KinderKonsum am

Fluoride sind eigentlich giftige Substanzen – dennoch sind sie uns als wichtiges Heilmittel aus der Medizin bekannt. Doch wie wichtig sind Fluoride tatsächlich für den Menschen und vor allem: Können Sie an Kindern sogar mehr schaden als nutzen?

Fluor, Fluoride und deren Nutzen

Kaum jemand weiß es, doch das Mittelchen, dass die Zähne vor Karies schützen soll, wurde aufgrund seiner durchschlagenden Giftigkeit lange Zeit als Rattengift oder als Bestandteil von Pestiziden eingesetzt.

Vereinzelt hört man auch beim Menschen noch von Todesfällen, die auf eine Vergiftung durch Fluoride zurückzuführen sind. Diese passieren meist durch eine Überdosierung – beispielsweise durch eine fluoridiertes Zahngel oder fluoridiertes Wasser.

Braucht der Mensch Fluoride?

Von vielen Ärzten werden Fluoride empfohlen. Doch stellt sich die Frage: Braucht der Mensch Fluoride wirklich? Denn selbst wenn Fluoride die Zähne schützen können, so sollte man gegebenenfalls abwägen, welche Nebenwirkungen eine Behandlung mit einem solch toxischen Stoff nach sich ziehen kann. Immerhin werden Fluoride von Gegnern mit zahlreichen Leiden in Verbindung gebracht, wie zum Beispiel: Arthritis, Diabetes, Schilddrüsenerkrankungen, Nierenleiden und viele mehr.

Näheres zu Fluor sind Fluoriden

Fluor ist ein außerordentlich stark reaktives und hochgiftiges Gas. Selbst in kleinsten Mengen ist es extrem toxisch. Doch keine Sorge: Es ist nicht Fluor, das in der Zahnpasta oder in fluoridiertem Salz steckt, sondern Fluorid. Fluoride sind zwar nicht so extrem toxisch wie Fluor, ungiftig sind sie allerdings auch nicht. Es kommt auf die Dosis an. Und diese sollte mit großer Bedacht gewählt sein.

Warnhinweise auf Zahncremes

Einige mit Flouriden angereicherte Zahncremes weisen Hinweise zu gesundheitlichen Risiken auf. Denn dass Flouride neben den Vorteilen auch negative Auswirkungen auf die Gesundheit des Menschen haben können, ist wissenschaftlich anerkannt. So leiden beispielsweise noch heute viele Millionen Chinesen und Inder aufgrund des regelmäßigen Konsums von fluoridreichem Wasser (ca. 1 – 4 mg Fluorid pro Liter) an sogenannter Knochenfluorose.

Hierbei weisen die Knochen zwar eine sehr hohe Knochendichte auf – sie sind also härter. Doch genau das ist das Problem.

Beim Bau von Brücken beispielsweise verwendet man Stahl, da dieser stabil – jedoch auch elastisch ist. Stahl kann durch seine Elastizität wunderbar starkes Gewicht oder heftige Windböen und dadurch entstehende Vibrationen sowie Kräfteeinwirkungen absorbieren. Glas beispielsweise wäre deutlich härter als Stahl. Doch durch die Härte verliert Glas an Elastizität. Eine Brücke aus Glas würde sofort zersplittern – auch wenn sie härter wäre als eine Brücke aus Stahl.

Bei zu harten Knochen verhält es sich ebenso. Sie verlieren an Elastizität und werden spröde und brüchig. Im Extremfall können sich im Verlauf der Knochenfluorose sogar die Gelenkte samt der Wirbelsäule versteifen.

Eine Gefahr vor allem für Kinder?

Neue Studien belegen vor allem die Giftigkeit von Fluoriden für Babys und Kinder. Besonders kritisieren einige Forscher, dass die Flouride schon an Säuglinge – teilweise auch direkt von Geburt an – zur Kariesprophylaxe verabreicht werden. Dabei ist sich die Wissenschaft inzwischen fast einig darüber, dass ein so frühes Vorgehen eher schadet als nutzt.

So besteht beispielsweise die Gefahr von Fluorose für das Kind: Diese äußert sich durch eine Verfärbung des Zahnschmelzes. Meist beginnt sie mit hellen Flecken auf den Zähnen. In fortgeschrittenen Fällen endet sie mit tiefen, dunkeln Löchern in den Zähnen selbst, was auf wiederum meist Karies mit sich bringt.

Gleichzeitig kann eine langfristige Überdosierung von Fluoriden laut einiger wissenschaftlicher Studien auch zur zuvor beschriebenen Knochenfluorose führen.

Eltern sollten abwägen

Somit gibt es Vor- und Nachteile. Eltern sollten daher unbedingt abwägen, welche Dosierung von Fluoriden (wenn überhaupt) sie ihren Kindern zumuten möchten. Gute Gründe und Beweise gibt es auf beiden Seiten, was eine Entscheidung natürlich nicht gerade einfacher macht. Jedoch bleibt zu sagen: Karies wird vor allem durch einen hohen Zuckerkonsum hervorgerufen. Manchmal soll es schließlich auch hilfreich sein, die Ursache eines Problems zu bekämpfen…

Bildquelle: © cristovao31 – Fotolia.com

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