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Sie wissen es nur zu gut: Was vom Bruttogehalt später netto auf dem Konto landet, ist oft erschreckend wenig. Gäbe es doch eine allgemein gültige Formel, mit der sich sofort der Nettoanteil aus einem Bruttobetrag ermitteln ließe! Die gibt es jedoch nicht. Aber es gibt dafür Lohn- und Gehaltsrechner. Die Rechner + alle Infos dazu erfahren Sie hier.

Überblick

  • Brutto und Netto: ein Geheimnis?
  • Vor der nächsten Gehaltsverhandlung: Blick in den Gehaltsrechner
  • Gehaltsgespräche sind brutto
  • Ernüchterung bei der Gehaltserhöhung oder dem 13. Gehalt
  • Lohn- und Gehaltsrechner im Internet
  • Lohn- und Gehaltsrechner: unsere Empfehlungen
  • Brutto-Netto-Rechner
  • Nettolohn
  • Zinsen-berechnen
  • Bundesministerium für Finanzen
  • Fundgruben für Informationen
  • Resümee

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Lohn- und Gehaltsrechner:


Brutto und Netto: ein Geheimnis?

Die monatliche Lohn- oder Gehaltsabrechnung erscheint vielen Arbeitnehmern als Mysterium. Sie erhalten zwar eine Aufstellung, auf der vom Bruttogehalt verschiedene Posten abgezogen werden wie Einkommensteuer, Krankenkassenbeiträge, Rentenversicherungsbeitrag, Pflegeversicherung, Arbeitslosenversicherung und Solidaritätszuschlag. Ebenfalls auf vielen Lohn- und Gehaltsabrechnungen vertreten ist der Abzug der Kirchensteuer. Ganz unten steht der Nettobetrag, den der Arbeitgeber auf das Konto überweist.

Der Blick auf die Abzüge vom Bruttoeinkommen löst häufig Frust oder Ärger aus. Erklärungen, warum welche Abzüge erfolgen, fehlen. Dies wird als Allgemeinwissen vorausgesetzt. Meistens trifft das auch zu. Arbeitnehmer fühlen sich trotzdem ausgeliefert.

Sie können oder wollen nicht immer nachvollziehen, weshalb sie so viel Geld von ihrem Bruttogehalt abgezogen bekommen. Sie fühlen sich sogar ungerecht behandelt, obwohl es ihren Kollegen genauso ergeht.

Ein Geheimnis muss der Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt jedoch nicht sein. Die Abzüge erfolgen nicht willkürlich, sondern sind gesetzlich rechtens. Wer nicht emotional und oft unsachlich auf seine Gehaltsabrechnung reagiert, sondern rational denkt und die Hintergründe für die Gehaltsabzüge einsieht, behält die Kontrolle und kann handeln.

Er kann einen der Lohn- und Gehaltsrechner im Internet aufrufen und seine Gehaltsabrechnung überprüfen. Es soll schließlich schon vorgekommen sein, dass versehentlich zu viel abgezogen wurde, wenn auch selten.

Vor der nächsten Gehaltsverhandlung: Blick in den Gehaltsrechner

Schlau handelt, der vor seiner nächsten Gehaltsverhandlung oder Bewerbung einen der Lohn- und Gehaltsrechner im Internet zu Rate zieht. Hier kann er bei verschiedenen angenommenen Bruttogehältern testen, was sie ihm netto bringen würden.

Mit den Ergebnissen kann er im Voraus einen theoretischen Spielraum für das anstehende Gehaltsgespräch entwerfen. Zwischen dem realistisch vorstellbaren Höchstgehalt brutto und dessen Nettoresultat sowie dem gerade noch akzeptablen Nettoeinkommen und dem daraus hochgerechneten Bruttogehalt bekommt ein Arbeitnehmer brauchbare Informationen für seine Gehaltsverhandlung an die Hand. Sein ausgehandeltes Gehalt wird ihn später nicht enttäuschen.

Gehaltsgespräche sind brutto

Es ist so üblich: Wenn in einem Bewerbungsgespräch oder Personalgespräch die Rede aufs Gehalt kommt, ist praktisch immer von einem Bruttogehalt auszugehen. Tarifverträge und Hausverträge beziehen sich auf Bruttogehälter. Allgemein sind Bruttogehälter transparenter für den unmittelbaren Vergleich von Gehaltsgruppen und die Zuordnung zu bestimmten Tätigkeitsmerkmalen.

Außerdem fallen die Nettobeträge der Bruttogehälter bei den einzelnen Arbeitnehmern unterschiedlich aus, je nachdem, welche Steuerklasse sie haben, wie ihre familiäre Situation ist, ob sie steuerliche Freibeträge – zum Beispiel aufgrund einer Behinderung – auf der Steuerkarte eingetragen haben und so weiter.

Ernüchterung bei der Gehaltserhöhung oder dem 13. Gehalt

Auch diese Situation wird Ihnen bekannt vorkommen: Sie sind überglücklich über eine attraktive Gehaltserhöhung oder planen schon mit dem bald anstehenden 13. Gehalt beziehungsweise Weihnachtsgeld, und dann macht ein Blick auf Ihre neue Gehaltsabrechnung oder den Kontoauszug die Vorfreude zunichte: Die Steuerprogression hat zugeschlagen. Was von dem Bruttomehrbetrag bleibt, wirkt wie ein schlechter Witz!

Lohn- und Gehaltsrechner im Internet

Lohn- und Gehaltsrechner stehen im Internet zur kostenlosen Nutzung bereit. Nach Eingabe von Bruttogehalt, Steuerklasse, Krankenversicherung, Kinderzahl und weiterer abrechnungsrelevanter Daten wirft der Online-Lohn-und-Gehaltsrechner das voraussichtliche Nettoeinkommen aus. Die spätere Gehaltsabrechnung kann zwar von dieser Vorhersage leicht abweichen, dennoch bietet der Lohn- und Gehaltsrechner eine gute Orientierung und beugt Enttäuschungen vor.

Lohn- und Gehaltsrechner: unsere Empfehlungen

Wir haben uns online mehrere Lohn- und Gehaltsrechner näher angesehen und empfehlen Ihnen diese:

Brutto-Netto-Rechner

Mehr Netto vom Brutto – der Lohn- und Gehaltsrechner der Webseite brutto-netto-rechner.info bietet über die Standardangaben für Steuern und Sozialabgaben hinaus noch Eingabefelder für einen Krankenversicherungszusatzbeitrag sowie einen durch den Arbeitgeber gewährten geldwerten Vorteil in Form eines Firmenwagens an. Ein praktischer Firmenwagenrechner ist integriert. Via Mouse-Over-Technik lassen sich bei Bedarf blitzschnell Erläuterungen zu den Eingabefeldern anzeigen.

Nettolohn

Der Lohn- und Gehaltsrechner auf Nettolohn.de berücksichtigt neben den Basisangaben zur Steuer-, Versicherungs- und Familiensituation weitere den Nettolohn beeinflussende Fakten wie eine betriebliche Altersvorsorge, einen jährlichen Steuerfreibetrag oder die Anzahl der Gehälter pro Jahr bis zu 14.

Unter dem Lohn- und Gehaltsrechner befindet sich noch ein kleiner Test zum Gehaltsvergleich. Einfach Beruf, Unternehmensbranche und Geschlecht eintragen und erfahren, ob der momentane Verdienst angemessen ist.

Zinsen-berechnen

Zinsen-berechnen.de bezieht über „Zusätzliche Angaben“ auch Berechnungen für Minijobs und Gleitzonen ein. Ebenso können in Bremen und im Saarland ansässige Benutzer des Lohn- und Gehaltsrechners ihren Arbeitskammerbeitrag markieren.

Bundesministerium für Finanzen

Die oberste Finanzbehörde, Bundesministerium für Finanzen, bietet ebenfalls einen Lohn- und Gehaltsrechner an. Dabei bietet die Behörde auf ihrer Webseite bmf-Steuerrechner.de zusätzlich noch eine „Faktorberechnung für gemeinsam veranlagte Ehepartner/Lebenspartner“ an.

Fundgruben für Informationen

Die Webseiten, die Lohn- und Gehaltsrechner zur Verfügung stellen, sind wahre Fundgruben an Wissen zu Steuern und Lohn- und Gehaltsabrechnungen. Auf viele ihrer Fragen finden Arbeitnehmer hier endlich Antworten. Außerdem erhalten sie Denkanstöße für künftige Steuerveranlagungen und Gehaltsgespräche.

Resümee

Lohn- und Gehaltsrechner im Internet sind eine schnell und einfach anwendbare Maßnahme, um zu erfahren, was von einem Bruttogehalt netto übrigbleibt. Das Ergebnis ist nicht auf den Cent genau, aber eine gute Orientierung. Je nach persönlicher Situation findet sich ein Lohn- und Gehaltsrechner mit den dafür passenden Eingabeoptionen.

Bildquelle: © pio3 – Fotolia.com

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