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Im Alltag findet man zahlreiche Einsparpotenziale, um an Ende des Monats mehr Geld in der Tasche zu haben. Man muss nicht jeden neuen Blockbuster im Kino mit Popcorn, Chips und Limonade sehen, man kann auch mal die Freunde zum Essen einladen anstelle ins Restaurant zu gehen. Wenn Sie wissen möchten, welche 10 besten Möglichkeiten es gibt, um Geld im Alltag sparen zu können, dann lesen Sie einfach weiter.

Übersicht:

  • 1. Einfach mal ’ne Schnitte schmieren
  • 2. Das Auto auch mal stehen lassen
  • 3. Sparen beim Lebensmitteleinkauf
  • 4. Leihen statt kaufen
  • 5. Kleidung, Möbel und Co. gebraucht ver-/kaufen
  • 6. Flaschenwasser durch Leitungswasser ersetzen
  • 7. Auf Fertiggerichte und Lieferdienste verzichten
  • 8. Geschenke & Spielzeug selber basteln
  • 9. Putzen mit Hausmitteln
  • 10. Alternative Freizeitbeschäftigungen suchen

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1. Schnitten schmieren & Kaffee mitnehmen

Viele Berufstätige verprassen schon morgens mit dem Verlassen der eigenen vier Wände bares Geld: Sie verzichten auf selbst geschmierte Brote oder Brötchen und kaufen lieber beim Bäcker um die Ecke. Auch der Kaffee wird lieber außer Haus konsumiert.

Dabei wäre Geld sparen im Alltag so einfach, wenn man sich morgens fünf Minuten Zeit nimmt, um Brote für die Frühstückspause auf der Arbeit zu schmieren und frisch aufgebrühten Kaffee in einen Thermobecher zu gießen. Der Kaffee sollte in jedem Fall für den Weg zur Arbeit reichen – und meist gibt es dort direkt Nachschub. Wer sich nicht nur ein Brot oder Brötchen schmiert, sondern zwei oder drei, hat direkt für die Mittagspause einen Snack und muss nicht (teuer) Essen gehen.

Denn egal wie stark man sich zurückhalten will, 5 bis 10 Euro sind in der Mittagspause schnell weg. Angenommen man gibt durchschnittlich 7 Euro für die Mittagspause aus, summieren sich die Kosten in der Woche bereits auf 35 Euro. Im Monat gibt man also allein 140 Euro für Speisen und Getränke auf der Arbeit aus.

Ein normales Brötchen kostet beim Bäcker zwischen 25 und 30 Cent. Ein ganzes Leib Brot, zum Beispiel 750 g Dinkelvollkornbrot, kostet unter 3 Euro. Der Aufschnitt pro Brot / Brötchen liegt weit unter 1 Euro. Angenommen man isst pro Tag drei Brötchen auf der Arbeit zahlt man in der Woche etwa 6 Euro und im Monat nur 24 Euro.

2. Das Auto mal stehen lassen

Hat man sich das Lunchpaket für die Arbeit geschmiert, kann man sich direkt auf das Fahrrad schwingen und den Weg zum Büro mal ohne Auto zurücklegen. Natürlich macht das nur Sinn, wenn der Arbeitsweg nicht allzu weit ist. Alternativ kann man sich die Strecke aber auch mit einem Kollegen teilen und öfter mal eine Fahrgemeinschaft bilden.

Das gilt im Übrigen auch für Fahrten in der Freizeit. Sonntags zum Bäcker, nachmittags in die Stadt: All das kann man auch bequem mit dem Fahrrad oder zu Fuß machen. Für längere Strecken empfehlen sich Mitfahrgelegenheiten. Hier zahlt man auf 100 km etwa 5 bis 7 Euro.

3. Sparen beim Lebensmitteleinkauf

Zugegeben, für den Wocheneinkauf das Fahrrad nutzen. Das ist nicht sehr hilfreich oder sinnvoll. Allerdings kann man beim Besuch im Supermarkt wunderbar an anderen Stellen Geld sparen.

Wichtig ist immer mit einem Einkaufszettel einzukaufen und sich an diesen zu halten. Wer noch schnell mal hier ins Regal greift und dort etwas in den Einkaufswagen legt, treibt die Kosten schnell in die Höhe. Überlegen Sie sich immer genau, wie viel Wurst, Gemüse, Nudeln und Milch für die Woche benötigt werden und kaufen Sie auch nur diese Mengen ein. Weitere Tipps um Geld beim Einkaufen zu sparen:

  • Speiseplan für eine Woche erstellen – am besten anhand der Supermarktangebote
  • unverderbliche Lebensmittel beim Wocheneinkauf einkaufen, nach Möglichkeit nur im Sonderangebot
  • schnell verderbliche Lebensmittel täglich frisch einkaufen
  • Gemüse und Obst saisonal und regional einkaufen
  • Hausmarken sind mei5. Kleidung, Möbel und Co. gebraucht ver-/kaufen st günstiger als Markenware, aber nicht weniger qualitativ
  • greifen Sie zur sogenannten „Bückware“ – Lebensmittel im unteren Regelfach sind meist günstiger, die Menschen sind allerdings oft zu faul sich nach ihnen zu bücken

Übrigens: Auch wenn es für Eltern nicht immer möglich ist, der Einkauf ohne Kinder wird günstiger.

4. Leihen statt kaufen

Um den Lebensmitteleinkauf kommt man nicht herum. Doch geht es um andere Gebrauchsgegenstände im Alltag muss man nicht sofort das Portemonnaie zücken. Hier gilt die Devise: Leihen statt kaufen! Das gilt zum Beispiel für Bücher – ein Bibliotheksausweis kosten für ein Jahr meist weniger als 20 oder 30 Euro. Dafür kann man nach Herzenslust neuen Lesestoff, CDs, DVDs und Zeitschriften ausleihen.

Aber auch bei Werkzeug, Geräte und Maschinen lohnt es sich oft, diese Gegenstände zu leihen – entweder im Bekanntenkreis oder in Baumärkten. Hier sollte man allerdings gut überlegen und rechnen: Braucht man den Hochdruckreiniger oder die Parkettschleifmaschine nur einmal im Jahr oder regelmäßig? Je nach Nutzungsintensität lohnt sich dann die Investition in ein hochwertiges Produkt.

Übrigens: Leihen hat sich zum Trend entwickelt und so findet man im Internet verschiedene Plattformen, auf denen Privatpersonen Geräte, Maschinen und Gegenstände zum Leih anbieten.

5. Kleidung, Möbel und Co. gebraucht ver-/kaufen

Leihen ist bei Kleidung etwas schwierig, aber man kann neue Pullover, Jacken und Schuhe durchaus antizyklisch kaufen oder, wer noch mehr Geld im Alltag sparen will, tauscht seine alte Kleidung gegen andere. Diese Möglichkeit bieten unterschiedliche Plattformen im Internet, auf denen Kleidung verkauft und getauscht werden kann. Hier muss man allerdings beachten, dass die Kleidung anderer Menschen oft ebenfalls gebraucht ist.

Gut zu wissen: Nicht nur bei Kleidung, sondern auch bei anderen Gegenständen wie Kinderwagen, Sofas oder Regalen lohnt sich ein Blick in die Kleinanzeigen von Zeitungen und Internetportalen.

Hier gibt es durchaus Leute, die ihre Sachen für kleines Geld verkaufen oder sogar verschenken. Auch Gruppen in sozialen Netzwerken sind immer eine gute Anlaufstelle für gebrauchte Gegenstände – wie Kindersachen, Spielzeug, Kleidung, Möbel, Dekoartikel und vieles mehr.

Und wer seine gebrauchten Sachen verkauft, kann gleichzeitig die Haushaltskasse wieder etwas füllen.

6. Flaschenwasser durch Leitungswasser ersetzen

Ein weiteres Einsparpotenzial bieten Getränke, die wir täglich konsumieren. Grundsätzlich lohnt es sich hier häufiger Getränke wie Eistees und Limonaden selber herzustellen – zum Beispiel mit Zitronen, Granatäpfeln und Minze (übrigens kostengünstiger, wenn sie im Garten oder auf dem Balkon angebaut wird. Minze wächst nicht, sie wuchert).

Geld kann man aber auch sparen, wenn man Flaschenwasser durch Leitungswasser ersetzt. Wer nicht auf Mineralwasser verzichten möchte, kann einen Trinkwassersprudler anschaffen. Das reduziert ebenfalls die Kosten für Wasser.

7. Fertiggerichte und Lieferdienste meiden

Eine gemeine Kostenfalle sind Fertiggerichte, Lieferdienste, aber auch Restaurantbesuche. Natürlich zahlt man bei Lieferdiensten und Restaurants nicht nur für Speisen und Getränken, sondern auch für Lieferservice, Kellner und ähnliches, was hohe Kosten verursacht. Doch sollte man derlei Ausgaben nach Möglichkeit reduzieren, wenn man Geld sparen möchte.

Besser ist es Freunde nicht im Restaurant zu treffen, sondern zu sich nach Hause einzuladen und gemeinsam zu kochen oder Pommes und Schnitzel vom Imbiss selber zu zubereiten. Bei Fertiggerichten im Supermarkt kann man nicht nur Geld sparen, sondern auch deutlich gesünder essen, wenn die Speisen einfach frisch zubereitet werden.

Für eine selbst gemachte Pizza benötigt man nur Mehl, Wasser, Hefe und Olivenöl. Mit Belag aus Tomatensauce, Käse und Salami zahlt man nicht mehr als 4 Euro. Die Pizza vom Lieferdienst kostet durchschnittlich zwischen 5 und 6 Euro.

8. Geschenke & Spielzeug selber herstellen

Sparen lässt sich nicht nur beim Essen, sondern auch beim Schenken und Spielen. Sicherlich sind gerade Eltern oft in Bedrängnis, ihren Kindern neues Spielzeug zu kaufen. Aber der Nachwuchs kann sich auch wunderba10. Alternative Freizeitbeschäftigungen suchenr mit alten Klopapierrollen, Bastelpapier und Schleifen vergnügen. Verschiedenste Anleitungen für derlei Spielzeug findet man im Internet.

Bei Geschenken kann man ebenfalls mit Selbstgemachtem Geld sparen. Das gilt nicht nur bei Geschenken für Kinder, sondern auch für Erwachsene – Partner, Freunde und Familie. Zum Beispiel punktet man oftmals mehr mit einem Gutschein für eine Massage oder einen gemeinsam verbrachten Nachmittag als mit noch einem Hemd, Buch oder einer Blumenvasen.

9. Putzen mit Hausmitteln

Das Regal mit den Putzmitteln ist bei vielen Menschen voll. Aber im Grunde benötigt man nur einige wenige Mittel, um den Hausputz erledigen zu können. Entweder man reduziert die Reinigungsmittel auf einige wenige – zum Beispiel kann man Allesreiniger für viele Räume und Oberflächen benutzen – oder man verwendet einfach Hausmittel wie Zitronensaft, Natron oder Essig.

Zitronensaft eignet sich zum Entkalken, als Klarspüler für Gläser oder als für vergilbte T-Shirts. Natron kann für verstopfte Abflüsse, als Geschirrspülmittel oder Waschpulver genutzt werden. Essig ist ideal als Weichspüler, Geschirrspülreiniger oder Kalkentferner in Bad und Küche.

10. Alternative Freizeitbeschäftigungen suchen

Ein Kinobesuch ist heutzutage recht teuer. Geht man zu zweit ins Kino zahlt man in einigen Großstädten bei Überlänge mehr als 10 Euro pro Karte. Hinzu kommen Snacks wie Getränke, Eis und Popcorn. Meist bleiben die Kosten hierfür nicht unter 10 Euro, sodass schnell 30 bis 40 Euro pro Kinobesuch zusammen kommen. Alternativ kann man sich den Film – nach einigen Wochen – legal auf Streamingportalen zu Hause auf dem Fernseher anschauen.

Klar, der Kinoeffekt bleibt je nach technischer Wohnzimmerausstattung aus, aber die Kosten sind bei rund 5 Euro pro Film recht niedrig. Getränke und Popcorn können kostengünstig und schnell zu Hause bereit gestellt werden, sodass der Film nicht mehr 35 Euro für zwei Personen, sondern nur noch 6 bis 7 Euro für die ganze Familie kostet.

Übrigens: Es lohnt sich auch nach alternativen Freizeitbeschäftigung zu suchen und auch den Fernseher öfter mal aus zu lassen. Machen Sie zum Beispiel mal einen Spielabend, lesen Sie ein Buch oder genießen Sie einen Spaziergang um den Block. Das kostet kein Geld.

Bildquelle: © Andrey Popov – Fotolia.com

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