Warnung: Fast jede getestete Schokolade schwer belastet! 
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Öko-Test: Betroffen sind unter anderem die Schokoladen beliebter Hersteller wie Rittersport und Co. Gleich 39 von 40 getesteten Schokoladen wiesen bedenkliche Werte auf – eine Gefahr für unsere Gesundheit?

Mineralöle: Vorsicht krebserregend!

Wie „Foodwatch“ berichtet, sollen bereits seit etwas längerer Zeit verschiedene Lebensmittel gefährliche Mineralöle enthalten. Laut „Foodwatch“ sollen diese für den Menschen gefährlichen Stoffe über Verpackungen, die bestimmte Farbrückstände enthalten, in die Lebensmittel gelangen.

Besonders dramatisch bei Schokolade

Ausgerechnet bei der leckeren Schokolade besteht jedoch ein weiteres Problem. Schokolade kommt häufig bereits bei der Produktion in Kontakt mit den potenziell krebserregenden Ölen. „Öko-Test“ veranlasste nun eine Untersuchung von 40 Schokoladen-Sorten.

Unglaublich: 39 der getesteten Sorten wiesen die gefährlichen Mineralöle auf. Nur eine Sorte konnte Öko-Test überzeugen.

Nur eine Sorte nicht belastet

Einzig und allein die Schokolade der Aldi-Süd-Marke „Choceur“ in der Sorte „Feinherb Nuss“ wies keine Spuren von Mineralöl auf. Zwölf weitere Sorten hatten lediglich leicht erhöhte Mineralöl-Werte. Hier fielen unter anderem die Marken „Ritter Sport“ und „Feodora“ zumindest einigermaßen positiv auf.

Auch Bio-Produkte betroffen!

Doch leider wurden in vielen anderen Discounter-Schokoladen teils sehr große Mengen von Mineralölen festgestellt. Nicht einmal Bio-Schokoladen blieben verschont. Am schlechtesten schnitten im Test folgende fünf Sorten ab: „Moder Roth-Schokoladen“ von Aldi Süd, eine „Ja!-Zartbitterschokolade“ von Rewe, eine „J.D. Gross Edelschokolade“ von Lidl, eine „Zartbitterschokolade“ von Hachez sowie die „Tip Schokolade Alpenvollmilch“ von Real.

Bereits in geringen Mengen krebserregend

Schon im vergangenen Jahr lösten entdeckte Rückstände von Mineralölen in einigen Schoko-Adventskalendern in Deutschland einen Skandal aus. Im November 2016 hatte das bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in den Proben geringe Mengen aromatischer Kohlenwasserstoffe nachgewiesen. Solche können selbst in geringer Konzentration Krebs auslösen.

Trotz der Gefahr: Noch immer kein gesetzlicher Grenzwert

Obwohl Mineralöle als extrem gesundheitsgefährdend gelten, gibt es noch immer keinen Grenzwert auf europäischer Ebene. Und das, obwohl die Gefahr, die von Mineralölen ausgeht, längst nachgewiesen ist.

Wie kann es sein, dass hier nicht gehandelt wird? Viele Kinder lieben Schokolade. Und auch Erwachsene greifen gerne mal zu. Eine strengere Kontrolle sowie gesetzlich geregelte Grenzwerte könnten dabei helfen, das enorme Krebsrisiko heutzutage zumindest etwas zu senken.

Denn dass Krebs zu einer extrem präsenten Gefahr mutiert ist, lässt sich nicht mehr totschweigen. Mittlerweile erkranken selbst Kleinkinder – nicht selten sterben sie schon im jungen Alter nach qualvollen Chemotherapien. Verständlicherweise sehen Experten hier akuten Handlungsbedarf.

Beitragsbildquelle: © Africa Studio – Fotolia.com

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