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Grün oder Rot, Sekt oder Selters, blond oder braun – die Apfel-oder-Birnen-Frage ist in vielen Momenten des täglichen Lebens präsent und nicht immer ist die Antwort eindeutig. Viel öfter sogar ein klassischer Fall für die „das-kommt-auf-den-Einzelfall-an“-Aussage.
Ein weiterer Bereich, in dem sich diese Frage stellt, ist die Bedienung des Laptops: Reicht ein einfaches Zuklappen oder sollte man ihn nicht doch lieber herunterfahren? Wir erklären die Unterschiede zwischen Ruhezustand und Herunterfahren und geben Tipps für das richtige Verhalten in verschiedenen Situationen.

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Der Ruhezustand

Als Windows XP veröffentlicht wurde, hatte das System eine neue Bedienungsfunktion im Gepäck: Den Ruhezustand, der dann ausgelöst wird, wenn man den Laptop einfach zuklappt und das Betriebssystem in einen „Pausenzustand“ versetzt.

Dabei speichert der PC alle aktuell laufenden Arbeitsspeicherprozesse auf der Festplatte und geht dann aus. Die Folge: Alle Prozesse laufen direkt wieder an, wenn man den Rechner wieder aktiviert – ein zeitaufwändiges Hochfahren und Auf-die-Programme-Warten ist nicht mehr vonnöten.
Das setzt allerdings voraus, dass der Ruhezustand korrekt eingerichtet ist und nicht mit dem Standby-Modus verwechselt wird.

Der Unterschied zwischen Ruhezustand und Stand-by-Modus

Im Gegensatz zum Ruhezustand kann man den Laptop im Stand-by-Modus nicht vom Netz trennen, weil flüchtige Daten im Arbeitsspeicher bei diesem Vorgang nicht gespeichert werden. Wer seine Daten also sichern möchte, ohne sie klassisch zu speichern und den Laptop komplett herunterzufahren, sollte

diese beiden Varianten nach Möglichkeit nicht verwechseln.
Beim Ruhezustand muss man sich darum jedoch keine Gedanken machen und kann eine Trennung vom Netz nach der Aktivierung nach bestem Wissen und Gewissen vornehmen.

Das Herunterfahren

Sobald ein Laptop auf klassische Weise heruntergefahren wird, werden in diesem Zuge alle noch laufenden Programme beendet. Sofern keine Nachfrage kommt, ob Daten vorher gespeichert werden sollen oder man eine entsprechende Nachfrage verneint, gehen alle bis dahin nicht gespeicherten Dateien verloren.

Auch das Hochfahren dauert abhängig vom individuellen System eine gewisse Zeit, weil der Laptop erst im größeren Stil wieder zu sich selbst finden muss. Insofern ist die Frage

Ruhezustand oder Herunterfahren?

durchaus berechtigt – ihre Beantwortung ist jedoch eng an die individuellen Arbeitsgewohnheiten und -bedingungen geknüpft:
Bei einem tendenziell langsameren Office-PC fährt man mit dem Ruhezustand in der Regel sehr gut, weil bei einem erneuten „Starten“ alle Anwendungen ohne große Wartezeiten wieder einsatzbereit sind.

Allerdings kann es im Laufe der Zeit vorkommen, dass der Laptop nach dem Erwecken aus dem Ruhezustand langsamer wird oder einfriert. Das liegt an der Arbeitsweise des Ruhezustands, eine Umgehung dieses Problems lässt sich nur durch die normale Herunterfahr- und Startfunktion beheben.

Fazit

Der Ruhezustand lohnt sich auf alle Fälle, wenn alle Einstellung korrekt sind und er richtig funktioniert.

Darüber hinaus schont eine entsprechende Nutzung auch den Laptopakku, weil das Herauf- und Herunterfahren des Rechners ansonsten viel Energie kostet. Und die kann man sicherlich sinnvoller verwenden, oder?

Bildquelle: © guteksk7 – Fotolia.com

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