Ausbildung am

Einem Industriekaufmann stehen nahezu alle Wirtschaftszweige offen: ein interessanter, spannender Beruf für kommunikationsstarke Organisationstalente! Welche Inhalte die Ausbildung und der spätere Werdegang mit sich bringen, wie die Verdienstaussichten sind und welche Perspektiven der Beruf bietet, erfahren Sie im Folgenden.

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Übersicht

  • Das Berufsbild des Industriekaufmanns
  • Voraussetzungen, um den Beruf des Industriekaufmanns zu ergreifen
  • Die Ausbildung zum Industriekaufmann
  • Ausbildungsinhalte
  • Das Gehalt als Industriekaufmann
  • Ausbildungsgehalt
  • Das Gehalt im späteren Berufsleben
  • Mögliche Weiterbildungen
  • Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter
  • Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt
  • Weiterbildung zum Fachkaufmann IHK
  • Studium der Wirtschaftswissenschaften
  • Zukunftsperspektiven für Industriekaufleute

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Industriekaufmann

Das Berufsbild des Industriekaufmannes

Das Aufgabenfeld eines Industriekaufmanns ist vielfältig: Es reicht von Vertrieb und Marketing über Materialwirtschaft bis hin zu Personal-, Rechnungs- und Finanzwesen. Der Schreibtischjob mit meist geregelten Arbeitszeiten gestaltet sich häufig international, insbesondere in großen Konzernen.

Voraussetzungen, um den Beruf des Industriekaufmanns zu ergreifen

Die Anforderungen der Ausbildung zum Industriekaufmann sind recht hoch, daher sind gute Noten in Mathematik und Deutsch von Vorteil, die von einem Händchen für Zahlen und von einem guten sprachlichen und schriftlichen Ausdrucksvermögen zeugen. Außerdem sollte der Auszubildende über Fachhochschulreife oder Abitur verfügen, mindestens aber über einen sehr guten Realschulabschluss.

Sprachkenntnisse in Englisch ist gerade bei internationalen Geschäftsbeziehungen sehr gefragt. Außerdem sollte der Bewerber Interesse an wirtschaftlichen Zusammenhängen mitbringen. Ein Auslandsaufenthalt nach dem Abitur erhöht die Chancen auf dem Bewerbermarkt!

Die Ausbildung ist ideal geeignet für Kandidaten, die sich sowohl für ein Studium als auch für eine Ausbildung interessieren. Die Ausbildung bildet die ideale Grundlage, um später vor dem Hintergrund praktischer Erfahrungen ein BWL-Studium zu absolvieren.

Die Ausbildung zum Industriekaufmann

Es handelt sich um einen anerkannten Ausbildungsberuf in Industrie und Handwerk. Die Ausbildung zum Industriekaufmann dauert in der Regel drei Jahre. Je nach Standort und Leistungen können Talente die Ausbildungsdauer auf zweieinhalb Jahre verkürzen.

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernt ein Industriekaufmann in spe alle betriebswirtschaftlichen Bereiche des Unternehmens kennen. Die Tätigkeiten zeichnen sich dabei durch ihre Vielfältigkeit aus, da der Auszubildende Einblicke in alle relevanten Abläufe erhält.

Er plant Marketingaktivitäten, plant den Personaleinsatz, holt Angebote ein und erstellt welche, verwaltet Daten, lernt Buchführung und die Überwachung von Zahlungsvorgängen, plant Geschäftsvorgänge abzuwickeln und zu kontrollieren und erlernt Präsentationstechniken und die Durchführung von Projekten.

Je nach Ausbildungsbetrieb wählt der Auszubildende eines der folgenden Einsatzgebiete als Schwerpunkt:

  • Vertrieb
  • Lagerlogistik
  • Personalmarketing
  • Produktentwicklung
  • Projektabrechnung
  • Auslandseinsatz
  • Das Gehalt als Industriekaufmann

Ausbildungsgehalt

Das Ausbildungsgehalt des Industriekaufmanns ist relativ hoch angesiedelt: Im ersten Ausbildungsjahr erhalten Auszubildende durchschnittlich 780 bis 884 Euro brutto, im zweiten Jahr 832 bis 897 Euro und im dritten Jahr 887 bis 968 Euro brutto. Beim Berufseinstieg können Absolventen der Ausbildung mit einem Gehalt von 1.800 bis 2.400 Euro rechnen.

Allerdings ist dieses branchenabhängig: So ist in der Metallindustrie ein Einstiegsgehalt von 3.000 Euro brutto möglich. Zusatzleistungen wie Weihnachtsgeld und Urlaubsgeld sind in dieser Branche an der Tagesordnung.

Absolventen mit einer guten Abschlussnote haben gute Chancen, von ihrem Betrieb übernommen zu werden.

Das Gehalt im späteren Berufsleben

Im Laufe der beruflichen Laufbahn kann das Gehalt auf bis zu 3.000 Euro ansteigen. Mit über die Höhe des Verdienstes entscheidet der Standort des Unternehmens: So führt das sogenannte Ost-West-Gefälle dazu, dass im Osten Deutschlands aufgrund geringerer Lebenshaltungskosten auch die Gehälter weniger hoch als im Westen ausfallen. Außerdem spielt die Größe des Unternehmens eine Rolle, da Angestellte in großen Unternehmen oder Konzernen in der Regel mehr Einkommen erzielen als in kleinen Betrieben.

Mögliche Weiterbildungen

Mit einer erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung zum Industriekaufmann stehen vielfältige Karriereoptionen zur Wahl, die sowohl für Führungspositionen qualifizieren oder eine weitere fachliche Spezialisierung bedeuten, mit der sich das durchschnittliche Gehalt des Industriekaufmannes noch deutlich steigern lässt. 

Zusatzchancen auf dem Bewerbermarkt können sich Industriekaufleute ausrechnen, die weitere Fremdsprachenkenntnisse erworben haben – auch hier ist also Weiterbildungspotenzial vorhanden!

Manche der genannten Weiterbildungen erfordern ein bestimmtes Maß an Berufserfahrung als Voraussetzung für die Teilnahme.

Weiterbildung zum Bilanzbuchhalter

Drei Jahre nach der Ausbildung als Industriekaufmann steht Ihnen die Weiterbildung zu Bilanzbuchhalter offen: Innerhalb von drei Monaten bis zu zwei Jahren lässt sich diese je nach Teil- oder Vollzeitvariante absolvieren. Mit dieser Qualifikation winkt eine Führungsposition im Finanz- und Rechnungswesen.

Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt

Ein Jahr nach dem erfolgreichen Bestehen der Abschlussprüfung als Industriekaufmann lässt sich mit der nötigen ersten Berufserfahrung die Weiterbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt in Angriff nehmen. Sie wird von Fachakademien oder Fachschulen für Wirtschaft angeboten und dauert in Vollzeit zwei Jahre bzw. in Teilzeit vier Jahre. Mit dieser Weiterbildung ist der Weg in die Chefetage geebnet.

Weiterbildung zum Fachkaufmann IHK

Mit der Weiterbildung zum Fachkaufmann IHK lassen sich verschiedene Fachbereiche vertiefen. Dazu gehören Personal, Marketing oder Büromanagement. Die Teilnahme ist sowohl in Teil- als auch in Vollzeit möglich und dauert drei bis vier Jahre.

Studium der Wirtschaftswissenschaften

Wer sich nach der praxisnahen Ausbildung auch noch mal dem theoretischen Ansatz wirtschaftlicher Zusammenhänge nähern möchte, kann sich an einer Hochschule für Wirtschaftswissenschaften einschreiben. Zusammen mit der Ausbildung eine sehr gute Qualifikation für höhere Aufgaben und die Management-Ebene.

Zukunftsperspektiven für Industriekaufleute

Die Aussichten für Industriekaufleute sind sehr gut, kein Wunder also, dass die Ausbildung zu den beliebtesten zählt – ein universaler Beruf im Kaufmannsmetier. Je nach Interessengebiet finden sich Jobs in verschiedenen Branchen und Bereichen der Produktion, ob Möbel, Elektronik, Nahrungsmittel, Maschinenbau, Textilien oder Autos. Die Verdienstaussichten sind insbesondere nach einer weiterführenden Qualifikationsmaßnahme und verbunden mit einer höheren Verantwortung sehr gut.

Bildquelle: © Daniel Ernst – Fotolia.com

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