Diese App rettete das Leben eines ungeborenen Babys!
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Eine wundervolle Geschichte: Dank einer App, die von fünf Frauen entwickelt wurde, konnte Emily Eekhoff ihr Ungeborenes vor dem Tod bewahren!

Emily Eekhoff befand sich gerade in der 33. Schwangerschaftswoche, als es zu dem äußerst dramatischen Vorfall kam. Es passierte genau das, was sich wohl keine Mutter der Welt wünscht: Irgendetwas stimmte mit ihrem Baby nicht…

Bisher hatte eine installierte App „Count the Kicks“ die Bewegungen des Kindes Tag für Tag mitgezählt. Doch von einem Tag auf den anderen war etwas anders. Es wurde still in ihrem Inneren – zu still! Die App zeigte eindeutig, dass die Tritte von Emilys Baby weniger und schwächer wurden.

Die werdende Mutter beschloss somit, sich im Krankenhaus untersuchen zu lassen. Und tatsächlich: Die App hatte Recht. Ihr Baby schwebte in Lebensgefahr!

Darum sollten Mütter unbedingt auf ihr Bauchgefühl hören

Normalerweise verzeichnete die App etwa zehn Tritte in unter zehn Minuten bei Emilys Baby. Doch nun waren es auf einmal nur noch drei Tritte in beinahe anderthalb Stunden. Zum Glück hatte die Mutter das Verhalten des Kindes unter anderem mithilfe der App stetig beobachtet.

Denn wie sich im Krankenhaus feststellte, hatte sich die Nabelschnur gleich dreimal um den Hals des Kindes gewickelt. Die kleine Ruby wäre beinahe erstickt. Und ob die Ärzte das Baby überhaupt retten könnten, war zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal sicher.

Doch glücklicherweise ging alles gut aus. Ruby konnte per Kaiserschnitt auf die Welt gebracht werden. Heute ist Ruby bereits mehrere Wochen alt und scheint vollkommen gesund zu sein.

Dass das Baby überhaupt am Leben ist, verdankt Emily Eekhoff ihrer bemerkenswerten Wachsamkeit und ihrem Bauchgefühl sowie der App, die ihr eindeutig zeigte, dass die Aktivitäten ihres Babys zurückgegangen waren.

Fünf wunderbare Frauen erschufen die App

Zu verdanken hat Emily das Leben ihres Babys somit unter anderem den fünf Gründerinnen der App. Alle fünf verloren auf dramatische Weise ihr Kind. Entweder durch eine Totgeburt oder durch den plötzlichen Kindstot. Mit der App wollten die Gründerinnen andere Mütter vor einem ähnlichen Schicksal bewahren.

Eine der Gründerinnen rät werdenden Müttern dazu, mindestens einmal pro Tag zu zählen, wie lange das Baby für zehn Tritte benötigt.

Sollte sich an der Frequenz etwas signifikant verändern, so rät sie, sofort einen Arzt aufzusuchen! Gegenüber „abcnews“ verrät sie: „Es ist so: Wenn es uns nicht gut geht, bewegen wir uns auch weniger. Wir wollen nur auf der Couch liegen. Und dasselbe ist mit Babys. Wenn es dem Baby nicht gut geht, bewegt es sich auch weniger.“

Emily Eekhoff ist den fünf Gründerinnen für die App unendlich dankbar. Im Krankenhaus sagten ihr die Ärzte, dass die kleine Ruby vermutlich sogar gestorben wäre, wenn sie nur einen Tag später ins Krankenhaus gegangen wäre. Zum Glück hatte sie sich auf ihre Mutterinstinkte verlassen und handelte sofort!

Bildquelle: © Drobot Dean – Fotolia.com

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