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Traurig aber wahr: Immer mehr Mütter sind unzufrieden mit ihrem Leben. Nicht selten endet es in einer schweren Depression. Sie jammern, vernachlässigen sich selbst und haben trotz aller Aufopferung immer wieder ein schlechtes Gewissen. Doch was läuft eigentlich schief?

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Haus, Ehemann, liebevolle Kinder – ist das das perfekte Leben?

Mütter sind oft unzufrieden mit sich selbst – doch insbesondere auch oft mit der Situation, in der sie sich befinden. Manchmal ist es das Streben zur Perfektion, doch bleibt eine solche unerreichbar.

Das Ideal unsere Gesellschaft: tolle Kinder, ein hübsches eigenes Haus, ein guter Ehemann, ein toller Job, regelmäßiger Urlaub. Alles eine Illusion oder wirklich erreichbar?

Eins ist Fakt. Die Werbung macht einem viel vor. Sie verleitet unsere Gedanken zu einem Ideal, das es eigentlich nicht gibt, oder für das man schon wenigstens im Lotto gewinnen müsste.

Ein wirklich perfektes Leben gibt es natürlich nicht. Jeder Mensch, egal wie erfolgreich dieser auch scheint, erlebt Höhen und Tiefen in seinem Alltag. Man kann und soll zwar auch versuchen, möglichst viele Bereiche im Leben zu „perfektionieren“, doch ist das noch lange kein Garant dafür, dass auch wirklich alles perfekt läuft, überglücklich ist und keine Problemchen mehr hat.

Was ist Perfektion?

Perfektion soll nicht bedeuten, dass etwas makellos für uns ist, sondern dass wir mit etwas wirklich zufrieden sind und uns nicht weiter daran stören müssen. Zum Beispiel, dass man keine Stressfaktoren mehr in sein Leben lässt, dass man versucht, sämtliche Streitpunkte mit seinem Partner aus dem Leben zu schaffen, und dass man sich in seiner Wohnung wirklich wohl fühlt.

Es muss gar nicht das ultimative Zuhause in einem mehrstöckigen Einfamilienhaus sein, sondern es kann auch eine Wohnung sein, die einfach gemütlich und groß genug ist.

Wichtig ist auf jeden Fall, dass man sich bewusst ist, dass niemand auf der Welt ein wirklich perfektes Leben führt, egal wie sehr er es auch vorzutäuschen versucht. Es gibt immer irgendwelche Kleinigkeiten, die einem das Glück wieder nehmen wollen. Die Handysucht des Sohnes, der Leistungsdruck in der Schule der Kinder, und so weiter…

Das Beste draus machen

Es ist wichtig zu wissen, dass man die Welt um sich herum beeinflussen kann. Man selbst bestimmt, was man mit den äußeren Einflüssen anfängt – ob man sich geschlagen gibt, genervt ist, oder nach einer Lösung für das Problem sucht.

Wenn einem alles zu viel wird, sollte man sich einfach kurz ausklinken. Der Körper braucht das manchmal. Dann muss man sich kurz zurückziehen und sich beruhigen, bis man einen klaren Kopf bekommt. Am besten ist, man geht kurz ans Fenster, vor die Türe oder macht sogar einen kleinen Spaziergang.

Manchmal ist etwas mehr Entspannung auch nicht verkehrt. Dann kann man sich einen kleinen Prosecco einfüllen, ein warmes Bad nehmen und sich einfach mit ein paar Kerzen und einem Buch runterfahren. Das ist wichtig, um den Kopf auf andere Gedanken zu bringen.

Wichtig: Das hört sich jetzt natürlich deutlich einfacher, als es ist. Die Kunst besteht darin, der Herr der eigenen Gedanken zu werden. Und das erfordert Übung und vor allem Willenskraft. Es sind eben die kleinen Gesten und Gewohnheiten, die einen im Alltag in harten Situationen wieder aufbauen und neue Energie schenken.

Zu oft vernachlässigen Mütter sich selbst

Die meisten Mütter „funktionieren“ einfach nur noch. Sie stehen unter dem Druck, es allen recht machen zu müssen, und verlieren sich selbst dabei völlig aus den Augen. Muttersein ist wohl der schwierigste Beruf der Welt.

Es gibt keine Qualifikation oder Ausbildung hierfür – es wird von einem verlangt. Und meist, wenn etwas schief läuft, ist natürlich Mutti dran schuld. So sollte es natürlich nicht sein. Genau deswegen sind so viele Mütter ziemlich unzufrieden mit ihrem Leben.

Wie wird man zur Supermami?

Eine Supermami muss nicht perfekt sein. Sie muss einfach nur wissen, wie sie aus einer Depression wieder heraus kommen kann. Viele Frauen befinden sich in unfassbar schweren Lebenssituationen. Jede einer solcher Lebenssituationen stellt die Mutter erneut vor eine wichtige Kreuzung: Bricht man ein? Versinkt man im Selbstmitleid? Funktioniert man einfach weiter? Oder packt man die Dinge an und ändert etwas?

Der Job als Mutter ist unfassbar hart – es ist mehr als nur ein Fulltime-Job, denn einen Feierabend gibt es nicht. Wer gesund und gut aufgestellt ist, sollte weniger jammern, sondern die Dinge anpacken und ändern. Denn sonst kann sich die Situation schnell gegen die eigene Gesundheit und das eigene Wohlbefinden richten.

Darf man sich nicht einmal mehr ausheulen?

Doch natürlich – heulen darf jeder ab und zu. Wer sich allerdings regelmäßig über eine Sache beklagt, sollte das Warnsignal dahinter besser zu sehen beginnen! Wenn sich etwas im Leben auf Dauer nicht richtig anfühlt, dann wird es höchste Zeit, den Kurs zu ändern. Denn sonst staut sich der Frust immer weiter an. Und das macht auf Dauer depressiv und krank.

Es gibt ziemlich viele gute Methoden, um sich einfach und schnell zu „entstressen“. Man kann dann wieder runterkommen und seine Gedanken ordnen. Noch wichtiger ist aber, sich regelmäßig Zeit zu nehmen, um seinem Leben einen tieferen Sinn zu geben.

Wutanfälle sind ein Beweis der Liebe!

Die Liebe einer Mutter umfasst ab und zu auch mal einen richtigen Wutanfall. Wutanfälle sind enorm wichtig. Kinder müssen so etwas mal mitbekommen, denn dadurch lernen Sie gewisse Grenzen kennen. Sie wissen dann, dass Schluss mit lustig ist und eine Situation wirklich ernst ist.

Gute Organisation das A und O

Gerade für berufstätige Mütter ist eine gute Organisation das A und O. Ebenso ist ein gutes Zeitmanagement wichtig. Außerdem sollten Mütter lernen, ihre Bekanntschaften richtig zu nutzen, wenn sie Hilfe brauchen. Hierauf greifen viel zu wenig Frauen zurück.

Fehler, die Sie vermeiden sollten

Leider verlieren sich viele Mütter infolge eines stressigen Alltags viel zu schnell selbst aus den Augen. Sie vernachlässigen ihre eigenen Wünsche und Träume. Sie umgeben sich mit den falschen Personen, sie legen zu wenig Wert auf ihr Äußeres und haben außerdem immerzu ein schlechtes Gewissen. Irgendwann beginnen sie sich ständig zu beklagen. Sie rutschen immer weiter in einen Strudel negativer Gedanken hinab.

Solche Fehler passieren leider unbemerkt und schnell. Und ehe man sich versieht, sind sie fester Bestandteil des eigenen Alltags. Um da wieder herauszukommen, sollte man damit beginnen, sich regelmäßig gute Gedanken zu machen. Man sollte anfangen, wertzuschätzen, was alles gut läuft.

Mütter in Deutschland stecken in einer Krise

Immer mehr Mütter in Deutschland haben enorme Probleme mit ihrer Rolle. Leider haben sie aber auch gleichzeitig Hemmungen, das zuzugeben. Natürlich lieben die Mütter ihre Kinder, ihre Männer – aber leider sind sie in ihrer Situation häufig so überfordert, dass sie gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht. Das resultierende Gefühlschaos scheint alles nur noch schlimmer zu machen.

Hier ist es ratsam, die beschriebenen Tipps anzuwenden, sich langsam etwas mehr Auszeiten zu gönnen, um die eigenen Gedanken zu ordnen. Man muss sich selbst als Mutter zu schätzen lernen und das, was man als Mutter leistet. Man darf sich belohnen und sollte versuchen, sich selbst besser zu behandeln – man sollte sich wieder schön fühlen können und voller Selbstbewusstsein durch die Welt gehen.

Bildquelle: © altanaka – Fotolia.com

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