründen“ getan, wird er über einen Pressesprecher zitiert.

Verhalten kann schwere Folgen haben

Da die Trennung von Staat und Religion in diesem Fall offenbar nicht befolgt wurde, könnte sein Handeln dem Polizisten nun teuer zu stehen kommen. Neben einem eingeleiteten Disziplinarverfahren hatte es ebenfalls zur Folge, dass der Beamte in den Innendienst versetzt wurde.

Verwaltungsgericht entscheidet

Weitere Konsequenzen – über eine Gehaltskürzung – könnten bis hin zu einer Suspendierung führen. Das mit der deutschen Gesellschaft und Demokratie nicht zu vereinbarende Frauenbild stünde entgegen dem Neutralitätsgebot, welchem die Polizisten in Deutschland unterliegen.

Über die endgültigen Schritte entscheidet demnächst das Verwaltungsgericht.

Beitragsbildquelle: © Robert Kneschke – Fotolia.com

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