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Derzeit leben in Deutschland etwa 20 Millionen Rentner. Jedes Jahr erhöht sich ihre Rente um einige Prozentpunkte. Erneut steigt die Rente auch in diesem Jahr, diesmal so stark wie zuletzt vor mehr als 20 Jahren.

Die Steigerungen der Rente

Für Westdeutschland tritt am 1. Juli eine Steigerung der Rente in Höhe von 4,25 Prozent in Kraft. Im Osten erhalten die Rentner monatlich sogar 5,95 Prozent mehr an Rente. Die Bekanntgabe ist jetzt udrch das Bundessozialministerium erfolgt.

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Was die Rentenerhöhung bedeutet

Sofern die Monatsrente brutto einen Betrag von 900 Euro einbringt, fließt durch die Rentenerhöhung ein Plus von 38 Euro in das Portemonnaie der Rentner im Westen. Dagegen bedeutet die Erhöhung für die Rentner im Osten sogar einen Mehrbetrag von 54 Euro.

Eine Rentenerhöhung ohne auffressenden Charakter

Durch die Preisentwicklung kann es auch nicht dazu kommen, dass die Rentenerhöhung aufgefressen wird. Seitens der Europäischen Zentralbank kam es zur Bekanntgabe der Teuerungsrate. Für das Jahr 2016 liegt die erwartete Rate bei 0,1 Prozent.

Die Gründe für die Lohnerhöhung

Zum jetzigen Zeitpunkt floriert die Wirtschaft. Das hat erhebliche Lohnerhöhungen für die Beschäftigten zur Folge. Es gibt jedoch viele Kritiker, die die Erhöhung skeptisch sehen.

Vorsichtig sein

Porzellan zerbricht sehr schnell, weshalb die Mutter vorsichtig ist. Daran denken die Münsteraner Westfälischen Nachrichten. In ihren Gedanken spielt bei der diesjährigen Erhöhung der zeitverzogene Gedanke eine Rolle. Erst jetzt spüren Bestands- und Neurentner die Vorteile, die von der guten Quote bei der Beschäftigung ausgehen. Daraus resultieren wiederum bessere Lohnabschlüsse, so dass die Bezüge für die Arbeitnehmer steigen. Es handelt sich um das Ergebnis, welches aus der Rentenformel folgt.

Warum der Anstieg hoch ausfällt

Im Jahr 2016 kommt es zu einer größeren Steigerung. Begründet ist dies in einem statistischen Sondereffekt mit einmaligem Hintergrund. Auf die Zukunft ist ein Hochrechnen der jetzigen Rekord-Rentenerhöhung nicht möglich. Daraus zieht die Münsteraner Zeitung den Schluss, dass es nur in diesem Jahr zu einer derart hohen Erhöhung bei der Rente kommt.

Ist die Zeit eher düster angehaucht?

Selbst die Heilbronner Zeitung betrachtet die Rentenerhöhung sehr skeptisch. Die jetzige starke Erhöhung öffnet nicht den Blick auf den wahren Zustand, indem sich die Rentenkassen befinden. Von Altersarmut sind bereits jetzt Ältere bedroht. Und die Tendenz ist steigend.

Die Rente des Staates

Im Hinblick auf die staatliche Rentenfürsorge ist der Faktor des Vertrauens gesunken. Doch auch in Bezug auf die private Vorsorge liegt keine große Zuversicht vor. Schließlich liegt eine lange Niedrigzins-Phase vor. Es seit nun für die Politik an der Zeit, das gehandelt wird.

Die Aussichten laut der Heilbronner Stimme

Neu ist das Zauberwort „Lebensleistungsrente“ nicht. Allerdings ist nicht mehr zu erwarten, dass es zu einer Einigung in der Großen Koalition kommt. Dabei steht zudem fest, dass nachhaltige Lösungen von Bedeutung sind. Dies führt dazu, dass die Finanzierung aus Steuermitteln von der Gesamtgesellschaft zu tragen ist. Es darf keine Finanzierung aus Steuermitteln erfolgen.

Weitere kritische Stimmungen

Selbst der Kölner Stadt-Anzeiger sowie der Nordbayerische Kurier äußerten sich kritisch. Vor allem sollte das Vorsorgen für das Alter von einer einfachen Handhabung gekennzeichnet sein.

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